kurze Verständnisfrage:
kann man "Unternehmen Online" und die Kanzlei mit PayPal-Transaktionsnummern auf den Digitalen Belegen 'glücklich' machen ?
... und wenn ja, wo und wie sollte die PayPal-Transaktionsnummer auf dem Beleg platziert werden, damit sie von der OCR ausgelesen und z.B. in das "Belegfeld1" des Buchungssatzes gesetzt werden kann ?
@vogtsburger schrieb:
kurze Verständnisfrage:
kann man "Unternehmen Online" und die Kanzlei mit PayPal-Transaktionsnummern auf den Digitalen Belegen 'glücklich' machen ?
... und wenn ja, wo und wie sollte die PayPal-Transaktionsnummer auf dem Beleg platziert werden, damit sie von der OCR ausgelesen und z.B. in das "Belegfeld1" des Buchungssatzes gesetzt werden kann ?
Haben Sie vielleicht mal ein Beispiel für diese Anforderung?
Onlinehändler mit "überschaubarem" Rechnungsausgang, der dann wie geartet verbucht werden soll, wäre so was in die Richtung?
Onlinehändler mit vielleicht hunderten, gar tausenden von Transaktionen pro Zeitraum, das kann dann doch wohl nicht das Ziel sind, oder? Die DATEV OCR findet doch auch keine Transaktionsnummern sondern Belegnummern.
Oder?
Man kann den Steuerberater glücklich machen, wenn die Transaktionsnummer der Rechnungsnummer entspricht.
... ok, klingt nach einem Würgaround, aber interessant.
Ich würde jedenfalls gerne die Datev-OCR dazu bringen, die für Menschen sichtbare Transaktionsnummer irgendwie auszulesen und in das Belegfeld1 zu schreiben und aber die hoffentlich auch ausgelesene Rechnungsnummer nicht zu ignorieren, sondern z.B. in den Buchungstext zu setzen.
... mal so dahin gefragt:
würde die 'unmenschliche' OCR eine zusammengesetzte Nummer aus ReNr+Transaktionsnummer auslesen ?
Dann wären meine Glücksgefühle wenigstens im positiven Bereich.
(edit: menschliche Tippfehler korrigiert)
Wenn ich Transaktionsnummer lese, denke ich an einen Onlinehändler in Verbindung mit Paypal...
Wäre da nicht der bessere Weg sich über den Exporter der Orders Gedanken zu machen? Welche Hürden gibt es für diesen Weg?
Ansonsten müsste sie die OCR dazubringen, das die Transaktionsnummer als Rechnungsnummer erkannt wird und deswegen in Belegfeld 1 vorschlägt. Auf der Rechnung statt Transaktionsnummer das Wort Rechnungsnummer zu verwenden könnte helfen, bringt aber wahrscheinlich andere Probleme mit sich.
Wenn die Transaktionsnummer (bei der Paypal-Zahlung) gleich der Rechnungsnummer ist, dann ist die OPOS-Buchung ein Selbstläufer.
Dazu muss ein eventuelles Vorsystem die Transaktionsnummer "nur" von Paypal zurück in das Vorsystem schreiben. Also erfolgt die Rechnungsschreibung zeitlich nach dem Verkauf und der Generierung der Transaktionsnummer.
Das gilt dann auch für andere Plattformen wie Aamzon, Ebay etc..
Vielleicht hilft es auch schon, wenn Sie alle PayPal-Kunden nur auf einem Debitorenkonto verbuchen. Dann ist der Zahlungsausgleich einfacher, wenn die Rechnungsbeträge sich unterscheiden.
Dann würde UO mittels der Debitoren-Nr. (oder des Kunden-Name "Paypal") alles auf einem Konto sammeln.
@martin65 schrieb:
... dann ist die OPOS-Buchung ein Selbstläufer ...
ein 'Selbstläufer' wäre mir natürlich am liebsten, sonst kommt man bei einer 3- und 4-stelligen Anzahl von Buchungen schnell 'außer Atem' 😃
@schmulz schrieb:
Ansonsten müsste sie die OCR dazubringen, das die Transaktionsnummer als Rechnungsnummer erkannt wird und deswegen in Belegfeld 1 vorschlägt. Auf der Rechnung statt Transaktionsnummer das Wort Rechnungsnummer zu verwenden könnte helfen, bringt aber wahrscheinlich andere Probleme mit sich.
Vielleicht sollten man die DATEV mal fragen, ob es überhaupt Pläne gibt, die OCR weitere Felder/Merkmale erkennen zu lassen.
Transaktionsnummern sind doch die maßgeblichen Merkmal im Onlinehandel (neben Begriffen wie Auftrags-/OrderID).
Und: wer jagt denn noch Online-Rechnungen durch die OCR? Das Thema ist doch ein wenig abwegig, oder?
Ist das wirklich sinnvoll?
@vogtsburger schrieb:
@martin65 schrieb:
... dann ist die OPOS-Buchung ein Selbstläufer ...
ein 'Selbstläufer' wäre mir natürlich am liebsten, sonst kommt man bei einer 3- und 4-stelligen Anzahl von Buchungen schnell 'außer Atem' 😃
Wer bucht denn noch (ohne Automatismen, die noch nicht mal KI-basierend sind) "3 und 4-stellige Anzahl von Buchungen? Sind diese Zeiten der manuellen Eingabe nicht vorbei?
oh ha....bei der Anzahl sollte dringend über Automatismus nachgedacht und entsprechend gehandelt werden...
Felder wie Auftragsnummer sind aktuell im Unternehmen Online nicht vorhanden und können daher auch von der OCR nicht erafsst werden
Paypal Zahlungen z.B. über einen Debitoren zu buchen ist ein guter Ansatz. Bei einen meiner Onlinehändler Seminare wird ausdrücklich empfohlen im Onlinehandel, je Zahlungsart ein debitor zu verwenden. Ist der Prozess reibungslos aufgesetzt gibt es keine Abstimmungsprobleme bei "Sammel"-Debitoren
.... das Nachdenken über Automatismus beginnt meist erst dann, wenn der Umfang der immer wiederkehrenden manuellen Tätigkeiten, hier die Anzahl der Verkäufe und Belege, 'aus dem Ruder läuft'.
Die Mandanten fangen oft klein und kostengünstig an und werden dann manchmal wie von einer 'Lawine' überrollt, die dann entweder nach Autismus oder nach Automatismus 'schreit'.
@vogtsburger OCR auf den Stand der Technik bringen - DATEV-Community - 213992
bitte falls noch nicht geschehen hier abstimmen. --> Paypal Transaktionsnummern auf Belegen wäre natürlich auch eine Sache die ausgelesen werden sollte.
Treffer-Quote bei uns ca. 99% bei Paypal, Ebay (neues Zahlungssystem) ca. 96% und Amazon bei ca. 95% (geschätzt) bei Ausgangsrechnungen von derzeit ca. 5.000 Stück.
Die Rechnungen werden bei uns nicht über UO gebucht sondern als Datensatz (ohne Belegbild) eingepflegt.
@vogtsburger schrieb:
Die Mandanten fangen oft klein und kostengünstig an und werden dann manchmal wie von einer 'Lawine' überrollt, die dann entweder nach Autismus oder nach Automatismus 'schreit'.
Wie kann man nach "Autismus" schreien? Ihr Ernst, @vogtsburger ?
... Sie hätten hier sicher den Orden "Meister der Gegenfragen" verdient, wenn es ihn gäbe
... mir wäre der Digitale Beleg wichtig.
Anscheinend kommt man dann nicht um "Unternehmen Online" herum
... habe von XML bisher (fast) keine Ahnung, aber wäre das evtl. eine Möglichkeit, Zusatzinformationen inkl. Belegbild nach "Unternehmen Online" zu übermitteln, z.B. einen 'fertigen' Buchungsstapel aus dem Vorsystem ?
@vogtsburger schrieb:mt man dann nicht um "Unternehmen Online" herum
... habe von XML bisher (fast) keine Ahnung, aber wäre das evtl. eine Möglichkeit, Zusatzinformationen inkl. Belegbild nach "Unternehmen Online" zu übermitteln, z.B. einen 'fertigen' Buchungsstapel aus dem Vorsystem ?
Problem dabei ist, dass das "Vorsystem" in der Lage sein muss, XML-Dateien zu erstellen (die dann von DATEV eingelesen werden können über Belegtransfer oder Rechnungsdatenservice).
Wenn das der Fall ist, Bingo!
... habe von XML bisher (fast) keine Ahnung, aber wäre das evtl. eine Möglichkeit, Zusatzinformationen inkl. Belegbild nach "Unternehmen Online" zu übermitteln, z.B. einen 'fertigen' Buchungsstapel aus dem Vorsystem ?
Das muss man beim Vorsystem überprüfen. Und man muss sich fragen, wie oft braucht man das Belegbild? Eventuell kann man das Bild ganz separat ohne Verknüpfung zum Buchungssatz speichern und nur bei Bedarf raussuchen.
... hatten Sie nicht mal in einem Ihrer Threads auch eine ähnliche Fragestellung "Erfahrungen mit XENTRAL ?" oder so ähnlich ?
Kann denn z.B. XENTRAL die Schnittstelle "Datev-XML" 'bedienen' ?
Vielleicht muss man ja den Mandanten (falls möglich) auf ein anderes Vorsystem 'schubsen', das entsprechende Möglichkeiten hat.
Eigentlich wäre es auch gut, wenn Datev auch Empfehlungen und/oder Warnungen zu Vorsystemen auszusprechen könnte, die entweder gut oder gar nicht gut mit Datev bzw. mit "Unternehmen Online" harmonieren.
sieht gut aus mit der xml Schnittstelle
https://community.xentral.com/hc/de/articles/360016725100-Finanzbuchhaltung-Export
Erfahrungen habe ich jedoch nicht mit Xentral
... wow, schöner Link, danke !
... werde den Text bei nächster Gelegenheit 'menschlich' auslesen, anstatt 'unmenschlich' per Datev-OCR
... bin gespannt, ob dann mein Glückshormonspiegel in Wallung kommt.
Guten Tag Herr Vogtsburger,
wenn ich Sie richtig verstehe, dann haben Sie auf den Rechnungen sowohl die Transaktionsnummer von PayPal sowie eine Rechnungsnummer ?
Wenn ja, dann glaube ich dass die OCR-Erkennung da durchaus durcheinander kommen könnte 😅
Ein Rechnungsbeispiel wie @andreashofmeister es vorschlägt, wäre hier hilfreich.
Ansonsten stimme ich @martin65 zu, wenn die Rechnungsnummer gleich der Transaktionsnummer ist, sollte die OCR-Erkennung und Buchung kein Problem sein. Das System lernt ja mit jedem Beleg (mehr) dazu - die Platzierung der Rechnungsmerkmale macht in meinen Augen wenig bis gar nichts aus. Was es der OCR-Erkennung (am Anfang) nicht leicht macht, ist Schriftart und Layout der Rechnung.
Ich hatte kurz an die Nutzung von Lerndateien gedacht, was aber bei der Transaktionsnummer von PayPal wahrscheinlich nicht praktikabel ist.
Wir lösen es aktuell wie von @martin65 beschrieben mit einem Debitorenkonto.
Haben Sie bereits eine Lösung oder einen Weg gefunden ?
Freue mich, wenn Sie uns auf dem laufenden halten !
Servus aus München
Matthias Einsiedel
... die Rechnungsnummer durch die Transaktionsnummer zu ersetzen, würde mir doch ein paar Bauchschmerzen bereiten.
... ich kann nämlich dann keinen Rechnungsnummernkreis mehr erkennen.
... zusätzlich zur Rechnungsnummer die Transaktionsnummer auf den Beleg zu schreiben und dann per OCR vom Beleg zu 'grabschen' und in ein geeignetes Feld des Buchungssatzes zu setzen, wäre mir deutlich lieber.
... am Ende geht es natürlich um den Automatismus und um das Zusammenspiel mit dem Datev-Zahlungsdatenservice (PayPal)
Hallo @vogtsburger ,
genauere Erkenntnisse konnte ich zu Xentral noch nicht gewinnen. Augenscheinlich klappt die Übergabe der Ausgangsrechnungen nach UO.
Meine Frage bezog sich damals mehr darauf, ob #Xentral auch den Zahlungsweg von den Plattformbetreibern einlesen und dann für die Buchhaltung ausgeben kann. Das habe ich noch nicht rausgefunden. Der Mandant nutzt derzeit Collmex.
Bitte auch an OSS denken. Das muss das Vorsystem ab Juli auch beherrschen.
... sind "Collmex" und "Datev Unternehmen Online" ziemlich beste Freunde oder gibt es gute Gründe, "Collmex" nicht in das 'Casting' einzuladen ?
Die Collmex-Daten (ohne Belegbild) spielen wir als csv-Datei ein.
@andreashofmeister + @kanzleiboennecke ,
... die Transaktionsnummer steht in der letzten Textzeile des Belegs, wie eine Zahlungsbedingung, siehe das folgende Screenshot(chen)
Die Datev-OCR kann damit anscheinend nichts anfangen
... eine Datev-OCR-Anfängerfrage:
welche Begriffe bzw. Feldinhalte kann die Datev-OCR eigentlich erkennen und für den jeweiligen Buchungssatz vorschlagen ?
Gibt es vielleicht eine Liste von Begriffen inkl. deren abgewandelten Schreibweisen, die die Datev-OCR zu kennen glaubt ?
Vielleicht könnte man ja von hinten durch die Brust in's Auge schießen, indem man der PayPal-Transaktionsnummer einfach ein Prefix als Feldnamen voranstellt, um der Datev-OCR ein Erfolgserlebnis zu gönnen, sozusagen "sinnerfassendes Lesen" (c) @wielgoß 😄
... es wäre aus meiner naiven Sicht schon viel 'gewonnen', wenn die OCR den Transaktionscode überhaupt als wichtig erkennen, dabb auslesen und in ein sinnvolles Feld, schreiben könnte, vorzugsweise natürlich in ein Feld, auf das der Mensch oder die Software direkten Zugriff hat.
Nachtrag:
... selbst für die 'Routiniers' von "Unternehmen Online" scheinen die Funktionen, Möglichkeiten und Limitierungen der Datev-OCR immer noch ein 'Buch mit sieben Siegeln' bzw. ein 'Überraschungsei' zu sein.
Ich kann/will mir nicht vorstellen, dass nur eine Handvoll Schlüsselwörter aus dem Beleg erkannt werden können.
Vielleicht ist so Einiges zwar undokumentiert, aber dennoch möglich und einsetzbar, selbst wenn es vielleicht intern nur zu Testzwecken verwendet wird.
Wenn ich Entwickler wäre, hätte ich den Ehrgeiz, so viel wie möglich aus der OCR heraus zu kitzeln.
Ein REWE-Buchungssatz bietet sehr, sehr viele Felder an, die man mit 'OCR-Material' füllen könnte, warum also nicht auch eine PayPal-Transaktionsnummer, die sicher in irgendeinem der vielen Felder ein lauschiges Plätzchen fände.
Das Feld "Auftragsnummer" wäre für die Transaktions-ID ideal, und wenn man schon dabei ist, am besten noch in das Feld "Buchungstyp" das Kennzeichen "SR" 😚
Wenn ich der PayPal-Transaktionsnummer z.B. das Präfix "Auftragsnummer" oder Ähnliches voranstellen könnte und sie dann 'wie von Geisterhand' ausgelesen würde, wäre ich bis auf Weiteres ziemlich bester Freund der "Datev-OCR".