Hallo zusammen,
ich habe eine Arbeitnehmerin, die am 01.10. angefangen hat. Vom 10.10. bis 23.10. und ab 25.10. ist sie arbeitsunfähig erkrankt. Ich habe die Fehlzeit entsprechend für 10.10.-23.10. und 25.10.-28.10. mit "Kranken(tage)geld bei Krankheit oder Kur" erfasst und den Beginn der Krankheit auf 10.10. angegeben und den letzten Tag vor EEL 09.10.
LODAS berechnet in der Probeabrechnung aber die Unterberechnung nicht, sondern rechnet das komplette Gehalt ab. Als Fehlermeldung wird mir folgendes angezeigt:
Hat jemand eine Idee, wo ich was falsch erfasst habe? Ich habe alles schon tausendmal durchgeguckt und sehe den Fehler nicht.
Danke und besten Gruß
Thorsten
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hallo User1211,
kann es vielleicht sein, dass Sie ein falsches Eintrittsdatum eingegeben haben?
Viele Grüße
Sailor
Moin,
eine andere Alternative wäre, wenn die ANin gerade eingerichtet wurde und die ELStAM-Daten an das RZ gesendet wurden, sollte die aktuelle Verarbeitung abgewartet werden, bevor eine Probeabrechnung gemacht wird, da sonst die schon übermittelten Daten nicht mit berücksichtigt werden.
Viele Grüße
Uwe Lutz
Da die Verarbeitung inzwischen erfolgt sein müsste - einfach noch einmal ausprobieren.
Leider nein. Das habe ich schon überprüft. Eintrittsdatum ist mit 01.10.2022 erfasst.
Komisch ist, dass die Unterberechnung für den 25.-28.10. gerechnet wird. Nur im ersten Zeitraum scheint es ein Problem zu geben (17.-23.10.), weswegen die komplette Unterbrechung hier nicht berücksichtigt wird. 🤔
Hallo Herr Lutz,
auch daran kann es meiner Auffassung nach nicht liegen, denn die Daten sind schon länger ans RZ gesendet. Ich habe den Fehler wiederholt seit Montag...
Ist bei der Lohnart evtl. "keine Kürzung bei Teilmonaten" geschlüsselt?
Bei Entlohnung ist unter Kürzung "Teilmonat kürzen/Ausfallmonat kürzen" eingestellt. Daran scheint es somit auch nicht zu liegen.
Haben Sie die Unterbrechung schon einmal gelöscht und neu erfasst?
Das habe ich jetzt gerade probiert, gleiches Ergebnis.
Was mich wundert:
Irgendwoher muss LODAS doch eine andere Fehlzeit nehmen? Wie anders ist zu erklären, dass die von mir erfasste Fehlzeit angeblich sich mit einer anderen überschneidet bzw. es für diese Zeit ein Beschäftigungsverbot gibt (siehe Meldung oben). Nur wo wird eine Fehlzeit sonst noch (außer unter Fehlzeit) erfasst und wo kann ich sehen, ob es ein Beschäftigungsverbot gab?
Haben Sie nicht 2 Fehlzeiten angelegt?
Beginn 10.10. - 23.10
sowie 17.10. - 21.10.
Hier würde ich jetzt eine Überschneidung sehen oder lese ich das Hinweisprotokoll falsch?
Beste Grüße
Das wundert mich auch, woher der 17.10. kommt. Erfasst als Fehlzeiten habe ich folgendes:
wo kann ich sehen, ob es ein Beschäftigungsverbot gab?
Beschäftigungsverbot kann man eigentlich nur bei Personaldaten - Mutterschutz - Beschäftigungsverbot sehen...
Danke. Da steht nix drin (hätte mich jetzt auch gewundert).
So langsam verzweifle ich, zumal man ja den Arbeitnehmer nicht löschen und nochmal anlegen kann. Wahrscheinlich ist irgendwo ein saudoofer Fehler, den ich die ganze Zeit übersehe...
Also, wenn das Rätsel gelöst ist, möchte ich bitte auch die Antwort haben 😅
Sehr seltsam...
es ist auch bestimmt die richtige Personalnummer?
Ich weiß, das klingt blöd, ist mir aber auch schon passiert
@Sailor, ja ist es. Denn der Zeitraum vom 25.10.-28.10. wird korrekt als Unterbrechung ausgewiesen.
Hallo User1211,
kann es sein, das der Zeitraum 17.10.22-21.10.22 mal ursprünglich angelegt war, dann Stammdaten gesendet wurden und danach der Zeitraum geändert wurde ? Sowas hatte ich auch schon einmal. DATEV sagte mir dann im SK, dass das Kennzeichen für Stammdatenänderung nicht übermittelt wurde. Ich musste dann die Fehlzeiten löschen, Stammdaten im RZ verarbeiten, warten bis Auswertungen zurück sind und dann die Fehlzeiten nochmal anlegen.
Vielleicht hilft das.
Mit freundlichen Grüßen
Frank
Das könnte sein. Ich versuche es mal.
Gibt es mittlerweile schon eine Lösung ?
Der Tipp von @FrankB war zwar nicht die exakte Lösung, hat mich aber auf den richtigen Pfad geführt.
Es war bereits einmal eine Unterberechnung erfasst. Diese ist auch ins RZ übertragen worden. Da die Unterberechnung - wie erst später bekannt wurde - jedoch länger andauerte, ist der Zeitraum des Krankengeldbezugs bei der Wiederholungsabrechnung neu und durchgehend erfasst worden. Damit kommt DATEV nicht klar. Die Wiederholungsabrechnung funktioniert nur dann korrekt, wenn man die Zeiten des Krankengeldbezuges genau so erfasst, wie in der Ursprungsabrechnung und für die weiteren Zeiträume diese einzeln zusätzlich erfasst. Fasst man Zeiträume zusammen, rechnet DATEV gar keinen Krankengeldbezug als Unterbrechnung raus.
Wie schon vermutet: saudummer Fehler mit großer Wirkung.