Hallo zusammen,
ich versuche aktuell bei einem Kanzlei herauszufinden warum der Datenzugriff-Test einfach zu langsam erfolgt.
Bei einer vergleichbaren Konfiguration erreiche ich beim Datenzugriff ~0,6-0,8 Sekunden.
Es handelt sich um eine ziemlich neue VMware 7.0 Umgebung mit 4 Hosts und Full-Flash SAN.
Der SQL-Wartungstask (WE) wird regelmäßig durchgeführt. Der SQL-Server läuft mit 64GB RAM welcher nicht mal zur hälfte ausgelastet ist.
Hat jemand noch eine Idee wo ich ansetzen könnte?
Freundliche Grüße
[ProcessorInfo]
Processor=Intel(R) Xeon(R) Gold 6146 CPU @ 3.20GHz
Description=Intel64 Family 6 Model 85 Stepping 4
MaxClockSpeed=3193
NumberOfCores=2
NumberOfLogicalProcessors=2
L2CacheSize=
L2CacheSpeed=
L3CacheSize=
L3CacheSpeed =
LoadPercentage=4
[ComputerInfo]
Name=SRVRDS00
Model=ThinkSystem SR650 -[7X06CTO1WW]-
Description=AT/AT COMPATIBLE
Manufacturer=Lenovo
SystemType=x64-based PC
TotalPhysicalMemory=12.286 MB
Hi,
wie sieht denn der Zugriffstest im SQL-Manager aus? Sowohl auf der Client- als auch auf der Serverseite.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Meinen sie den Verbindungstest auf den SQL-Server?
Und DATEV fühlt sich beim Kunden A auch langsamer an als bei B? All zu viel Aufmerksamkeit würde ich dem Test nicht schenken.
Wann wurde der DATEV SQL zuletzt neugestartet? Wie ist der DATEV SQL konfiguriert? Klingt eher so, als ob der nur die Hälfte an RAM belegen darf. In unserer Kanzlei sind 95% von 64GB belegt.
Microsoft SQL Server (DATEV): Maximal nutzbaren Arbeitsspeicher einstellen
Selbst wenn die Konfiguration geändert wird und der SQL danach fast allen RAM nutzt, wird es nicht viel an der Zahl ändern. Da geht es wohl eher um andere Optimierungen des SANs, Speicherbandbreiten, Verbindungen, VM Optimierungen ..., weil der Datenzugriffstest nicht oder nicht nur auf den RAM des SQL zugreift.
Eine Full-Flash-San für eine Steuerkanzlei? oder hängt da noch mehr dran?
Um wieviel Arbeitsplätze geht es?
Ich würde dem Test auch nicht viel Aufmerksamkeit schenken.. außer es läuft langsam.
@Zdministrator schrieb:Hallo zusammen,
ich versuche aktuell bei einem Kanzlei herauszufinden warum der Datenzugriff-Test einfach zu langsam erfolgt.
Bei einer vergleichbaren Konfiguration erreiche ich beim Datenzugriff ~0,6-0,8 Sekunden.
Es handelt sich um eine ziemlich neue VMware 7.0 Umgebung mit 4 Hosts und Full-Flash SAN.
Der SQL-Wartungstask (WE) wird regelmäßig durchgeführt. Der SQL-Server läuft mit 64GB RAM welcher nicht mal zur hälfte ausgelastet ist.
Hat jemand noch eine Idee wo ich ansetzen könnte?
Freundliche Grüße
Spoiler[ProcessorInfo]
Processor=Intel(R) Xeon(R) Gold 6146 CPU @ 3.20GHz
Description=Intel64 Family 6 Model 85 Stepping 4
MaxClockSpeed=3193
NumberOfCores=2
NumberOfLogicalProcessors=2
L2CacheSize=
L2CacheSpeed=
L3CacheSize=
L3CacheSpeed =
LoadPercentage=4[ComputerInfo]
Name=SRVRDS00
Model=ThinkSystem SR650 -[7X06CTO1WW]-
Description=AT/AT COMPATIBLE
Manufacturer=LenovoSystemType=x64-based PC
TotalPhysicalMemory=12.286 MB
Idee ja, Umsetzung wird schwierig.
Mehr Kerne, mehr Kerne, mehr Kerne.
In der DATEV Denke ist immer noch die Taktfrequenz das Maß aller Dinge, in der heutigen Zeit stimmt das aber nicht mehr. Eine intelligente Aufteilung der (virtuellen) Maschinen und das Wissen, wie bestimmte Zugriffe hardwareseitig ablaufen ist zu berücksichtigen. Windoes Server bietet zur richtigen Konfiguration eine Menge einfacher Einstellungen an.
Die meisten Server werden heute mit der Einstellung DMS = off im BIOS ausgeliefert - für den Netzwerkbetrieb eine absolute Spaßbremse, VMWare übernimmt die einfach.
Nur so nebenbei, auf einem 20Kerner (2,4GHz) mit 7.2K SAS Platten (Raid 1) wird auf VMWare 6.7 ein Datenzugriff <0,8, Festplatte <0,5 erreicht.
Es handelt sich um eine große Kanzlei mit 10 Terminalservern. Vom Gefühl her müsste das System einfach alles etwas schneller laufen und der Datenzugriff-Test ist das einzige wo ich es bisher in Zahlen gesehen habe.
Hi,
@Zdministrator schrieb:Meinen sie den Verbindungstest auf den SQL-Server?
Ja, im DATEV SQL-Manager.
Den können Sie nicht nur auf dem DATEV-FS sondern auch auf Clients ausführen. Wenn der Client entsprechende Zeit brauchen sollte, können Sie vielleicht hier schon was erkennen (Namensauflösung, o.ä.).
Im Dokument 1071153 sind die Wartungsscripte beschrieben. Weiter unten im Dokument wird auf die Überprüfung der Wartungen eingegangen und wie diese zu kontrollieren sind.
Wenn Sie dann in den Kontrollabfragen sind, finden Sie auch noch weitere Abfragen, die vielleicht ein wenig Licht ins Dunkel bringen:
* IO-Statistik
* Cache des SQL-Servers
* u.s.w.
Da wird aber ggf. dann auch der SQL-Support von DATEV notwendig um die Werte zu intepretieren.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Für eine Ferndiagnose wird es definitiv schwierig...
Der SQL müsste sich wesentlich mehr genehmigen, wenn richtig konfiguriert.
Vermutlich ist da einfach noch mehr im Argen.
Wieviele und welche Prozessoren stecken im Fileserver?
Hallo, danke für das Feedback,
also der Verbindungstest ist fehlerfrei und ohne Verzögerungen, sowohl vom Client als auch direkt am Server. DNS funktioniert alles Problemlos. Auch bei der Kontrolle der SQL-Wartungsläufe konnte ich keine Probleme feststellen.
Vielleicht sollte ich wirklich mal den SQL-Support dazu holen.
Die SQL-Server VM ist mit 4 vCPUs ausgestattet. (Intel(R) Xeon(R) Gold 6146 CPU @ 3.20GHz)
hat das blech 4 cpus oder der virtuelle fileserver 4 vcpus zugewiesen bekommen?
@Gelöschter Nutzer schrieb:hat das blech 4 cpus oder der virtuelle fileserver 4 vcpus zugewiesen bekommen?
@Zdministrator schrieb:
Die SQL-Server VM ist mit 4 vCPUs ausgestattet.
Ist doch alles mit gesagt.
kanns aber nicht glauben ;-)..
Nur so nebenbei: Die CPU hat 12 Kerne, jetzt kommt es nur darauf an, ob 2 davon im Blech stecken.
ja.. und das ganze drumherum.
da könnte man ne rakete raus machen.
das teuerste, die flash-san, steht ja schon da.
Jeder der vier Hosts hat 2 CPUs drin, also 24 Kerne pro Host (48 mit HT), das SAN ist per FibreChannel angeschlossen und das VM Netz läuft über 10GBASE-T
Sonstige Anwendungen laufen auch ganz flott aber bei DATEV der Datenzugriff macht mir einfach sorgen...
Bei der Konfiguration der VM ist das offensichtlich. Meine SQL VM hat 6 Kerne abbekommen, davon darf Kern 0 nicht von SQL angefasst werden, NIC Teaming (virtuell) und Bindung auf Prozessor 0. Bevor die Besserwisser kommen, an IRQs und Offloads denken.
Im Server steckt im Übrigen auch eine 10Gb Karte.
vermutlich laufen die anwendungsstarts flott und die sql-zugriffe relativ langsam?
die datev-empfehlung ist eher richtung schnelle 2x8 core mit ht-abschaltung für 25 user und nicht 4 core in einer vm für 100 user. die san muss ja auch mal was zu tun haben.
Hi,
ist zwischen den Hosts noch ein Virtualisierer für das SAN, z.B. DataCore?
@All: Bei meinem alten AG haben, wir HT auch für den DATEV-SQL aktiv gelassen. Das hat zu keinem wirklichen Einbruch in der Performance geführt. Die Systeme waren insgesamt "pfeilschnell".
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Dieser Artikel hilft zu verstehen warum der SQL Server zu wenige Kerne abbekommen hat:
Bei den Mengen an Anfragen swappt sich die Kiste zu Tode.
was heisst denn DMS=off?
der zugriffstest ist bei uns auch nicht grad der brüller... 1,2 sek...
@Gelöschter Nutzer
Tippfehler ☹️ muss DMA (Direct Memory Access) heißen. In vielen BIOS heutzutage noch vorhanden. Mit DMA können bestimmte Daten direkt, also ohne den Prozessor zu bemühen, direkt in den Arbeitsspeicher geschrieben werden.
@Zdministrator schrieb:Hallo zusammen,
ich versuche aktuell bei einem Kanzlei herauszufinden warum der Datenzugriff-Test einfach zu langsam erfolgt.
Hat jemand noch eine Idee wo ich ansetzen könnte?
Freundliche Grüße
Spoiler[ProcessorInfo]
Processor=Intel(R) Xeon(R) Gold 6146 CPU @ 3.20GHz
Description=Intel64 Family 6 Model 85 Stepping 4
MaxClockSpeed=3193
NumberOfCores=2
NumberOfLogicalProcessors=2
L2CacheSize=
L2CacheSpeed=
L3CacheSize=
L3CacheSpeed =
LoadPercentage=4[ComputerInfo]
Name=SRVRDS00
Model=ThinkSystem SR650 -[7X06CTO1WW]-
Description=AT/AT COMPATIBLE
Manufacturer=LenovoSystemType=x64-based PC
TotalPhysicalMemory=12.286 MB
Der Datenzugriffs-Test läuft ja nicht nur auf dem lokalen (virtuellen) Server sondern fragt die Daten auf dem Datenserver ab. Insofern spielt hier auch noch die Netzwerkgeschwindigkeit eine Rolle, vielleicht steckt noch irgendwo eine 100er Komponente, die da etwas ausbremst. Für Testen der Netzwerkgeschwindigkeit gibts auch ein Tool. welches die Geschwindigkeit testet. Ansonsten ist es die lokale Festplatte, die die Geschwindigkeit beeinflusst. Hier kann es passieren, dass die nicht mit voller Geschwindigkeit in der VM ankommt.
Grundsätzlich schließe ich mich aber den Vorrednern dahingehend an, dass die Auswirkungen des Tests für den Anwender nicht spürbar sind. Wir haben auch einen Xeon Gold mit einem 9er Wert und zwei neue mit Ryzen 7950 und 6,irgendwas: Niemand merkt einen echten Unterschied.
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Hmmm ... 🤔
die geschwindigkeit liegt bei etwa 120mb/sek.. also 1000mbits.
zugriff erfolgt von nvme zu nvme.
latenz auch gut..
ich hätte schwören können, dass der irgendwann auch mal bei 0,7 lag.. aktuell aber um die 1,2sek.
naja.. verhagelt mir etwas den test.. wollte gerne runter auf 4,x.
Wenn der Fileserver virtuell läuft und es ein Client Server Netzwerk ist, wäre ein Test, eine neue VM als Client (egal ob Server OS oder Client OS) zu installieren und dort mal den Leistungsindex zu prüfen.
Daraus sollte sich zumindest ableiten lassen, ob man in Richtung Netzwerk / Hardware oder ggfs. eher am Fileserver / Virtualisierungshost ansetzen könnte.
ich probiere das erstmal mit dem DMA. Vielleicht bringt das ja schon was.