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Mutterschutzlohn Minijobber mit Hauptbeschäftigung

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letzte Antwort am 05.03.2025 13:02:38 von Christopher_Fürther
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holzi
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Nachricht 1 von 11
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Hallo,

leider komme ich nicht weiter. (Ich arbeite mit Lohn und Gehalt.)

Ich habe eine Minijobberin (Stundenlohn) mit einer SV pflichtigen Hauptbeschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber.

Sie hat durchschnittlich 292,50€ monatlich in den letzten 3 Monaten vor Beginn der Schutzfrist verdient. Der Verdienst aus der Hauptbeschäftigung

ist  mir nicht bekannt.

Bei der Probeabrechnung erhalte ich leider eine Reihe von Fehlermeldungen:

Hinweis #LN21330

Weder in der gesetzlichen noch in der freiwilligen Krankenversicherung besteht eine Versicherung, so dass die

Meldung 03 - Mutterschaftsgeld für die Zeit ab dem ..... nicht erstellt werden konnte.

» Überprüfen Sie die Eingabe zur Krankenversicherung.

Hinweis #LN12972

Es kann für Monat 09/2017 kein Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld ermittelt werden. Der tägliche

Nettoverdienst in Höhe von 7,71 EUR ist niedriger als das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse in Höhe von

13,00 EUR.

und

Hinweis #LN12952

Für die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld wurden die laufenden Entgelte aus den Lohnkonten

der Monate 06/2017, 05/2017 und 04/2017 entnommen. Die laufenden Entgelte dürfen nicht in allen Fällen 1 : 1

für die Zuschussberechnung verwendet werden (siehe Elektronisches Wissen Lohn und Personal).

» Prüfen Sie die verwendeten Bruttoverdienste und geben Sie ggf. abweichende Brutto- und Nettowerte für die

drei abgerechneten Monate vor Beginn der Mutterschutzfrist ein.

und

Fehler #LN16210

EAAG: Das Feld monatliches Brutto ist fehlerhaft. Es sind nur Werte größer als 0 zulässig.

welche Eingabe (n) fehlt hier und wo.

Leider finde ich keine Info zu den Fehlerhinweisen. (bin noch ein Neuling)

Danke für einen Hinweis.

(leichte Verzweiflung)

DATEV-Mitarbeiter
Sabine_Hauch
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Nachricht 2 von 11
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Hallo,

anbei ein Ausschnitt aus dem Mutterschutzgesetz (MuSchG):

Frauen, die Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben, erhalten während ihres bestehenden Arbeitsverhältnisses für die Zeit der Schutzfristen von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen 13 Euro und durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoverdienst.
Das durchschnittliche kalendertägliche Arbeitsentgelt ist aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten zu berechnen.

Anhand des Verarbeitungsprotokolls wird ein kalendertäglicher Nettoverdienst von 7,71€ ermittelt und somit besteht kein Anspruch auf Zuschuss vom Arbeitgeber.

Bitte wenden Sie sich direkt an uns über die Rufnummer 0911/319 35600, damit wir Ihre Anfrage auf Ihr Beispiel bezogen detailliert besprechen können.

Viele Grüße

Sabine Hauch
Personalwirtschaft
DATEVeG

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Uwe_Lutz
Überflieger
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Nachricht 3 von 11
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Der Verdienst aus der Hauptbeschäftigung ist mir nicht bekannt.

Hallo holzi,

ohne diesen kommen Sie allerdings nicht weiter. Bzw. genau genommen benötigen Sie von der Krankenkasse die Angabe, welcher Anteil an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld auf die Tätigkeit bei Ihnen erfolgt.

Sie müssen dazu die Entgeltbescheinigung zur Berechnung des Mutterschaftsgeldes über sv.net an die Krankenkasse der Mitarbeiterin melden. Dies geht nicht über LODAS bzw. LOHN und GEHALT, da hier ja die Bundesknappschaft als Kasse hinterlegt ist. Die Meldung muss aber an die eigentliche Krankenkasse.

Sobald Sie die Info haben, welcher Anteil auf die Tätigkeit bei Ihnen entfällt, können Sie dann die Abrechnung und Erstattung korrekt erstellen.

Viele Grüße

Uwe Lutz

fruchtzwerg
Fortgeschrittener
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Nachricht 4 von 11
10700 Mal angesehen

Hallo, ich habe hier auch eine Frage.

 

wie kann ich eine EEL-Bescheinigung für einen Minijob übermitteln damit die Hauptkrankenkasse (Barmer) das Mutterschaftsgeld berechnen kann?

Ich wurde von der Krankenkasse aufgefordert eine EEL-Bescheinigung für den Minijob zu übermitteln.

Das Programm meldet aber das das gar nicht geht. was ja auch logisch ist irgendwie...

 

vg

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DATEV-Mitarbeiter
Nina_Schöneweis
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Nachricht 5 von 11
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Hallo,


wie bereits von @Uwe_Lutz geschildert, kann über Lohn und Gehalt/LODAS keine EEL-Meldung für das Mutterschaftsgeld bei geringfügig Beschäftigten Mitarbeitern übermittelt werden.

 

Erstellen Sie die Meldung über sv.net oder setzen Sie sich mit der (Haupt-)Krankenkasse in Verbindung.

Freundliche Grüße, Nina Schöneweis
Personalwirtschaft | DATEV eG
JB32
Beginner
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Hallo,

Ich habe auch das vorgenannte Problem. Gibt es nach heutigem Stand die Möglichkeit der Entgeltmeldung über Lodas?

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DATEV-Mitarbeiter
Kristin_Frohmeyer
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Hallo @JB32,


nein, EEL-Meldungen wegen Mutterschaftsgeld können bei Geringfügigkeit (PGS 109 und PGS 110) nicht erstellt werden.

 

Diese sind aufgrund der Anlage 3 zur Veröffentlichung "Gemeinsame Grundsätze für die Erstattung der Mitteilungen im Rahmen des Datenaustausches Entgeltersatzleistungen (§ 107 SGB IV)" von der elektronischen Meldungserstellung ausgenommen.


Weitere Informationen finden Sie in unserem Dokument 1021680 in Abschnitt 4.3 Mutterschaftsgeld bei z. B. privat versicherten Frauen und geringfügig beschäftigten Frauen.

 

 

Freundliche Grüße Kristin Frohmeyer
Personalwirtschaft | DATEV eG
OlafB
Einsteiger
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Guten Morgen,

 

was macht man den nun, wenn die Hauptkrankenkasse die elektronische Meldung verlangt, es aber bei Datev ausgeschlossen wird. Das ist ja ein Widerspruch in sich. 

 

Wie geht man dann für eine Lösung? Die Meldung über da SV Portal melden (frühere sv.net), nur frage ich mich dann: warum ist es da möglich und bei Datev nicht?

 

 

 

 

 

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DATEV-Mitarbeiter
Christopher_Fürther
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Hallo @OlafB,

 

in diesem Thread wurde das Thema schon besprochen:
https://www.datev-community.de/t5/Personalwirtschaft/Entgeltbescheinigung-Mutterschutz-bei-Minijob/m-p/475859#M117083

 

Freundliche Grüße Christopher Fürther
Personalwirtschaft | DATEV eG
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OlafB
Einsteiger
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Hallo Herr Fürther,

 

danke für den Hinweis, beantwortet aber nicht unsere Rückfrage:

 

Ist es jetzt definitiv ausgeschlossen, das dieser Art Meldung für Minijobbler elektronisch aufgegeben werden kann? Oder ist dies lediglich nur bei Datev nicht möglich, muss aber dann über sv.net (heute SV Portal) erledigt werden? Denn wir stehen hier etwas "zwischen den Stühlen":

 

Die Hauptkrankenkasse verlangt weiterhin von uns diese Meldung, die wir aber nach aktuellem Stand nicht liefern können. Man sollte doch meinen das eine Krankenkasse dies wissen sollte, das eine Meldung elektronisch gänzlich ausgeschlossen ist. 

 

Daher wäre es eine hilfreiche Information für uns wenn es lediglich nicht über Datev erledigt werden kann, dann jedoch über SV Portal. Denn die Meldung dort beansprucht ja auch Zeit, man muss den Mandanten erst anlegen, registrieren und kann dann nach einigen Tagen erst tätig werden.

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DATEV-Mitarbeiter
Christopher_Fürther
DATEV-Mitarbeiter
DATEV-Mitarbeiter
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Nachricht 11 von 11
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Hallo @OlafB,

 

im Beitrag von Frau Frohmeyer sowie in der von Ihnen im anderen Thread zitierten Fehlermeldung ist die Rechtsgrundlage beschrieben, warum keine EEL-Meldungen wegen Mutterschaftsgeld bei Personengruppe 109 zu erstellen sind.


Wenn die Krankenkasse trotzdem hier eine Meldung anfordert, können Sie die Krankenkasse um die entsprechende rechtliche Grundlage bitten.

 

Freundliche Grüße Christopher Fürther
Personalwirtschaft | DATEV eG
10
letzte Antwort am 05.03.2025 13:02:38 von Christopher_Fürther
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