Liebe Newsgroup,
hat schon jemand Erfahrungswerte Umzug von Server (mit AD) auf eine Peer2peer Lösung?
Und bevor jetzt jemand meint "das macht man nicht". In diesem Fall ist es eigentlich die einzig richtige Lösung.
PS: Smart-it wurde auch schon besprochen... soll aber nicht zum Einsatz kommen.
Liebe Grüße
... bin auch gespannt auf die Empfehlungen der Domänen-Liebhaber ... ![]()
Ich selbst würde auch nicht "downgraden", deshalb halte ich mich hier lieber vornehm zurück.
VG
Michael Vogtsburger
In diesem Fall ist es eigentlich die einzig richtige Lösung.
Ich habe keine Erfahrung dazu und würde sie ganz sicher auch nicht sammeln wollen.
Für mich ist peer2peer nie die richtige Lösung. Ich hatte mit peer2peer nur Ärger und bin auf SmartIT gewechselt. Eine Entscheidung, die ich nicht bereue.
Also bin ich auch raus.
Na ich in drin !
Ich habe mein p2p-Netz nun seit 2012 mit den selben Rechnern im Einsatz und kann es nur empfehlen, wenn der Chef am Server arbeitet und maximal 3 Personen an den Klienten sitzen; hatte zuvor aber keine "Echt-Server-Lösung".
Bis heute arbeiten wir ohne nennenswerte Ausfälle (außer CERBER 2016) täglich problemlos im System und ich sehe nicht einen Grund, wieso ich eine Serverumgebung unterhalten soll.
Je mehr Klienten besetzt sind, desto schlechter wird allerdings die performance im p2p.
DATEV ist ja generell kein Freund von p2p und empfiehlt maximal 4-5 Arbeitsplätze. Ich würde den 5er streichen und maximal 4 insgesamt besetzen, um ein flüssiges Arbeiten aufrechtzuerhalten.
SMART-IT sehe ich für meine Kanzleigröße verhältnismäßig als zu teuer und unrentabel; das bisschen installieren im p2p ist an ich heutzutage, dank einer sauberen Installationsroutine (danke DATEV) mit Aktualisierung im Netz, kein Hexenwerk mehr.
hat schon jemand Erfahrungswerte Umzug von Server (mit AD) auf eine Peer2peer Lösung?
Also einfach so geht das nicht. Weil es andersrum (von P2P nach AD) auch nicht ohne Neuinstallation geht. Hier sieht DATEV das vorhandene AD einfach nicht. Zumindest war das hier einmal der Fall. Möglich, dass man das mittlerweile via F12 einstellen kann in der BRV, dass die Quelle dann das AD ist.
Also Neuinstallation kann nicht schaden. Dann hat man es einmal sauber. An die NUKONOT denken.
deusex: Ich glaube an der Performance sollte es nicht scheitern, wenn der Quasi-Server entsprechend mit NVMe SSDs auf PCIe-Basis ausgestattet ist, lassen sich Lese- und Schreibraten von ca. 4GBs erzielen. Da sollte der Flaschenhals nicht sitzen.
Hauptgrund, warum DATEV maximal 5 User zulässt/empfiehlt, weil ich es selber miterlebt habe: Windows 7 respektive 10 haben ein Limit für SMB Verbindungen. Und nein, nicht pro User gibt es 1 SMB Verbindung zum Quasi-Server, sondern gleich mehrere. Und irgendwann macht ein Windows 7/10 dann dicht, wenn die Anzahl überschritten wird. In meinem Fall war es Windows 7. Möglich, dass 10 hier das Limit angehoben hat. Aber von den 7/8 effektiv angeschlossenen Clients konnten immer nur 4/5 arbeiten, weil man sich sonst gegenseitig rausgeschmissen hat und DATEV mittendrin die SQL-Verbindung verloren hat und entsprechende Meldungen ausgab.
rganter: Die PCs sind aber potent genug? Gibt nichts schlimmeres als auf Daten aus DATEV zu warten oder auf Tabs zu warten, bis die Ergebnisse angezeigt werden.
Auf dem Master-PC ein Server 2019 installieren ist nicht möglich?
-> Man hätte die Option zum WTS (alles in einem Blech, bitte nichts virtualisieren)
@Bohle,
der Quasi-Server wird neu angeschafft und entsprechend ausgestattet. Ein vorhandener PC (aktuell / SSD usw.) wird weiterverwendet.
@alle:
- Die Kanzlei hat sich extrem verkleinert! Statt 10 AP werden nur noch 2 übrig bleiben.
- Ich kenne die Richtlinie "max 5 APs" bei Peer-to-Peer, ist nicht nur bei DATEV so. Wobei ich bei DATEV den Kunden sage "max 3AP", dann ein richtiger Server.
- Eine Andere Kanzlei arbeitet mit inzwischen 3 APs völlig problemlos, hat allerdings mit 2 APs angefangen und die Installation wurde komplett neu aufgesetzt.
PS: OK scheinen keine Erfahrungen vor zu liegen 🙂