Guten Morgen zusammen,
auch wenn es zu dem Thema schon einige Beiträge gibt - ich stehe hier gerade auf dem Schlauch. Ich habe sonst eher kurzfristige Beschäftigungen für bis zu 3 Monate. Jetzt liegt mal ein Fall vor, wo ein Mitarbeiter einen Vertrag über maximal 70 Arbeitstage im Jahr bekommt. Keine Berufsmäßigkeit, keine anderen kurzfristigen Beschäftigungen. Melde ich ihn nun immer tageweise an oder durchgehend? Bei durchgehend hätte ich 30 Steuertage und bei dem geringen Verdienst (aktueller Monat ca. 500 Euro) fällt auch keine Lohnsteuer an - melde ich ihn aber immer wieder an und ab hätte ich im aktuellen Monat dann pro Einsatz ca. 46 Euro Lohnsteuer. Da der Vertrag aber durchgehend läuft, würde ich dazu tendieren, den Mitarbeiter durchgehend anzumelden und dann die jeweiligen Monatsstunden abzurechnen. Im Rahmen der DRV-Prüfung kann die Einhaltung der 70 AT pro Jahr anhand der Stundenzettel nachgewiesen werden. Denke ich hier richtig?
Ich persönlich lasse die Beschäftigung durchlaufen. Überlasse es dem Arbeitgeber, die Einhaltung der 70 Tage zu überwachen. Wichtig sind aus meiner Sicht die unterschriebenen Stundenzettel.
Ich sehe es auch so und handhabe es so:
Beschäftigung läuft durch.
Mandant hat die Einhaltung der 70 Tage zu überwachen
Danke für das Feedback! 🖐
Ich melde ab, damit kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung und kein Urlaubsanspruch entsteht.