Ich denke auch nicht dass die Datev hier die Daten rausgeben würde (wieder Datenschutz Verstoß?) und ich denke auch nicht dass ihr Mandat Anrecht auf hat
eine Bestätigung einer anderen Kanzlei hat
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich muss Ihre Hoffnung auf Änderung enttäuschen.
Ich zitiere mal ein wenig aus einer mit heißer Nadel geschriebenem Stellungnahme (sinngemäß):
"Information an Nicht-Betroffene bietet keinen Mehrwehrt, sie würde aber viele Anwender zwingen, sich mit einem Vorfall zu beschäftigen, der sie nicht betrifft."
Wie man hier sieht, eine Fehleinschätzung des Vorstands.
Der Vorfall kann nicht DATEV intern bleiben, er ist schon längst publik und wird landesweit diskutiert und zum Leidwesen von betroffenen Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes beklagt.
Wenn an solche Dinge aus der Presse / Internet von renommierten Zeitschriften / Portalen erfährt und nicht von vom Anbieter, stärkt das nicht das Vertrauen in diesen.
Nach meiner Auffassung wäre ein kurzes Schreiben an alle Nichtbetroffenen sinnvoll gewesen.
Sinngemäß:
"Ja, da war etwas. Aber bei Ihnen nicht. Die Betroffenen werden gesondert mit notwendigen und sinnvollen Handlungshinweisen informiert. Sobald der Sachverhalt vollständig aufgeklärt und abgearbeitet ist, berichten wir über die getroffenen Maßnahmen."
Nur so kann für Transparenz und Sicherheit bei den Anwendern gesorgt werden.
Aber das scheint leider nicht im Interesse des Vorstands zu sein.
Nach meiner Auffassung wäre ein kurzes Schreiben an alle Nichtbetroffenen sinnvoll gewesen.
Sinngemäß:
"Ja, da war etwas. Aber bei Ihnen nicht. Die Betroffenen werden gesondert mit notwendigen und sinnvollen Handlungshinweisen informiert. Sobald der Sachverhalt vollständig aufgeklärt und abgearbeitet ist, berichten wir über die getroffenen Maßnahmen."
Nur so kann für Transparenz und Sicherheit bei den Anwendern gesorgt werden.
Ich würde mal wetten, dass viele (sehr viele) Empfänger dann nur lesen würden:
Schreiben von DATEV; Information; Datenschutzverstoß; Ende...
Ist wie mit den Kanzlei-Rechnungen, da wird der Endbetrag gesichtet und Ende.
Es mag auch Menschen geben, die Schreiben Wort für Wort lesen... Da würde ich aber nicht von der Mehrheit ausgehen.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
@chrisocki schrieb:
Ich würde mal wetten, dass viele (sehr viele) Empfänger dann nur lesen würden:
Schreiben von DATEV; Information; Datenschutzverstoß; Ende...
Ist wie mit den Kanzlei-Rechnungen, da wird der Endbetrag gesichtet und Ende.
Es mag auch Menschen geben, die Schreiben Wort für Wort lesen... Da würde ich aber nicht von der Mehrheit ausgehen.
Dem möchte ich dem Grundsatz nah nicht widersprechen.
Aber: eigentlich sollte dieses genaue Lesen hier nicht zu Standard gehören?
Ich meine, bei unseren Arbeitsgrundlagen (Gesetze usw.) kommt es ja auch auf Punkt und Komma an und nicht nur auf das, was unterm Strich raus kommt.
Ja, zugegeben, wenn ich da von "Datenschutzvorfall" in Zusammenhang mit der DATEV lese, "bekomme ich auch Puls". Wer von uns bekommt das nicht. Aber es hilft doch nicht, **bleep** happens. Also wie immer: Durchatmen, Überblick verschaffen (Prüfen, schauen, lesen), Machen. Oder entspannen.
Und letzteres mache ich dann jetzt auch.
Das Thema ist für mich durch.
Ich berate den Mandant, von welchem die Probeabrechnung bei einem anderen gelandet ist. Also wird erstellen die Lohnabrechnung.
Ich finde so eine Bestätigung gar nicht so abwegig.
Die DATEV weis ja wer die falsche Abrechnung bekommen hat, fragt dann dort nach und dann bestätigt die DATEV mir gegenüber die Löschung.
Jetzt meinem Mandanten so sagen, dass es durchaus sein kann, dass die Daten bei dem falschem Empfänger noch auf dem Server liegen und eventuell doch später "missbraucht" werden könnten, finde ich sehr problematisch.
Das die DATEV sich mit so einer Bestätigung natürlich nicht angreifbar machen will, kann ich natürlich auch verstehen.
... bei dieser Riesen-Datenpanne hilft es nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, hier hilft nur :
"Sand in den Kopf stecken !"
... am besten mit einem Nürnberger Trichter 😎
mir wäre wichtig zu wissen, welche konkreten technischen Änderungen die Datev umsetzt, um genau diese Panne zu vermeiden
Die Sorge (vor allem bei den Mandanten) ist natürlich verständlich und so eine Bestätigung wäre bestimmt auch für die DATEV möglich. Vielleicht wird es soetwas ja noch geben (weil evtl. auch die Aufsichtsbehörde dies verlangt).
Aber man muss auch ganz klar konstatieren (und das auch mit den Mandanten so kommunizieren):
- die Empfänger werden in den meisten Fällen Personen gewesen sein, die zur Verschwiegenheit verpflichtet sind
- die Empfänger sind in allen Fällen Personen, die vertraglich gegenüber der DATEV verpflichtet sind
- dazu gibt es gesetzliche Regeln für den Umgang mit personenbezogenen Daten die einem nicht gehören
Außerdem:
- die DATEV kann (nehme ich an) in allen Fällen nachvollziehen, wer welche Daten bekommen hat,
- d.h. ein Missbrauch der Daten wäre sehr gut nachvollziehbar
Und schließlich:
- es handelt sich um Probeabrechnungen, die erstmal nur im LODAS-System verhaftet sind und dort wieder "verschwinden", wenn die nächste Probeabrechnung gemacht wird.
- es braucht also wirklich aktive kriminelle Energie um die Daten überhaupt aufzubewahren.
- Ich sehe dafür beim betroffenen Personenkreis in den allermeisten Fällen wirklich kein Interesse für einen Datenmissbrauch (zumal den Beteiligten bewusst sein dürfte, dass es sich dabei um eine strafbare Handlung handeln würde, die mit dem Verlust von Arbeitsplatz und/oder Existenz einher geht und leicht nachvollziehbar ist).
ich kann Ihnen leider wieder nur zustimmen.
Habe nun mit mehreren befreundeten Kanzleiinhabern gesprochen und alle wussten von nichts und finden es eine Schande, das Sie von Ihrer Genossenschaft nicht darüber informiert werden. Bisher ist bei keinem ein Mandant aufgetaucht, dass aus dem Internet davon erfahren hat. Frage ist nur, wann es passiert.
Aber alle waren sich einig, dass das nicht geht. Bin gespannt, ob hier noch weitere Nachrichten an den Vorstand folgen oder man sich bei DATEV endlich mal besinnt selbst tätig zu werden. Wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt.
@Intr4w4r3 schrieb:Wie immer stirbt die Hoffnung zuletzt.
die Hoffnung hat bei DATEV wie eine Katze mehrere Leben.
1. DVD 7.0 ! (Kenner wissen um die eigenen Grauen Haare)
2. erster Ausfall im RZ
3. zweiter Ausfall im RZ
4. ich komme gerade nicht mehr auf den Anlass
5. dieses Ereignis.
Bei einer Katze würde ich sagen, es stehen noch zwei Leben zur Verfügung.
Frage ist nur, bei erreichen eines neuen Levels weitere "Leben" neu hinzukommen.
um dem Ganzen dann doch noch was für´s Wochenende mitzugeben:
(ein Kurzfilm über die sieben Leben einer Katze)