Wir rechnen seit neustem Samstagsarbeit ab. Hier gibt es einen Zuschlag i.H. von € 1,50 pro Stunde.
Dass dies Steuerpflichtig ist, ist logisch. Ich habe die Lohnart 1001 aus der LA 1000 (Stundenlohn) kopiert.
Bei den meisten Mitarbeitern klappt es auch sehr gut und das SV Brutto ist das selbe wie beim Steuerbrutto. Aber bei Mitarbeitern, die in der Gleitzone sind, gibt es eine Differenz zwischen SV-Brutto und Steuerbrutto. Hier ein Beispiel: Die € 27 in der Steuer sind hier richtig, aber warum berechnet Datev in der SV knapp € 40 ? Ich habe die LA 1001 auch als laufenden Bezug und als sv.pflichig angelegt. Hat hier jmd. eine Idee? Danke für eure Ideen.
Meine Theorie:
Ich denke, das ist ein ähnliches Phänomen wie bei der Steuerprogression. Im Midijob-Bereich erhöht sich ja der Anteil der zu zahlenden Sozialabgaben sukzessive je näher man den 2.000 € kommt. Wenn jetzt 27,48 € auf das ursprüngliche Brutto drauf kommen, erhöht sich der prozentuale SV-Anteil ja auch für das bisherige Brutto. Deswegen mehr SV-Brutto als nur die eigentliche Erhöhung.
Das Gemeine bei Midijobbern ist, dass das ausgewiesene SV-Brutto das SV-Brutto für den AG-Beitrag ist.
Das beitragspflichtige Entgelt für den AN wird, zumindest bei Lodas, oben rechts bei "Hinweise zur Abrechnung" angezeigt.
Außerdem ist dein Samstagszuschlag wohl auch irgendwie steuerfrei durchgelaufen bzw. wurde keine Lohnsteuer darauf abgeführt. Oder war das Steuerbrutto im Vormonat so gering?