Immer mehr Mandaten reichen mir Stundenzettel mit Dezimalstunden ein. Natürlich aufgrund der Tatsache dass immer mehr Betriebe eine elektronische Zeiterfassung haben.
Ich finde es absolut nervig, zeit - und fehleranfällig dass wir die kumulierten Stunden (teils mehrere Zahlen pro Mitarbeiter) manuell umgerechnen müssen .
Schafft Datev da für Lodas demnächst mal Abhilfe?
und : nein die Systeme der Mandaten können das nicht umrechnen
und : nein ich bekomme die Zahlen nicht elektronisch sondern auf Stundenzetteln zum manuell erfassen (Änderung nicht im Gespräch)
Das Problem habe ich auch immer mehr. Schön Stundenlöhner aufgeteilt auf Kostenstellen und die Stunden einzeln umrechnen.
Ich verstehe auch nicht warum hier die Möglichkeit der Erfassung von realen Minuten nicht realisiert wird.
@Lohntante_123 schrieb:Immer mehr Mandaten reichen mir Stundenzettel mit Dezimalstunden ein. Natürlich aufgrund der Tatsache dass immer mehr Betriebe eine elektronische Zeiterfassung haben.
Hallo,
Kenne mich in LODAS jetzt nicht aus, aber viele Zeiterfassungsysteme bieten eine DATEV-Schnittstelle an.
Über einen entsprechenden Ex-/ Import würde es auch nicht funktionieren?
@Lohntante_123 schrieb:
Ich finde es absolut nervig, zeit - und fehleranfällig dass wir die kumulierten Stunden (teils mehrere Zahlen pro Mitarbeiter) manuell umgerechnen müssen .
Schafft Datev da für Lodas demnächst mal Abhilfe?
und : nein die Systeme der Mandaten können das nicht umrechnen
und : nein ich bekomme die Zahlen nicht elektronisch sondern auf Stundenzetteln zum manuell erfassen (Änderung nicht im Gespräch)
Naja - wir befinden uns im 21. Jahrhundert ... und die Mandante zu "erziehen" (über den Preis, denn es ist für Euch ja Mehrarbeit) ... ?
Gruß, Volker
@Lohntante_123 schrieb:Immer mehr Mandaten reichen mir Stundenzettel mit Dezimalstunden ein. Natürlich aufgrund der Tatsache dass immer mehr Betriebe eine elektronische Zeiterfassung haben.
Nur zum Verständnis:
Sie bekommen die Angaben in Dezimalstunden (= Industrieminuten)? Warum wollen Sie die und vor allem in was umrechnen?
Für Zeitangaben existieren zwei Möglichkeiten - in Echtstunden/-Minuten (7 Std 30 Min = 7:30 h) oder in Industriestunden/-minuten (7,50 h), die auch Dezimalzeit genannt wird.
In der Monatsdatenerfassung von DATEV Personal werden die Stundenangaben ohnehin als Industrieminuten erwartet:
In der Bewegungsdatenerfassung von LODAS können erfassen Sie die Stunden auch in Industrieminuten, also für 8 Stunden 15 Minuten mit dem Wert 8,25.
Wenn Sie also die Daten bereits in dieser Form bekommen, müssen Sie doch mE gar nichts mehr umrechnen. Und selbst Additionen gelingen durch das Dezimalsystem einfach:
45 Minuten (00:45 Stunden = 0,75 Stunden) + 30 Minuten (00:30 Stunden = 0,50 Stunden) = 75 Minuten (01:15 Stunden = 1,25 Stunden)
Entschuldigung das habe ich natürlich falsch geschrieben
ich bekomme (wie Titel) Echtminuten.
Industrieminuten werden für die Erfassung benötigt
zb 2 Std 30 min. =2,5
wenig problematisch
dann aber auch zB 2 Std. 13 min
ich versuche meinen Beitrag anzupassen (funktioniert leider nicht mehr)
@Lohntante_123 schrieb:Entschuldigung das habe ich natürlich falsch geschrieben
ich bekomme (wie Titel) Echtminuten.
Industrieminuten werden für die Erfassung benötigt
zb 2 Std 30 min. =2,5
wenig problematisch
dann aber auch zB 2 Std. 13 min
ich versuche meinen Beitrag anzupassen (funktioniert leider nicht mehr)
Ok, das klärt es jetzt auf.
DATEV bietet dafür meines Wissens nur in Lohn und Gehalt die alternative Erfassungsmöglichkeit von Echtzeitminuten. Dass hier noch mal etwas Vergleichbares in LODAS kommt kann man getrost vergessen, da dies eine Funktionserweiterung wäre und diese nicht mehr kommen werden.
Die excelbasierte Vorerfassung wiederum kann man leider nicht mit eigenen Formeln erweitern, so dass diese Möglichkeit auch ausfällt. Man könnte jetzt verschiedene Ansätze verfolgen - Exceltabelle mit Umrechnung für die manuelle Erfassung der angelieferten Zeiten, vielleicht auch noch Export einer CSV-Datei im LODAS-Format o. a.
Probleme sind aber u. a., dass
- DATEV Lohn vor der Tür steht und die zeitliche Investition für eigene Lösungen bedacht werden müssen und
- über die Monatserfassung von DATEV Personal nicht bekannt ist, inwieweit hier eine Unterstützung überhaupt geplant ist.
An dieser Gemengelage kann man erkennen, dass die Strategie von DATEV, die Cloud-Lösungen mit einem anfangs nur minimalen Basisumfang auszuliefern, in vielen Momenten nicht aufgeht. Anwenderfeedback wird, wenn überhaupt, sehr langsam umgesetzt und in der Zwischenzeit werden Betriebsabläufe nachhaltig gestört. Als Anwender weiß man nicht (mehr), was da noch kommen wird oder auch nicht. Das ist eine nicht zufriedenstellende Konstellation.
Falls vom abgebenden Zeiterfassungssystem keine Industrieminuten zu bekommen sind würde ich persönlich, bis es andere, bessere Möglichkeiten gibt, auf eine Exceltabelle mit einer hinterlegten Umrechnungsformel zurückgreifen und die Werte in die Vorerfassung kopieren. Sind zwar eine Menge Klicks, aber wahrscheinlich immer noch besser, als Einzelwerte per Rechenmaschine umzurechnen.