Hallo Community,
muss man vor "XS2A" (in 2020) Angst haben oder ist es die Lösung vieler Probleme oder ist XS2A sogar bereits im Einsatz ?
Die vielen kryptischen Begriffe in der Online-Banking-Welt sind für 'Normal-Sterbliche' kaum zu verstehen.
Man kann sich anscheindend wunderbar dahinter verstecken.
Uns Anwender interessiert aber der technische Background herzlich wenig.
Hauptsache, wir können unsere eigentliche Arbeit effektiv und professionell erledigen.
Ich will ja nicht den Beruf wechseln und zukünftig "Online-Baking" anstatt "Online-Banking" machen
VG
Michael Vogtsburger
was genau ist ihre Frage?
XS2A ist doch eigentlich bereits bei den Banken im Einsatz.
Ich frage mich, ob die finAPI-'Klimmzüge' bereits alle über die XS2A-Schnittstellen laufen oder ob da noch was Neues kommt.
Ich hatte immer auf eine Vereinheitlichung gehofft, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Jede Bank versucht, so speziell und individuell wie möglich zu sein
so weit ich verstanden habe ist XS2A eine standard-schnittstelle. nur kann jede bank die individuell anbieten. also entweder man hat ebics, oder HBCI NEU über XS2A-Schnittstelle.
Ich frage mich, ob die finAPI-'Klimmzüge' bereits alle über die XS2A-Schnittstellen laufen oder ob da noch was Neues kommt.
XS2A = Umsetzung PSD2 = Ablösung "HBCI" und Ersetzung durch "Access to Account"
Ich hatte immer auf eine Vereinheitlichung gehofft, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Jede Bank versucht, so speziell und individuell wie möglich zu sein
Wunschdenken.
Da müssten Sie mal den Bundesverband der deutschen Banken fragen (falls es den überhaupt gibt).
Aber der wird Sie dann an den EU-Verband der europäischen Kreditinstitute verweisen (falls es den überhaupt gibt).
Und dann freuen wir uns auf Ihren Bericht!
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Wenn ich diverse Berichte in Zeitschriften richtig im Gedächtnis gespeichert habe, setzen diverse Fintechs intern bei Bedarf immer noch FinTS ein oder verwenden Screen Scraping, wenn diese Schnittstelle noch nicht existiert oder nicht wie gewünscht funktioniert.
Soweit ich mich erinnere, darf aber ab 2020 nur noch per "Access To Account" (API-Schnittstellen) direkt auf die Konten zugegriffen werden.
Wenn tatsächlich die bisher mehr schlecht als recht funktionierenden Umsatzabrufe oder Zahlungsaufträge wegen einem geänderten Zugriff wieder in's Stolpern oder in's Stocken kommen, gibt es neuen Ärger.
Ich werde mich jedenfalls mit einem 'starken' Multibanking-Tool 'bewaffnen', um in der Not wenigstens selbst 'Klimmzüge' machen zu können.
VG
Michael Vogtsburger
Ich werde mich jedenfalls mit einem 'starken' Multibanking-Tool 'bewaffnen', um in der Not wenigstens selbst 'Klimmzüge' machen zu können.
An was denken Sie da? Klingt durchaus interessant.
Wie allerdings kommen Sie an die Bankumsätze (organisatorisch)? Sie benötigen doch dazu auch die Zugangsdaten der Mandantenkonten.
Und : arbeiten Sie denn nicht schon mit Bankingsoftware (sFirm)? Oder ist sFirm für Sie keine Multibanking-Tool?
sFirm, ProfiCash und ein paar andere 'Kandidaten' sind eigentlich uralte Programme, die ihre Wurzeln noch in der MSDOS-Welt haben, mit entsprechenden 'Altlasten' (Einschränkungen, starre Konfiguration per *.ini-Dateien, fragwürdige Rechteverwaltung etc)
Auch Starmoney ist mir noch zu umständlich.
Ich suche ein modernes, sicheres Multibanking-Programm, das sich an die eigenen Anforderungen besser anpassen lässt.
Ich habe schon mehrere Programme 'im Auge', die ich aber erst noch testen muss
VG
Michael Vogtsburger
Sie werden sich irgendwann entscheiden müssen.
Das optimale werden sie vermutlich nie bekommen.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit starmoney business und bin völlig zufrieden.
Einschränkungen kenne ich und nehme sie so dahin ( sind deutlich weniger Einschränkungen als bei Datev....
) .
Auch das kommt letztlich aus der DOS Welt aber das tut letztlich die Datev ja auch.
Meine Erfahrung wenn ein Programm das abbilden kann und zwar oder das ich zig-sachen indivualisiere dann entscheide ich mich dafür und lebe mal besser mal schlechter damit. Ging zumindest in den letzten 25 Jahren ganz gut.
Nur so am Rande : ich war hier in Konstanz einer der ersten der online Banking eingestzt hat. Damals das muss so Ende der 80ziger gewesen sein, kam ein Bankmitarbeiter bei mir im Büro vorbei um mich in das Programm einzuweisen und zu installieren. Der Transfer lief mit Begleitzettel und 5 1/4" Zoll Disketten.
ja, die DTA-Disketten ![]()
Da konnte man die Datev-Installations-Disketten immer gut gebrauchen, weil sie qualitativ besser waren als die NoNames. Die Markendisketten waren verdammt teuer.
Aber das Wort "Disketten" sollte man hier nicht verwenden, sonst wird es womöglich noch auf die Wunschliste der Datev-Ideas gesetzt (als digitale Neuerung) ![]()
VG
Michael Vogtsburger
Back to the roots,
als da wären riesige 20 MB Festplatten ( war gerade dieser Tage in Twitter , Internet Jubiläum)
Kassettenlaufwerke mit Datenübertrag via taste am Wähltelefon ( war noch in meiner Ausbildungszeit).
Lochkarten
oder wir sprechen wieder miteinander.
Hallo Herr Eberhardt,
die Verwendung einer Software mit dem Namen "Star...." oder "Profi..." ist natürlich verlockend. Wenn es eine "Mega..."-, "Top..."- oder "Hyper..."-Banking-Software gäbe, hätte sie bestimmt auch Markt-Chancen.
Ich bin aber inzwischen von mehreren alten und 'verstaubten' Banking-Programmen enttäuscht und habe mich auf die Suche nach Neuentwicklungen gemacht.
Momentan bin ich ziemlich begeistert von "BankingZV" des Anbieters "Subsembly GmbH", Namen die so gar nicht 'eingängig' sind. Umso mehr überrascht der Funktionsumfang, die intuitive Bedienung und die schnelle Einrichtung der Konten.
In Ermangelung eines passenden Smileys schreibe ich einfach mal "Daumen hoch !"
VG
Michael Vogtsburger
Um nochmal auf das Ursprungsthema zurück zu führen: Heute kam eine Mail mit der Bitte um Teilnahme an der Pilotphase. XS2A Ich überlege daran teilzunehmen. Im Moment haben wir noch alle Mandanten und uns selber über RZ-Bankinfo angebunden. Soweit ich gelesen haben bleibt dieser Übermittlungsweg unbeeinflusst?
Für die Übermittlung von Zahlungsdaten nutzen wir und unsere Mandanten eine Mischung aus finApi Klimmzügen und EBICS.
Weiß jemand genaueres und kann es in simple Worte fassen? Auch mir als technisch affinen Menschen schwiert der Kopf bei den ganzen Abkürzungen.
... bin auch gespannt, wie es mit "XS2A" weiter geht.
... es ist ja inzwischen etwas Gras über die finAPI-Thematik gewachsen ...
Viele denken vermutlich, dass XS2A längst flächendeckend im Einsatz ist.
Aber ich habe das 'Bauchgefühl', dass der 'Drops noch lange nicht gelutscht' ist.
Die nächste Welle von technischen Komplikationen ist vielleicht erst am Anrollen.
Übrigens, @jjunker, ist ein 'schwierender' Kopf eine Mischform von schwielendem und schwirrendem Kopf ? (Tippfehler lenken dummerweise immer vom Inhalt ab. Wenn er behoben wird, lösche ich auch gleich meinen dann überflüssigen Kommentar)