Auch an diesem Beispiel sieht man, dass bei DATEV entweder die eigenen Lohnabrechner (LODAS) nicht oder nur teilweise gefragt werden, was sie so bekümmert oder es diesen einfach nur vollkommen egal ist. Anders ist nicht zu erklären, dass eine solche essenzielle Funktionalität schon seit einem halben Jahr (zumindest laut Datum des Ausgangsposts) in irgendeiner Wolke herumgeistert, ohne dass sich irgendjemand ihrer annimmt. Wie war das noch einmal mit MVP? [...] möglichst schnell aus Nutzerfeedback zu lernen und so Fehlentwicklungen an den Anforderungen der Nutzer vorbei zu verhindern. ► Quelle Aber Hauptsache, den Anwendern mittlerweile im Monatstakt irgendwelche "Neuerungen" unterjubeln wollen, deren Nutzwerte teilweise nicht vorhanden auf den ersten oder zweiten Blick erkennbar sind, permanent Unruhe in Arbeitsabläufe sowohl intern als auch extern bringen und dadurch Zeitfresser ohne Ende sind. Man kommt kaum noch zum Luftholen, hat aber überall Baustellen und nörgelnde Mandanten. Weil sich halt nicht jeder wie im DATEV-Labor verhält und sich auch nicht jeder Workflow wie eine schöne Powerpoint-Folie darstellt. Der Vorstand sollte sich mal überlegen, dass einerseits diese ganze Hektik des letzten Jahres, was die Transformation anbelangt, aufgrund von Selbstüberschätzung und ausuferndem Schlaf hausgemacht ist und man sich auf der anderen Seite jetzt endlich an die versprochenen Fehlerbeseitigungen und Funktionalitätserweiterungen begeben sollte, damit wenigstens mal eine Baustelle keine mehr ist. Sonst steht MVP irgendwann einmal für Minimum Viable Population.
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