Hallo Herr Riedesel, die Werte einer Kostenstelle können Sie über Stammdaten | Kosten- und Leistungsrechnung | Umlagen auf eine oder mehrere andere Kostenstellen fix oder variabel verteilen - vorausgesetzt, Sie setzen das Zusatzmodul "Kostenrechnung classic" ein. Bei einer fixen Umlage werden die Werte der Kostenstelle auf Grund eines Verteilschlüssels umgelegt, den Sie selbst festlegen (zum Beispiel 10 % auf Kostenstelle 20, 40 % auf Kostenstelle 50 und 50 % auf Kostenstelle 60). Da sich in Ihrem Falle aber die Werte monatlich ändern und sich an den Lohnkosten orientieren sollen, empfiehlt sich eine variable Umlage. Dabei erfolgt die Umlage auf Basis einer Bezugszeile. In Ihrem Falle könnten das die Lohnkosten sein. Die Anteile der Werte auf den empfangenden Kostenstellen (zum Beispiel 20, 50 und 60) entsprechen den Anteilen dieser Kostenstellen auf der Bezugszeile. Ein Beispiel: Umgelegt werden soll die komplette Kostenstelle 10 (das Vorläufige Ergebnis) auf die Kostenstellen 20, 50 und 60. Dann wäre das Vorläufige Ergebnis der Kostenstelle 10 der umzulegende Wert (Basis-BAB-Zeile). Kostenstelle 20 hat anteilsmäßig die größten Lohnkosten (Bezugszeile), Kostenstelle 50 die kleinsten und Kostenstelle 60 die zweithöchsten. Dann würde Kostenstelle 20 anteilsmäßig auch den höchsten, Kostenstelle 50 den kleinsten und Kostenstelle 60 den zweithöchsten Anteil aus der Umlage erhalten. Diese Anteile werden bei jeder BAB-Berechnung immer wieder neu vom Programm ermittelt, da sich das Verteilungsverhältnis ja auch immer wieder ändern kann. Wie man eine fixe Umlage einrichtet, wird im Dokument Kostenrechnung: Umlage mit fixen Anteilen einrichten beschrieben. Detaillierte Hinweise zur Einrichtung einer variablen Umlage finden Sie im Dokument Kostenrechnung: Umlage mit variablen Anteilen einrichten. Mit freundlichem Gruß Heinz Bleyer Produktmanagement und Service Kostenrechnung DATEV eG
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