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Microsoft Cloud First & Auswirkungen auf DATEV

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letzte Antwort vor 3 Minuten 22:24:17 von ulli_preuss
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CKB83
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Der Tag an dem Macs eingeführt werden ist das endgültige Ende des Berufsstandes. Es gibt kein sinnloseres System im professionellen Umfeld als Mac, wo alles viel Geld kostet und man sich endgültig und komplett in die Hände eines amerikanischen Konzerns begibt, ohne die Möglichkeit das funken auszustellen, denn Spionage ist das Geschaftsmodell von Apple. Vor allem löst es ja nicht mal die Abhängigkeit von MS, denn die Officesuite bleibt ja von MS. 

 

MS ist schon schwierig, aber im Vergleich zu Apple, Google und Amazon sind sie quasi Samariter. 

 

Grds glaube ich, dass DATEV in diesen Punkten mit der Cloud Strategie eine gewisse Lösung hinbekommt, ich habe zwar Angst vor den eigentlichen Produkten, aber mit MongoDB wird man objektorientierte Datenbanken nutzen und dazu noch Recht performante dazu. Office wird scheinbar sukzessive entfernt, in den Cloud Steuerprogrammen wird es keine Excel Verknüpfung mehr geben. Gut oder schlecht? Für diesen Thread hier gute News. 

 

Am Ende werden wir in der Kanzlei viel Geld dafür zahlen, dass wir nix mehr selber dürfen, dafür braucht es in Zukunft nur noch 100€ MiniPCs mit Linux und Browser, zur Not dürfen die Menschen mit zuviel Geld natürlich auch Macs einsetzen um sich selbst bei der Hardwareauswahl vorschreiben zu lassen was sie nutzen wollen. 

Koppelfeld
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@CKB83  schrieb:

Der Tag an dem Macs eingeführt werden ist das endgültige Ende des Berufsstandes. Es gibt kein sinnloseres System im professionellen Umfeld als Mac, wo alles viel Geld kostet und man sich endgültig und komplett in die Hände eines amerikanischen Konzerns begibt, ohne die Möglichkeit das funken auszustellen, denn Spionage ist das Geschaftsmodell von Apple. Vor allem löst es ja nicht mal die Abhängigkeit von MS, denn die Officesuite bleibt ja von MS. 

 

 

Das habe ich meinem Kollegen auch gesagt, beinahe wörtlich.   Ich bekam ein sündteures Notebook und es funktioniert einfach, mit ausgezeichneter Graphik.   Das ist mein Sprungbrett in unsere diversen Serverumgebungen.   NIE würde ich Daten auf einem lokalen Gerät halten.

 

Unterdessen haben mehrere Mitarbeiter so einen kleinen "Ochsenfrosch", ich schreibe gerade drauf, aber es steht nix dran.   Kleine Box aus Aluminium, wird nicht warm, meine Maus paßt dran, eine Logitech-Webkamera paßt dran, nur meine schöne IBM - Tastatur von 1992 mußte ich wechseln.

Updates:  Kostenlos.

Zusatzprogramme:   XQartz, gibt es kostenlos.

 

Der kleine Ochsenfrosch kostet 500,--

 

 

Natürlich gibt es auch Probleme, aber die halten sich arg in Grenzen.

--
Hans Bonfigt

Wenn der Kaiser nackt ist, ist der Kaiser nackt.
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ulli_preuss
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@CKB83  schrieb:

... ohne die Möglichkeit das funken auszustellen, denn Spionage ist das Geschaftsmodell von Apple.

Woher beziehen Ihr Wissen? Haben Sie Belege für Ihre Behauptungen? 

 

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ulli_preuss
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Ich möchte Ihre Ausführungen nicht schmälern oder verächtlich machen, aber mit Verlaub - diese Community ist nicht das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Warum sich Betriebssysteme wie entwickelt haben, ist interessant zu lesen, hat aber etwas mit der Vergangenheit zu tun, ändert aber nichts an den jetzigen Tatsachen. 

 

Entscheidungen von DATEV in der Vergangenheit mögen aus heutiger Sicht an manchen Stellen falsch gewesen sein, man muss sie aber immer im Kontext der jeweiligen Zeit betrachten. Dazu gehört auch den Fakt anzuerkennen, dass zur damaligen Zeit Bürocomputer die bisherigen Erfassungslösungen (Terminal, Telebanda usw.) ablösen sollten/mussten. Und damit musste auch eine Entscheidung gefällt werden, welches OS zum Einsatz kommen sollte. 


Welches war schon damals weit verbreitet? MS-DOS von Microsoft. Natürlich gab es auch andere, sogar bessere OS, aber entweder waren es OS, die klassisch aus dem Großrechner-Bereich kamen und schlichtweg nicht auf der IBM-Architektur für das Büro liefen bzw. am gewünschten Einsatzzweck vorbeiliefen. Oder es waren OS, die von MS verdrängt wurden, vielfach durch Geld, aber auch durch unsaubere Tricks. (Legendär ist die Anekdote von einem Besuch von Bill Gates bei Steve Jobs, bei dem Gates die Ideen für eine Bedienoberfläche mit Icons von Jobs geklaut hat und diese dann mit Windows mehr schlecht als recht nachgebaut hat.)

 

Somit war die Grundlage für die Entscheidung klar und dabei ist es geblieben, inkl. die Zwangsehe mit MS Office in all seinen Entwicklungsstufen. Das kann man bedauern, aber so ist es nun mal.

 

Allerdings sollte auch der Nutzer nicht außer Acht gelassen werden:
Selbst damals hatten viele Nutzer bereits einen privaten PC und konnten ohne langwierige Schulungen auch den Büro-PC bedienen bzw. Kollegen bei der Nutzung helfen.    

 

Auch wenn Sie von den guten, alten Zeiten schwärmen sollten Sie nicht vergessen, dass damals 56k-Modems und etwas später ISDN Standard waren und jede Verbindung ins RZ Kosten verursacht hat, die sich in der heutigen Zeit von Flatrates niemand mehr vorstellen kann und auch niemand mehr haben würde wollen.

 

Was den ganzen Office-Kram anbelangt, war DATEV über die ganze Zeit gesehen immer wieder mal bereit, auszubrechen. Es gab mal eine DATEV-eigene Tabellenkalkulation (Abakus hieß sie glaub ich), deren Pflege allerdings zu viel Aufwand bedeutete und die meisten Nutzer ohnehin das bereits vorinstallierte MS-Office nutzen wollten oder nutzten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind unnötige Doppelstrukturen zu vermeiden, also kam das Aus. Aus dem gleichen Grund endete vor ein paar Jahren auch die OpenOffice-Integration. Hier waren, so weit ich mich erinnere, die mangelnden Nutzerzahlen der ausschlaggebende Punkt. 

Wenn alle Nutzer so fortschrittlich wären, gäbe es diese Diskussion überhaupt nicht. Dem allgemeinen Nutzer wohnt nun aber ein starkes Beharrungsvermögen inne, er ist statisch, wenn es um Veränderungen oder Anpassungen geht. Warum muss DATEV manchmal die Keule mit Abschaltungen hervorholen, um nötige Umstellungen zu erzwingen? Man kann auch hier die Kommunikation und manchmal auch den Sinn dahinter hinterfragen, allerdings passiert ohne Druck halt eben nicht viel. Ich nehme mich davon in manchen Situationen nicht aus.  

 

Die Entwicklungen im IT-Bereich der letzten 30, 40 Jahre muss man sicherlich kritisch sehen und gerade MS war nie ein Goodwill-Unternehmen. Warum steckt wohl Bill Gates im Alter seine Milliarden als Art Ablass in Stiftungen? 

 

Jetzt aber mit dem Wissen von heute darauf herumzureiten bringt auch nicht weiter. 

 


PS: Ihre Ausführungen zu Linux sollten Sie Linus Torvalds nicht zum Lesen geben, aber jeder kann seine Meinung haben.

 

PS2: Ich bin privat im Apple-Kosmos unterwegs.

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Koppelfeld
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Guten Abend !

 


@ulli_preuss  schrieb:

Ich möchte Ihre Ausführungen nicht schmälern oder verächtlich machen, aber mit Verlaub - diese Community ist nicht das Heinz Nixdorf MuseumsForum. Warum sich Betriebssysteme wie entwickelt haben, ist interessant zu lesen, hat aber etwas mit der Vergangenheit zu tun, ändert aber nichts an den jetzigen Tatsachen.

Nun, ich wollte begründen, weshalb die Microsoft - Betriebssysteme altmodische, vielfach erweiterte, schwierig zu wartende Konglomerate sind.  Das sind die "jetzigen Tatsachen".

Die Schweizer, zumindest die Armee, trennt sich daher von Microsoft.

 

 

Entscheidungen von DATEV in der Vergangenheit mögen aus heutiger Sicht an manchen Stellen falsch gewesen sein, man muss sie aber immer im Kontext der jeweiligen Zeit betrachten. Dazu gehört auch den Fakt anzuerkennen, dass zur damaligen Zeit Bürocomputer die bisherigen Erfassungslösungen (Terminal, Telebanda usw.) ablösen sollten/mussten.

DAS war die Fehlentscheidung !   Warum ein einigermaßen komplexes System zehntausende Male implementieren, wenn man es doch nur ein einziges Mal im Rechenzentrum braucht ?

 

Man hätte ja PCs verwenden und darauf dann ein DATEV - Terminalprogramm installieren können.  Interaktiv, wie es beispielsweise beim Bilanzdialog praktiziert wurde oder bei der Steuerrechtsdatenbank.

 

 

Und damit musste auch eine Entscheidung gefällt werden, welches OS zum Einsatz kommen sollte.

Nein, eben nicht.   Die Spezifikation des DATEV - Terminalprogramms hätte gereicht, dann hätten viele Firmen Lösungen anbieten können.

 

 

Somit war die Grundlage für die Entscheidung klar und dabei ist es geblieben, inkl. die Zwangsehe mit MS Office in all seinen Entwicklungsstufen.

Die Ausweitung auf die "Office-Suite" war ja noch schlimmer, ibs. in Bezug auf "Outlook".

 

Früher hatte der Berater die Wahl, Kienzle, Olivetti, Triumph-Adler ...

Und die Angelegenheit war "sozial":  Jeder Berater konnte mit jedem Herstellergerät alles nutzen.

 

 

Selbst damals hatten viele Nutzer bereits einen privaten PC und konnten ohne langwierige Schulungen auch den Büro-PC bedienen bzw. Kollegen bei der Nutzung helfen.

Gerade Letzteres mündet in einer Katastrophe:

Wie oft sehe ich noch heute, daß Seitenumbrüche mit Leerzeilen veranlaßt werden.

Denn einer lernt den anderen an.

Einigermaßen intelligente Menschen nutzen eh' TeX.

 

Wir haben nie einen "PC" gebraucht, sondern einen "CC", einen "Company Computer".

Meine Spielkameraden als Kind hatten so bunte Spielzeugwerkzeuge, das hat mein Vater nie zugelassen.  Ich bekam gebrauchte Engländer und Schraubenschlüssel von meinem Onkel, der eine mechanische Werkstatt hatte.

 

Zuhause spielen -- in der Firma arbeiten !

Was für einen spätpubertierenden Jüngling toll ist, kann für einen Profi nix taugen.

 

 

 

Auch wenn Sie von den guten, alten Zeiten schwärmen sollten Sie nicht vergessen, dass damals 56k-Modems und etwas später ISDN Standard waren und jede Verbindung ins RZ Kosten verursacht hat, die sich in der heutigen Zeit von Flatrates niemand mehr vorstellen kann und auch niemand mehr haben würde wollen.

Oh, wir sind mit einem D 1200 S - Modem angefangen.

Die Anwendungen waren aber teilweise schneller als heute.

Und DATEV war so klug, ihre eigenen "Konzentratoren" bereitzustellen.

Wir verbanden uns mit Nürnberg zum Ortstarif über den DATEV-Konzentrator Dortmund.

 

 

Wenn alle Nutzer so fortschrittlich wären, gäbe es diese Diskussion überhaupt nicht. Dem allgemeinen Nutzer wohnt nun aber ein starkes Beharrungsvermögen inne, er ist statisch, wenn es um Veränderungen oder Anpassungen geht.

Dann hat der Nutzer eben Pech gehabt.

Ich erinnere mich an mein Jahr als Knecht auf dem Bauernhof:

Wenn wir im Winter die Kühe in die Ställe trieben und sie nur Heu statt Gras zu fressen bekamen, blökten sie furchtbar.  Nach einer Woche war das aber ausgestanden.

Ich sage immer, "Mein Server läuft auch ohne User".

 

Wenn der User wieder eine Arbeitsstation hat statt einen PC, dann wird auch wieder gearbeitet statt "getiktokt".   "TikTok".  Wie sich das schon anhört.  Auf einer Arbeitsstation braucht man auch keinen Virenschutz.

 

 

Jetzt aber mit dem Wissen von heute darauf herumzureiten bringt auch nicht weiter. 

Den "ex post" - Vorwurf lasse ich gelten, aber wir müssen alle in die Zukunft sehen und die Erkenntnisse der letzten 40 Jahre nutzen.   Das heißt, ganz im Duktus des Herrn Mayr, "Cloud first".    Aber ohne Microsoft und lokale Installationen.

 

 

PS: Ihre Ausführungen zu Linux sollten Sie Linus Torvalds nicht zum Lesen geben, aber jeder kann seine Meinung haben.

Ooooooch, der hat schon viel zu hören bekommen.  Das Schlimmste, was er unwissentlich getan hat, ist, sämtliche kommerziellen Unixe zu töten.  Gut, AIX gibt es noch und wir setzen es sehr gern ein, mal sehen, wie lange noch.

 

 

--
Hans Bonfigt

Wenn der Kaiser nackt ist, ist der Kaiser nackt.
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 https://www.datenschutzticker.de/2025/02/kartellamt-bedenken-gegen-apple-wegen-strengem-datenschutz/

 

 

Davon gibt es tausende Threads; aber nicht falsch verstehen; Apple, Amazon, Google, Microsoft sind allesamt in einer sehr ähnlichen Bubble; nur würde uns Apple in seiner gesamten Struktur keinen Punkt weiterbringen, alle Bedenken wären die gleichen und die Probleme wären allesamt nicht gelöst. Da ist die "Business-Community" bei MS einfach soviel größer, Probleme werden hier viel schneller gelöst, weil Sie ungleich mehr Menschen treffen.  

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mic
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@ulli_preuss  schrieb:

 

Was den ganzen Office-Kram anbelangt, war DATEV über die ganze Zeit gesehen immer wieder mal bereit, auszubrechen. Es gab mal eine DATEV-eigene Tabellenkalkulation (Abakus hieß sie glaub ich), deren Pflege allerdings zu viel Aufwand bedeutete und die meisten Nutzer ohnehin das bereits vorinstallierte MS-Office nutzen wollten oder nutzten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind unnötige Doppelstrukturen zu vermeiden, also kam das Aus. Aus dem gleichen Grund endete vor ein paar Jahren auch die OpenOffice-Integration. Hier waren, so weit ich mich erinnere, die mangelnden Nutzerzahlen der ausschlaggebende Punkt. 


Bei OpenOffice hatte DATEV einfach kein Durchhaltevermögen. Mit einem Wechsel von MS auf OO braucht man nicht zu rechnen, wenn die bezahlte MS-Lizenz noch eingesetzt werden kann. Da hätte DATEV einfach nur etwas länger warten müssen bis diese nicht mehr unterstüzt werden. Dazu hätte DATEV auch etwas mehr Werbung für OO machen müssen, mit dem Hinweis der Kostenersparnis und eventuell OO gleich auf dem Installationsmedium oder im Installationsmanager mit anbieten sollen.

 

Hätte DATEV wirklich ein Interesse daran gehabt OO zu etablieren, hätte DATEV teils anders gehandelt.

 

Aber, hätte hätte Fahrradkette...

chrisocki
Experte
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Mit einem Wechsel von MS auf OO braucht man nicht zu rechnen, wenn die bezahlte MS-Lizenz noch eingesetzt werden kann. Da hätte DATEV einfach nur etwas länger warten müssen bis diese nicht mehr unterstüzt werden.


Meine Erfahrungen im Markt waren damals: Nö, sieht doof aus, will ich nicht, komm ich nicht mit klar, u.s.w.

 

Und ich bin eben kein Prophet. Wenn der Kunde es so haben möchte, bekommt er es auch so. Sinn oder Unsinn sind hier nicht die Frage... 

 

 


Hätte DATEV wirklich ein Interesse daran gehabt OO zu etablieren, hätte DATEV teils anders gehandelt.


Und dann wären die Mitglieder auch wieder am meckern gewesen, warum hier DATEV $$$$ versenkt und die Nutzerzahlen nicht nur überschaubar sind... 

 

Beste Grüße
Christian Ockenfels

cwes
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@Koppelfeld  schrieb:

 

Einigermaßen intelligente Menschen nutzen eh' TeX.

 


Wofür man ein wunderbares nutzerfreundliches Web-Frontend, spezialisiert auf den Anwendungsfall und mit automatischer DMS-Ablage, mit recht wenig Aufwand schreiben könnte wenn man wollte.

 

Aber, bei aller Sympathie für den Vorschlag: ich habe sehr, sehr schlaue Menschen (viel schlauer als ich) Word nutzen sehen, weil es einfach für Ihren Anwendungsfall das geeignetere Werkzeug war - und sie damit umgehen konnten.

"Eventually DATEV becomes a backend of last resort rather than the place where the office lives. And once enough functionality has migrated away, replacing the remaining core becomes a much smaller problem." -ChatGPT
glasi
Fachmann
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Mit "komme ich nicht klar" ist es dasselbe wie mit Linux, die 4-5 Funktionen die Ottonormaluser für Windows benötigt bekommt er auch mit LibreOffice (OpenOffice ist ja so gut wir tot) hin. Ansonsten gilt, wer das nicht hinbekommt hat auch mit Windows/MS Office die selben Probleme. 

Und das mit zu wenig Werbung hab ich auch schon mal in einem Thread aufgeführt. Die Datev hat das mit OpenOffice ja so gut wie unter dem Radar laufen lassen. Hätten die mal so viel Werbung für so neue "Granaten-Produkte" wie das neue Analyse und Planung gesteckt, dann würden Datev Anwender heute überwiegend mit LibreOffice arbeiten!

glasi
Fachmann
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Ach gerade zufälligerweise darüber gestolpert:

 

https://grommunio.com/de/

 

Kenne ich nicht, aber schlechter als Outlook/Exchange kann es nicht sein 🙂

ulli_preuss
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@Koppelfeld  schrieb:

Nun, ich wollte begründen, weshalb die Microsoft - Betriebssysteme altmodische, vielfach erweiterte, schwierig zu wartende Konglomerate sind.  Das sind die "jetzigen Tatsachen".

Die Schweizer, zumindest die Armee, trennt sich daher von Microsoft.

Ja, Ihre Bestandsaufnahme bei der MS-Software mag ja von einem gewissen point-of-view zutreffen, hat ändert aber nichts an bereits genannten Tatsachen. Und die Schweizer Armee kann man schlecht mit DATEV vergleichen. Dort ist es Institution, die für sich den Exit beschließt und die "Arbeitnehmer" müssen aufgrund der Abhängigkeitstellung mitmachen. DATEV ist aber (immer noch) eine Genossenschaft. Ich persönlich würde auf die Barrikaden gehen, wenn DATEV mit der Schweizer Methode in den Betriebsablauf eingreifen würde.

 



DAS war die Fehlentscheidung !   Warum ein einigermaßen komplexes System zehntausende Male implementieren, wenn man es doch nur ein einziges Mal im Rechenzentrum braucht ?

 

Man hätte ja PCs verwenden und darauf dann ein DATEV - Terminalprogramm installieren können.  Interaktiv, wie es beispielsweise beim Bilanzdialog praktiziert wurde oder bei der Steuerrechtsdatenbank.

Sie hängen wirklich noch an den alten Terminalanwendungen. Wie ich schon schrieb, war die Zeit damals eine andere. Das Rechenzentrum wäre einem Massenzugriff wahrscheinlich nicht gewachsen gewesen und eine lange Zeit wären die damaligen Kosten auch wirklich Kosten gewesen. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass Mitbewerber damals für ihre Produkte auf Terminalanwendungen gesetzt hätten. 

Und auch wenn das wirklich eine Fehlentscheidung gewesen sein sollte, ist es doch müßig, sich in die Vergangenheit einzugraben.  

 

 

 

Nein, eben nicht.   Die Spezifikation des DATEV - Terminalprogramms hätte gereicht, dann hätten viele Firmen Lösungen anbieten können.

Fahrradkette.

 

 

 

Die Ausweitung auf die "Office-Suite" war ja noch schlimmer, ibs. in Bezug auf "Outlook".

Auch hier muss man die Marktdurchdringung einbeziehen. Lotus 1-2-3 oder auch StarOffice (Vorgänger von OpenOffice) hatten ihren Charme und machten vieles besser als die ersten MS-Office-Versionen. Aber sie waren oder wurden halt eben nischig. Ich mag Outlook auch nicht besonders, allerdings für jede Anforderung eine anderes Programm einzusetzen, kann auch in der Hölle enden. Fragen Sie mal die IT-Admins.

 

 

 

Früher hatte der Berater die Wahl, Kienzle, Olivetti, Triumph-Adler ...

Und die Angelegenheit war "sozial":  Jeder Berater konnte mit jedem Herstellergerät alles nutzen.

Schreibt Ihnen DATEV vor, heutzutage nur Hardware von Lenovo oder Dell zu nutzen? Ich habe sogar noch eine Rechenmaschine von TA bei mir auf dem Schreibtisch stehen und im HomeOffice auch eine 25 Jahre alte von Casio. 

Auch wenn ich den Transformations-Prozess bezüglich der Cloud-Strategie kritisch begleite, so ist das angedachte Ziel dabei gerade eben auch die soziale Komponente: Sofern auf dem Endgerät ein halbwegs moderner Browser läuft, kann auf die Anwendungen zugegriffen werden. 

 

 

 

Gerade Letzteres mündet in einer Katastrophe:

Wie oft sehe ich noch heute, daß Seitenumbrüche mit Leerzeilen veranlaßt werden.

Denn einer lernt den anderen an.

Ja, das mag den kleinen Schriftsetzer in Ihnen stören, aber das ist doch auch nur ein Problem wie das der einen  Tapetenbahn, die nicht zu 100%ig genau auf Stoß geklebt ist. Keinem fällt es auf, außer dem, der sie selbst angebracht hat.

 

 

 

Einigermaßen intelligente Menschen nutzen eh' TeX.

Das ist ein ziemlich hohes Roß, von dem Sie hier auf die Masse der Nutzer herunterschauen. Sie werfen mir also indirekt vor, nicht halbwegs intelligent zu sein, nur weil ich einen Geschäftsbrief nicht in LaTeX setze, sondern mich eines Office-Programms bediene? 

Tex/LaTeX mag im akademischen Umfeld für die eigene Diplom- oder Doktorarbeit eine sehr gute Wahl sein, aber doch nicht im normalen Büroalltag. (vi ist auch ein mächtiger UNIX-Texteditor, auf den Befehlszeilen-Junkies schwören, aber für kurze Notizen nimmt die Masse dann doch einen einfacher zu bedienenden Texteditor.)

 

 

 

Wir haben nie einen "PC" gebraucht, sondern einen "CC", einen "Company Computer".

Meine Spielkameraden als Kind hatten so bunte Spielzeugwerkzeuge, das hat mein Vater nie zugelassen.  Ich bekam gebrauchte Engländer und Schraubenschlüssel von meinem Onkel, der eine mechanische Werkstatt hatte.

 

Zuhause spielen -- in der Firma arbeiten !

Was für einen spätpubertierenden Jüngling toll ist, kann für einen Profi nix taugen.

Wie schon zuvor geschrieben ... ziemlich hohes Roß.

 

 

 

Die Anwendungen waren aber teilweise schneller als heute.

Und DATEV war so klug, ihre eigenen "Konzentratoren" bereitzustellen.

Wir verbanden uns mit Nürnberg zum Ortstarif über den DATEV-Konzentrator Dortmund.

Damals waren die Datenmengen auch andere. Und warum hat DATEV wohl keine Konzentratoren mehr? Weil der Unterhalt solcher halt eben auch Geld gekostet hat und sich eine solche Technik überholt hat.

 

 

Dann hat der Nutzer eben Pech gehabt.

Ich erinnere mich an mein Jahr als Knecht auf dem Bauernhof:

Wenn wir im Winter die Kühe in die Ställe trieben und sie nur Heu statt Gras zu fressen bekamen, blökten sie furchtbar.  Nach einer Woche war das aber ausgestanden.

Ich sage immer, "Mein Server läuft auch ohne User".

Da haben wohl eher Sie Pech gehabt, denn bis auf Sie meckert hier keiner so stark mit der Vergangenheitskeule in der Hand herum. Und was jetzt ein einsam in der Gegend herumstehender Server ohne Nutzer soll, erschließt sich mir wirklich nicht.

 

 

 

Wenn der User wieder eine Arbeitsstation hat statt einen PC, dann wird auch wieder gearbeitet statt "getiktokt".   "TikTok".  Wie sich das schon anhört.  

Sie unterstellen somit, mal wieder, den Nutzern grundsätzlich etwas und bedienen sich eines Duktus', bei welchem ich irgendwie an die Amish People denken muss. 

 

 

Ich glaube, dass ich in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen sehr viel Interessantes erfahren würde. Angst hätte ich allerdings, dass ich mich an der  Dampfmaschine in der Ecke Ihres Büros verbrühen könnte.

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ulli_preuss
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@CKB83  schrieb:

 https://www.datenschutzticker.de/2025/02/kartellamt-bedenken-gegen-apple-wegen-strengem-datenschutz/

 

 

Davon gibt es tausende Threads; aber nicht falsch verstehen; Apple, Amazon, Google, Microsoft sind allesamt in einer sehr ähnlichen Bubble; nur würde uns Apple in seiner gesamten Struktur keinen Punkt weiterbringen, alle Bedenken wären die gleichen und die Probleme wären allesamt nicht gelöst. Da ist die "Business-Community" bei MS einfach soviel größer, Probleme werden hier viel schneller gelöst, weil Sie ungleich mehr Menschen treffen.  


Der von verlinkte Artikel belegt aber nicht, dass Spionage das Geschäftsmodell von Apple ist. Dass Apple bei der Bevorzugung der eigenen Apps öfters auf die Finger gehauen werden muss, steht außer Frage. Dass solch ein Gatekeeper die überlassenen Daten für Algorithmen einsetzt, sollte nun aber auch nicht verwundern.  

Allerdings sind wenigstens Drittanbietern Leitplanken gesetzt und Apple auch mit der eigenen Firmenphilosophie besser aufgestellt als die meistens Mitbewerber. Umso schwerer wiegen dann die gerade aufgetretenen Lücken bei Hide my email und dem Private Relay. 

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Anwender in von mir verantworteten Projekten haben den OpenOffice-Kram als "schlecht gemachte Windows-Kopie" bezeichnet.  Die war es ja auch.

 

So wie "KDE" eine peinlich schlecht gemachte Apple-Kopie war.

--
Hans Bonfigt

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@glasi  schrieb:

 

Die Datev hat das mit OpenOffice ja so gut wie unter dem Radar laufen lassen. 


Das kann man nicht so ganz stehen lassen. Zumindest am Anfang wurde schon der Topf geschlagen. Aber OpenOffice.org haftete damals halt eben auch das Etikett MS Office für Frickler, Zweite Wahl usw. an.

 

Dazu kamen dann u. a. die Inkompatibilitäten (VBS/Makros, Formeln in Calc usw.), so dass die Vielzahl der Anwender dann doch bei MS Office blieb. Irgendwann war DATEV dann die Pflege innerhalb der BSO (Basisdienste Office) im Verhältnis zu den Nutzerzahlen zu aufwändig. 

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letzte Antwort vor 3 Minuten 22:24:17 von ulli_preuss
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