Hallo,
wir arbeiten im Modus Erweitert und stellen nach dem Vorkontieren die Belege bereit.
Durch: Markierte Stapel bereitstellen
Unter "abgeholte Stapel" sind jedoch alle Belege immer im Zustand: "Der Belegstapel wurde für den Berater bereitgestellt".
Jedoch nicht im abgeholten Zustand: "Der Belegstapel wurde abgeholt"
In unserer Steuerkanzlei sind wir die einzigen die mit Datev Unternehmen Online arbeiten und haben erst neulich auf Erweitert gewechselt.
Was muss der Steuerberater tun um diese Abzuholen?
Die Steuerangestellte meinte zu uns das sie die Belege (so wie bisher) einfach aus dem Ordner der Belegablage zu sich läd.
Wozu gibt es die Option und was muss die Steuerkanzlei tun um diese Belege "abzuholen".
Vielen Dank
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hallo,
Ihr Steuerberater muss diese Belege im Rechnungswesen wie folgt holen:
Bestand -> Daten holen -> Mandant ergänzen -> Haken bei "Kassen-/Rechnungsstapel aus Kassenbuch/Belege online" setzen und auf Daten holen klicken.
Anschließend muss man ins Beleg buchen wechseln und dort wie folgt die Stapel abrufen:
Buchungsvorschläge bearbeiten -> Buchungsvorschläge erzeugen und hier dann die abgeholten Stapel markieren und auf OK klicken.
Gruß
Hallo Björn,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Eine Frage hätte ich noch, damit ich etwas besser nachvollziehen kann was die Steuerkanzlei bisher macht.
Wie sieht der obige Vorgang im "Standard" Modus aus - sprich einfach aus den Ordnern?
Danke
Gruß
Beim Standard läuft es normalerweise wie folgt:
1. Sie übertragen die Daten nach Unternehmen Online
2. Der Berater geht ins Belege buchen und dort auf digitale Belege buchen und verbucht die Rechnungen aus dem Posteingang. Anschließend werden diese im Unternehmen Online in einen Buchhaltungsordner abgelegt.
Hierbei müssen Sie die Belege im Unternehmen Online nicht weiter bearbeiten oder ablegen. Wenn Sie jedoch die Belege bearbeiten hat dies keine Auswirkung für Ihren Berater. Sie dürfen nur nicht die Belege aus dem Posteingang einen einen Ablageordner verschieben, da der Berater diese sonst beim buchen nicht findet.
Gruß
Vielen Dank!
Gibt es dazu irgendwo noch eine Anleitung?
Damit ich diese gleich mitschicken kann.
Viel Grüße
Auf dieser Seite von der DATEV sind beide Wege beschrieben:
Neue Version Belege und Bank 2.0 in Unternehmen online
Gruß
Vielen Dank Björn das hat mir sehr geholfen!
Die letzte Frage, wenn der Mandant die Belege nicht vollständig vorkontiert (zb. keine Konten einträgt, bzw andere Daten nicht korrekt einträgt - falsch vorkontiert) ist das ein Problem bei dieser Art von "Digitale Belege abrufen"? Ist das "umständlicher" für den Steuerberater - diese zu ändern als mit der option "Digitale Belege buchen".
Kurz: Kann man Erweitert nutzen und trotzdem das Vorkontieren für einige Belege weglassen? Ist das "Mehrarbeit" für den Steuerberater oder doch weniger?
Gruß
Hier muss man sich genau abstimmen, damit die Belege nicht vergessen werden. Bei uns ist es so, dass diese entweder stehen gelassen werden oder man diese über das Konto 1370 bzw. 1590 vorkontiert und bei der Verbuchung dann richtig stellt.
Generell sollte der Berater auch über die vorkontierten Belege schauen um diese zu prüfen ggf. zu korrigieren.
Vielen Dank!
Nun befürchte ich ein kleines Problem, bisher habe ich zwar die Belege alle "Bereitgestellt" jedoch hat die Kanzlei die Belege wie früher einfach aus dem Ordner gebucht.
Was passiert nun wenn die Kanzlei die Belege abholt (welche sie bereits gebucht hat )
Viele Grüße!
Wenn die Kanzlei über OPOS-Konten bucht, dann fällt denen auf, dass diese bereits verbucht sind und werden die Belege dann ignorieren bzw. die zugehörigen Vorschläge löschen, damit diese nicht doppelt enthalten sind.
Hier gibt es keine Probleme, jedoch ist auf beiden Seiten dadurch ein Mehraufwand entstanden den man zukünftig vermeiden sollte.
Jetzt wo ich wieder ein paar Belege buche, heißt es eigentlich im Umkehrschluss das wenn die Kanzlei die Belege einfach aus dem Ordner abholt - jegliche Information die man selbst im Unternehmen Online einträgt "gelöscht" wird?
Sprich wenn man sie dort trotzdem vorkontiert - passiert auf der anderen Seite nix?
Im Standard Modus werden diese Informationen ignoriert bzw. der Berater kann diese nicht sehen, da diese nicht in die Buchungszeile übernommen werden. Ihre Eintragung am Beleg bleibt aber vorhanden.
Am besten ist es in diesem Fall auf den Erweiterten Modus um zu stellen.
Vielen Dank Björn. Es hat mir sehr geholfen.
Was mir beim Vorkontieren etwas fehlt ist das Feld für den Buchungstext?
Diese Feld gibt es leider nicht.
Es besteht lediglich rechts unter Stammdaten -> Rechnungsordner -> verwalten, die Möglichkeit für die Ein- und Ausgangsrechnungen entweder den Namen und Ort vom Lieferanten oder Kunden ODER die Ware / Leistung als Buchungstext vor zu belegen.
Bei "Ware/Leistung" können Sie einen individuellen Text anlegen.
Bei "Namen und Ort" werden die Daten automatisch aus den Stammdaten gezogen.
Sollte Ihnen das Feld "Ware/Leistung" fehlen, dann muss dies unter Einstellungen -> Erfassungsmaske konfigurieren eingerichtet werden.
Achso! Danke nochmals.
Ich dachte evtl. das Feld Sachkonto Bezeichnung aber das scheint für etwas anderes gut zu sein.
Nach meinem Eindruck bleibt dieser Workflow in der Praxis häufig ungenutzt. Statt den bereitgestellten Buchungsstapel zu übernehmen und über „Buchungsvorschläge bearbeiten“ weiterzuverarbeiten, wird entweder die Funktion „Digitale Belege buchen“ verwendet oder es werden lediglich die digitalen Belege aus Ordnern in Unternehmen online übernommen.
Dadurch wird das Automatisierungspotenzial der erweiterten Vorerfassung nicht vollständig genutzt. Die vom Mandanten bereits erfassten Buchungsinformationen werden möglicherweise nicht oder nicht vollständig übernommen und stehen dann auch für weitere Automatisierungen – etwa Lerndateien – nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung. Zudem kann ein einwandfreier Rückfluss von Informationen nach Unternehmen online beeinträchtigt werden.
Mandanten, die Zeit in eine qualifizierte Vorerfassung investieren, sollten darauf vertrauen können, dass diese Informationen im weiteren Buchungsprozess genutzt werden. Entsteht zusätzlicher Kanzleiaufwand allein deshalb, weil der vorgesehene Automatisierungsprozess nicht ausgeschöpft wird, stellt sich zumindest die Frage, ob dieser Mehraufwand dem Mandanten zugerechnet werden sollte.
Was mir in diesem Zusammenhang fehlt, ist eine eindeutige Prozessbeschreibung von DATEV. Zu den einzelnen Funktionen gibt es zahlreiche Hilfeseiten. Eine durchgängige Dokumentation des vorgesehenen End-to-End-Workflows – von der Vorerfassung im Arbeitsmodus „Erweitert“ in DATEV Unternehmen online über „Belege bereitstellen“, die Übernahme des Buchungsstapels in Kanzlei-Rechnungswesen bis zur Weiterverarbeitung über „Buchungsvorschläge bearbeiten“ – habe ich bislang jedoch nicht gefunden.
Ich würde mir wünschen, dass DATEV den Gesamtprozess als Best Practice beschreibt und dokumentiert. Das würde Kanzleien helfen, das vorhandene Automatisierungspotenzial konsequent zu nutzen, und Mandanten die Sicherheit geben, dass ihre Vorerfassung den vorgesehenen Mehrwert im weiteren Buchungsprozess tatsächlich entfaltet.
Wie setzen andere Kanzleien diesen Workflow um? Arbeiten Sie bereits mit „Buchungsvorschläge bearbeiten“?
@Just-Holland schrieb:Wie setzen andere Kanzleien diesen Workflow um? Arbeiten Sie bereits mit „Buchungsvorschläge bearbeiten“?
Das geht ja nur, wenn der Mandant Buchhaltungskenntnisse hat. Also ich habs noch nie in der Praxis im Einsatz gesehen.
Danke fürs Feedback. Bei DUo erweitert wird grundsätzlich nicht kontiert und gebucht. Mandanten legen die Stammdaten an und pflegen sie, laden digitale oder digitalisierte Belege hoch und erweitern diese mit buchungsrelevanten Details: Ware/Leistung; Zahlungsziel, Skonto, Überweisung erstellen etc. DATEV verknüpft erkannte Belege automatisiert mit Bankkontoumsätzen, Mandanten ergänzen per Hand.
Die Kontennummern werden von Mandanten in den Stammdaten eingepflegt, in Absprache mit der Kanzlei. Kontenstellen dito. DATEV stellt diese automatisiert in den Vorerfassungsmasken bereit, wenn bei einem Beleg über OCR ein Kunde oder Lieferant aus den Stammdaten erkannt wird.
Die BuHa-Kenntnisse kommen also von der Kanzlei. DUo ist für uns ein Werkzeug der Zusammenarbeit.
@Just-Holland schrieb:Bei DUo erweitert wird grundsätzlich nicht kontiert und gebucht. Mandanten legen die Stammdaten an und pflegen sie, laden digitale oder digitalisierte Belege hoch und erweitern diese mit buchungsrelevanten Details: Ware/Leistung
M.E. wird an der Stelle im DUO kontiert. Das macht Sinn wenn der Mandant viele verschiedene Warenkonten hat oder Kostenstellen und weiss was er tut.
Für die meisten Mandanten, die ich kenne, würde ich es für eine überflüssige ABM halten, den Mandant jeden Beleg bearbeiten zu lassen.