Hallo zusammen, ich habe bei einem größeren Fibu-Mandat ein Problem mit dem monatlichen Belegvolumen und hoffe auf Erfahrungen bzw. Anregungen aus der Community. Der Mandant hat monatlich ca. 400 Eingangsrechnungen, die auf drei Kostenstellen aufzuteilen sind. Die Belege werden seit 01/2026 digital zur Verfügung gestellt – teilweise als E-Rechnung, teilweise noch als gescannte PDF. Die Belege liegen zunächst auf einem Austauschlaufwerk, sortiert nach Monat und Kostenstelle. Die Dateien sind grundsätzlich sauber benannt, z. B. nach dem Muster: Lieferant_Rechnungsnummer Nach dem Upload kommen sie entsprechend sortiert in DATEV Unternehmen online an. Zusätzlich erhalte ich die Belege weiterhin in Papierform, ebenfalls nach Lieferant und Belegdatum sortiert. Auf ausdrücklichen Wunsch des Mandanten muss ich auf diesen Papierbelegen die Kontierung noch zusätzlich handschriftlich notieren. Dadurch habe ich letztlich eine doppelte Bearbeitung des Belegs. Die Erkennung des Geschäftspartners funktioniert inzwischen einigermaßen gut, nachdem ich die Kreditoren-Stammdaten entsprechend nachbearbeitet habe. Bisher bearbeite ich die Belege über „Digitale Belege buchen“ und lasse nach Dateiname und Belegdatum sortieren. Trotzdem ist die Verarbeitung der Eingangsrechnungen mein monatlicher Engpass. Das eigentliche Problem ist weniger die Anzahl der Belege als die notwendigen Einzelfallentscheidungen: Es sind nicht jeden Monat dieselben Rechnungen bzw. Lieferanten dabei. Derselbe Artikel bzw. dieselbe Art von Rechnung kann je nach Kostenstelle unterschiedlich behandelt werden. Was bei Kostenstelle A beispielsweise Wareneinkauf ist, kann bei Kostenstelle B unter Instandhaltung laufen. Ich muss daher bei praktisch jedem Buchungsvorschlag prüfen, ob die vorgeschlagene Kontierung tatsächlich zur jeweiligen Kostenstelle passt. Bei einer Kostenstelle erwartet der Mandant außerdem bestimmte Angaben im Buchungstext. Diese Struktur ist historisch gewachsen und muss entsprechend berücksichtigt werden. Ich habe bereits DATEV Unternehmen online mit Bereitstellung der Belege sowie Lerndateien ausprobiert. Beides hat zwar Verbesserungen gebracht, aber noch nicht den erhofften Durchbruch. Daher meine Frage an euch: Wie würdet ihr einen solchen Belegbestand möglichst effizient bearbeiten? Gibt es in DATEV Funktionen, Einstellungen oder Workflows, mit denen sich Konto, Kostenstelle und/oder Buchungstext besser vorbelegen bzw. automatisieren lassen?? Mich interessieren auch Erfahrungen mit Workflows außerhalb der klassischen Bearbeitung über „Digitale Belege buchen“. Vielleicht gibt es ja einen Ansatz, den ich bisher übersehen habe. Mir ist bewusst, dass sich bei 400 Rechnungen mit unterschiedlichen Sachverhalten gewisse manuelle Prüfung en nicht vermeiden lassen. Ich suche daher nicht nach einer „Ein-Klick-Lösung“, sondern nach Ideen, wie man den manuellen Prüf- und Entscheidungsaufwand möglichst weit reduzieren kann. Ich würde mich über eure Erfahrungen und Anregungen sehr freuen. Freundliche Grüße Esther 1209
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