Hallo Community,
unser Steuerberater hat angegeben, dass zur Buchung zwingend eine Nummer im Geschäftspartnerkonto eingegeben werden muss. Dazu ist aber, laut ersten Erkenntnissen, eine UstID-Nummer verpflichtend, die aber nicht jeder Geschäftskontakt bei uns hat.
Wie kann ich das umgehen, um trotzdem eine Kontonummer angeben zu können? Ist es einen Frage der Rechtevergabe?
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hallo BytePilot95,
wo, in welchem Programm ist eine Nummer anzugeben? Wenn es um Kreditoren im Datev Rechnungswesen geht, muss dem Lieferanten eine Kontennummer (i. d. R. 5-Stellig) vergeben werden, damit man den Lieferanten als OPOS Konto anbuchen kann. Das entspricht quasi einer intern vergebenen Lieferantennummer.
Die Angabe der USt-ID im Lieferantenkonto ist nicht zwingend erforderlich, aber absolut ratsam, da die OCR-Erkennung und damit verbundene automatische Erkennung des Lieferanten sich maßgeblich auf die USt-ID als einmaliges Unterscheidungsmerklmal stützt. Ebenso ratsam, aber nicht verpflichtend ist die Angabe der Bankverbindung, die bei der Zuordnung der Zahlungen zu den offenen Posten unterstützen kann.
Hallo T_Ahmad,
bei mir geht es um die Stammdaten in Datev Unternehmen Online, aber es entspricht der selben Situation denke ich.
Allerdings kann ich die eigenständig wählbare, 5-stellige Nummer eingeben, aber nicht abspeichern. Es erscheint immer die Meldung, dass die UstID Pflicht ist. Das scheint in Ihrem Beispiel anders zu sein.
Hallo @T_Ahmad,
wenn in das Feld "USt.ID-Land" ein "DE" eingetragen wird, muss auch die USt-ID-Nr. erfasst werden, da sonst eine Fehlermeldung erscheint.
Sollte ein anderes Problem vorliegen, müssten wir uns das bei Ihnen direkt anschauen. Senden Sie uns hierfür gerne eine Anfrage per E-Mail an belegwesen@service.datev.de oder per Servicekontakt zu.
@BytePilot95, dein Steuerberater dürfte das Kunden- bzw. Lieferantenkonto im Reiter Details meinen:
Damit gibst du vor, unter welchem (OPOS-)Konto die Rechnungen gebucht werden.
Die Kundennummer darunter wiederum ist die, die der Lieferant euch gegeben hat, bzw. bei Kunden die abweichende Kundennummer in eurem Rechnungsprogramm.
@rschoepe schrieb:bzw. bei Kunden die abweichende Kundennummer in eurem Rechnungsprogramm.
Nachtrag dazu: sinnvollerweise solltest du aber schauen, dass die Kundennummer auch die Kontonummer ist. Dann braucht man z.B. bei der Kontrolle der OPOS-Liste nicht noch hin und her "übersetzen". 😉