Guten Tag.
mir ist nicht klar, wie genau die Datenbereitstellung bei einer Lohnsteueraußenprüfung funktioniert. Der Prüfer ist mit eigenem Rechner vor Ort. Die Datenbereitstellung soll in Lodas über die DLS erfolgen sowie nach Dgpdu Standard (Rechnungswesen).
Welche Vorbereitungen sind zu treffen? Muss man hierfür den Export mehrere Tage vorher durchführen? Wie genau gelangen die Daten auf den Rechner des Prüfers?
Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.
@Personalerin_123 schrieb:
Welche Vorbereitungen sind zu treffen?
Entweder:
Daten für die steuerliche Außenprüfung exportieren - DATEV Hilfe-Center
und
Daten über die Digitale Lohnschnittstelle (DLS) exportieren - DATEV Hilfe-Center
oder wenn Sie digitale Belege mit exportieren wollen:
Export steuerliche Außenprüfung RZ über Bestandsmanagement - DATEV Hilfe-Center
Muss man hierfür den Export mehrere Tage vorher durchführen?
Beim Export aus dem RZ dauert es 24 Stunden bis die Daten bereitstehen.
Wie genau gelangen die Daten auf den Rechner des Prüfers?
Das wird Ihnen der Prüfer sagen. Je nachdem wie er die Daten haben möchte. USB-Stick, FinDrive usw.
Die Daten sind über die neue DATEV Onlineanwendung "myDATEV Bestandsmanagement" abzurufen.
myDATEV Bestandsmanagement
Dort können Sie die Daten der entsprechenden Prüfungsjahre für LODAS und für KREWE bereitstellen und abrufen.
Die Bereitstellung kann bis zu 24 Stunden dauern.
Anschließend können Sie die Daten per Download auf Ihrem Computer, USB Stick etc. speichern.
Wir kopieren diese nach dem Download auf einen USB Stick und übergeben diesen dem Prüfer.
Hallo,
in der Regel kopierst Du alle Dinge die der Prüfer benötigt auf einen USB-Stick. Da die Prüfung sicher nicht für 2026 sondern für die Vorjahre ist, kannst du das direkt vorbereiten.
Lohn:
In LODAS erfolgt der Export wie hier beschrieben: Daten über die Digitale Lohnschnittstelle (DLS) exportieren - DATEV Hilfe-Center
In L&G erfolgt der Export unter Mandant > Exportieren > Export für steuerliche Aussenprüfung (DLS)
FiBu:
Bestand > Exportieren > Export steuerliche Außenprüfung
Da 2025 evtl. noch nicht komplett durch ist, dieses Jahr ggf. über "Export für Vorabprüfung" exportieren.
Das sind die gleichen Daten, nur darfst du noch einen Stapel offen haben.
Es kann auch ausgewählt werden ob Belege mit exportiert werden oder nicht (Datenmenge!)
In der Anforderung gibt es einen Fragebogen und darunter eine Liste mit Dingen die benötigt werden (zB Lohnjournal, Kfz-Unterlagen)
Ich habe beim letzten Mal für jeden Punkt aus der Liste einen Ordner angelegt (und entsprechend nummeriert) und den entsprechend gefüllt. Dazu den Fragebogen als ausgefüllte Worddatei und eine Datei mit dem Passwörtern für die Datevexporte.
Ein paar Papier-Unterlagen (Jahresabschlüsse, Barkasse) habe ich dann dazu gestellt.
Bewirtungsbelege etc. haben wir uns direkt bei mir am Rechner angeschaut und durchgesprochen.
Das war glaube ich für ihn und mich auch einfacher. Ich weiß z.B. immer noch nicht wie man bei einer Pauschalversteuerung davon einen Ausdruck/Export erstellt, wahrscheinlich geht das gar nicht.
Damit war der Prüfer sehr zufrieden und die Prüfung war auch recht schnell durch.
Viel Erfolg!
Vielen Dank Ihnen allen für die Antworten. Es hat mir sehr viel weitergeholfen.
Ist es richtig, dass man die älteren Jahre/Monate im Rechnungswesen alle vorher festschreiben muss?
Leider kann man dann die Monate bzw. die einzelnen Buchungen nicht mehr anschauen, was ich sehr ungünstig finde.....ich habe nun gelesen wie man sie trotzdem über die Primanota ansehen kann..
@Personalerin_123 schrieb:Vielen Dank Ihnen allen für die Antworten. Es hat mir sehr viel weitergeholfen.
Ist es richtig, dass man die älteren Jahre/Monate im Rechnungswesen alle vorher festschreiben muss?
Leider kann man dann die Monate bzw. die einzelnen Buchungen nicht mehr anschauen, was ich sehr ungünstig finde.....ich habe nun gelesen wie man sie trotzdem über die Primanota ansehen kann..
Eine Buchhaltung gehört generell zeitnah festgeschrieben.