Die verpflichtende manuelle Erfassung des Branchenschlüssels nach WZ 2025 für alle Mandanten ab dem Wirtschaftsjahr 2026 ist im Kanzleialltag ein enormer, zeitraubender Zusatzaufwand. Im Wesentlichen frage ich mich, warum DATEV im Jahr 2026 nicht in der Lage ist, die bestehenden Informationen aus der Klassifikation WZ 2008 automatisch vorzubelegen oder zumindest intelligente Vorschläge und Einschränkungen in der Auswahlliste anzuzeigen. Schon bei der Umstellung im Jahr 2008 war diese rein manuelle Pflege mühsam, damals hat man solche statischen Pflichtfelder mangels technologischer Alternativen vielleicht noch hingenommen. Dass eine automatische Mapping-Tabelle oder eine datenbankgestützte Teilautomatisierung im Jahr 2026 komplett fehlt, ist jedoch unverständlich. Gerade von einem Softwarehaus, das das Thema KI und Automatisierung in allen Produktbereichen so stark in den Vordergrund stellt, sollte man erwarten können, dass solche Standard-Datenmigrationsprozesse modern, effizient und anwenderfreundlich gelöst werden. Die aktuelle Umsetzung blockiert lediglich den Workflow in den Kanzleien. Gibt es hierzu bereits Pläne für ein Tool zur Massenänderung oder ein automatisiertes Update seitens der DATEV, damit wir das bei den Jahresbuchhaltungen wenigstens in reinem Rutsch erledigen können?
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