Guten Tag zusammen !
Momentan nutzen wir DATEV ASP über folgende Kette:
RDP -> Windows 2016 -> "SiPa", MIdentity Stick per RDP attchiert -> Webbrowser -> CITRIX Workplace Client
Das ist ziemlich gruselig.
Die Buchhalterin soll jetzt einen MAC bekommen.
Da würde ich gerne mit einen Klick den Workplace Client starten und fertig.
Das "SiPa" läuft natürlich nicht unter MAC OS.
Jetzt gibt es aber bei DATEV ASP so eine Art "Handy Login", wo man eine Art TAN erhält.
Nun denn:
- Stimmt das ?
- Wo bekomme ich das Installationspaket her ?
Sehr dankbar wäre ich für sachdienliche Hinweise.
eine Art "Handy Login", wo man eine Art TAN erhält.
Hierzu hat @bjoern schon geschrieben. Das Ding nennt sich "DATEV SmartLogin".
Hier erhält man aber keine TAN! Es wird seitens DATEV auf einer Login-Seite ein QR-Code angezeigt, welcher mit der SmartLogin-App dann "fotografiert" werden muss. Fotografieren trifft es nicht, es muss nur von der App mittels Kamera der QR gesichtet werden.
Wo bekomme ich das Installationspaket her ?
Für das SmartLogin gibt es kein Installationspaket. Es gibt nur im App-Store (iOS oder Google) die "DATEV SmartLogin-App".
Wichtig!
Den DATEV-Stick aber nicht zu den alten Eisen legen! Wenn die Anmeldung am DATEVasp via SmartLogin erfolgt ist, kann der Stick an die DATEVasp-Sitzung durchgereicht werden. Das ist für einige Anwendungen (DUO buchen, VDB, etc.) noch essentiell.
Also:
a) MacOS --> Citrix Workplace --> Anmeldung an map.datevasp.de via SmartLogin --> Sitzung starten.
b) MacOS --> Stick anstecken (MacOS hat eigene Treiber) --> Druchreichung via ICA an DATEVasp-Sitzung
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Hallo !
Danke für die prompten Antworten !
Ich hatte natürlich gehofft, die Buchhalterin könnte nach erfolgter 2FA jetzt auch DUO machen, denn der „Workplace Client“ mappt einen Datenpfad aus der ASP-Umgebung auf das lokale Gerät. Also kann sie doch Dokumente importieren ?
Wenn die Chefin mal dran möchte, hat sie dann keinen lokalen MIdentity mehr. Bislang steckte der in einem IBM-Server, der RDP auf die alte DATEV-Plattform mit „SiPa“ paßte. So konnten alle den Stick nutzen.
Also gehe ich recht in der Annahme:
Das „SiPa“ in der ASP-Umgebung liest den MIdentity - Stick auf dem lokalen Device via Citrix Workplace Client.
Geht es vllt. „frauenfreundlicher“ ?
Aber erstmal ganz großen Dank für die Hinweise und Links !
Kleine Ergänzung: Ich bin mir fast sicher, dass die Herren von der DATEV beim letzten Admin-Workshop erwähnt haben, dass man ab Herbst 2026 für das Buchen digitaler Belege bzw. für das Rückschreiben ins RZ keine Smartcard mehr benötigt. Hier würde ein Smartlogin zukünftig ausreichen.
Daneben gibt es ja auch noch die Anmeldung über den Kommunikationsserver. Vielleicht kann man sich dadurch die Smartcard zukünftig häufiger sparen.
Gruß
Ich hatte natürlich gehofft, die Buchhalterin könnte nach erfolgter 2FA jetzt auch DUO machen, denn der „Workplace Client“ mappt einen Datenpfad aus der ASP-Umgebung auf das lokale Gerät. Also kann sie doch Dokumente importieren ?
Das Eine steht nicht im direkten Zusammenhang mit dem Anderen... 😉
Laufwerke: Korrekt, auch ohne Stick werden die Laufwerke durchgemappt. Ein Upload nach DUO ist dann auch mit SmartLogin möglich. Auch das buchen der Belege geht ohne ein Login (DATEV nutzt hier den DATEV-Benutzer).
ABER: Das Zurückschreiben der Buchungsinformationen nach DUO geht derzeit nur mit Stick (SmartCard). Wie @bjoern schrieb, gibt es Planungen diese Beschränkung aufzuheben.
2. ABER: Es gibt noch weitere Anwendungen, die SmartCard behaftet sind:
- Vollmachtsdatenbank (Vertragspartner ist die Bundessteuerberaterkammer / technischer Betreiber DATEV)
- Steuerkonto online: Hier besteht die Finanzverwaltung auf eine Identifizierung der abrufenden Person, deshalb muss die SmartCard mit Kopie vom Personalausweis bei DATEV identifiziert werden. Hier sind mir noch keine Planungen bekannt.
Bislang steckte der in einem IBM-Server, der RDP auf die alte DATEV-Plattform mit „SiPa“ paßte. So konnten alle den Stick nutzen.
Hier kommen wir zu einer generellen Einschränkung im RDP und/oder im ICA-Protokoll. Das Sicherheitstoken (SmartCard) hat immer an dem Clientrechner zu stecken. Wenn Sie nun den Stick bisher am IBM-Server gesteckt haben und mehrere Personen diesen Stick dann in einer eigenen Sitzung genutzt haben, haben Sie das Sicherheitstoken "missbraucht".
SmartCards sind aus meiner Sicht digitale Ausweise. Und mein Ausweis bekommt niemand anderes.
Mit diesem Ausweis werden viele Tätigkeiten in DUO, Steuerkonto, VDB, etc. durchgeführt. Und die Anwendungen protokollieren hier entsprechend mit. DUO sogar verpflichtend um die GoBD einzuhalten.
Wenn nun ein Sicherheitstoken von mehreren Personen genutzt wird/werden kann, ist die Protokollierung hinfällig. Welche Auswirkungen dies z.B. bei Betriebsprüfungen haben kann, keine Ahnung (ich bin kein StB/RAe).
Die möglichen Auswirkungen mögen Sie bitte für sich selber abschätzen. Ich weise nur darauf hin.
Das „SiPa“ in der ASP-Umgebung liest den MIdentity - Stick auf dem lokalen Device via Citrix Workplace Client.
Korrekt. MacOS hat einen Treiber für den mIDentity und bindet den auch im MacOS korrekt als SmartCard ein. In den Einstellungen / Systemtreiber kann man das auch sehen. Es würde an dieser Stelle tatsächlich nur noch die SiPa-Anwendung für MacOS fehlen... aber leider nicht in Planung... Wird auch nicht kommen, da DATEV die SmartCards auch früher oder später ablösen möchte (anderes Thema).
MacOS verhält sich dann wie Windows-Clients und reicht die PC/SC-Geräte dann an die ASP-Sitzung weiter.
Das dortige SiPa nimmt dann die SmartCard entsprechend auf.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
@bjoern schrieb:Kleine Ergänzung: Ich bin mir fast sicher, dass die Herren von der DATEV beim letzten Admin-Workshop erwähnt haben, dass man ab Herbst 2026 für das Buchen digitaler Belege bzw. für das Rückschreiben ins RZ keine Smartcard mehr benötigt. Hier würde ein Smartlogin zukünftig ausreichen.
Daneben gibt es ja auch noch die Anmeldung über den Kommunikationsserver. Vielleicht kann man sich dadurch die Smartcard zukünftig häufiger sparen.
Gruß
Ja, aber nur, wenn Belege online "neu" genutzt wird. Wurde vor kurzem (letzte Woche) hier in der Community in irgendeinem Beitrag so erläutert.
Guten Tag !
Danke nochmals für die kompetenten Hinweise.
@chrisocki schrieb:Ich hatte natürlich gehofft, die Buchhalterin könnte nach erfolgter 2FA jetzt auch DUO machen, denn der „Workplace Client“ mappt einen Datenpfad aus der ASP-Umgebung auf das lokale Gerät. Also kann sie doch Dokumente importieren ?
Das Eine steht nicht im direkten Zusammenhang mit dem Anderen... 😉
Ich hatte natürlich gehofft, daß, wenn doch sowieso jetzt die "Mandanten-ASP" - Lösung genutzt wird, die Belege einfachst in die FiBu übernommen werden können - vielleicht sogar ohne den Umweg über DUO. Meiner Erfahrung nach ist jedes "browserbasierte" Programm ein übles Gefrickel maximal für den gelegentlichen persönlichen Gebrauch.
Und dann warte ich ja noch auf die "CLOUD" - Lösung, aber ich gehe davon aus, daß eher die Bundesrepublik Deutschland den Bach hinuntergeht als daß es wieder eine brauchbare DATEV gibt. Heinz Sebiger hat etwas Einzigartiges geschaffen, Kempff hat die Datev aufgebläht und ausgewalzt wie Hartmut Mehdorn die Bundesbahn. Beide haben sich noch lange nicht erholt.
Natürlich habe ich das "Sicherheits-Token" mißbraucht. Denn "Windows-Sicherheit" ist immer eine ganz trügerische, gefährliche Sache: Man denkt, man wäre sicher, aber in Wirklichkeit verläßt man sich auf ein Geländer aus Pappmaché. Das ist viel schlimmer, gefährlicher und heimtückischer als hätte man gar keine Sicherheit. Konsequenterweise umgehen wir auch die "Windows-Anmeldung".
"Sicherheit" bedeutet für mich vor allem "Verfügbarkeit". Der Amerikaner hat es da gut, er differenziert "Sicherheit" in "Security" und "Safety". Ich verzichte auf das erstere und liebe das letztere.
Also lasse ich die DATEV als absolut unsichere Sondermülldeponie stehen, aber ich kontrolliere den Zugang sehr genau, mit VLANs und anderen Maßnahmen, in denen die Phrase "X.509" nicht vorkommt.
In Bezug auf die GoBD ist das rechtsphilosophische Institut der Steuerberaterkammer sowieso schon zu dem Ergebnis gekommen, daß die DATEV - Lösungen nicht der GoBD genügen.
Nachdem wir auch noch ein Problem mit der Integration von SFirm haben (wir suchen gerade nach einem Nachfolgeprogramm, das DATEV-verträglich ist), tendiere ich dazu, einen Datev - Berater hinzuzuziehen. Da hat man ein 50:50 - Chance, daß man entweder einen TOP-Mitarbeiter bekommt oder aber eine trübe Tasse. Das ist ein guter Wert heutzutage. Ich kenne zwei studierte Physiker und eine Dipl.-Mathematikerin, die nebenbei auch noch zwei Kinder geboren und großgezogen hat.
Ich merke mir, auch dank der anderen Beiträge:
- Ich brauche einen "Spezial-Treiber" für den MIdentity - Dingeldongel (warum man den nicht als 'serial device' realisieren konnte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben)
- Ein "Windows" (im Moment nur kaputt als "Windows 11" zu haben) brauche ich nicht mehr
- DUO und "Mandanten-ASP" haben nix miteinander zu tun
- Damit DUO weiter genutzt werden kann, nutzt es den LOKALEN MIdentity-Stick
- Für die Anmeldung im Mandanten-ASP nutzen wir "Smartlogin"
- Wie das "DUO" ohne lokales "SiPa" jetzt vom Browser aus an den lokalen "Identity-Stick" kommen soll, das bleibt ein ganz großes Geheimnis. Alan Parsons: "Tales of Mystery and Imagination".
Danke nochmal !
Oh man... eigentlich sollte man nicht antworten, aber da auch andere mitlesen, die die Informationen vielleicht verwerten...
schrieb: Ich hatte natürlich gehofft, daß, wenn doch sowieso jetzt die "Mandanten-ASP" - Lösung genutzt wird, die Belege einfachst in die FiBu übernommen werden können - vielleicht sogar ohne den Umweg über DUO.
Das war dem Ur-Post nicht zu entnehmen. Natürlich könnten Sie auf DUO verzichten und die Belege auch in dem für den Mandanten bereitgestellten DATEVasp in der Dokumentenablage ablegen.
Dann sind die Belege "quasi" onPremise auf dem ASP-System abgelegt. DUO braucht es dazu dann nicht mehr.
vgl. 9211404 - Digitale Belege buchen (Überblick) - DATEV Wissensplattform Dokument
Und dann warte ich ja noch auf die "CLOUD" - Lösung,
Die einen warten, die andern wollen nicht warten und dann gibt es noch die, die lieber onPremise bleiben wollen... Recht machen kann man es wohl keinem.
Es gibt eine wage Roadmap, demnach soll es bis 2030 ein Cloud-Rechnungswesen geben. Bitte keine Erwartungshaltung hier posten, da gibt es andere Threats...
Natürlich habe ich das "Sicherheits-Token" mißbraucht. Denn "Windows-Sicherheit" ist immer eine ganz trügerische, gefährliche Sache: Man denkt, man wäre sicher, aber in Wirklichkeit verläßt man sich auf ein Geländer aus Pappmaché. Das ist viel schlimmer, gefährlicher und heimtückischer als hätte man gar keine Sicherheit. Konsequenterweise umgehen wir auch die "Windows-Anmeldung".
Stop! Sicherheitstoken haben nun einmal nichts mit der Windows-Sicherheit zu tun. Und im Kontext (bitte dabei bleiben) zu DUO ging es im Ur-Post auch nur um die Anmeldung an DUO. Hierzu sind Sicherheitstoken notwendig, die entweder SmartCard oder SmardLogin lauten. Beide befinden sich idealerweise nur im Zugriff auf den ausgestellten Benutzer/Person. Immer.
Da sind wir noch Galaxien von Windows, Linux, MacOS entfernt. Da geht es rein um das "wie benutze ich ein Sicherheitstoken".
Alles andere, von Ihnen im Bezug auf Windows, geäußerte sind Ihre Ansichten, Meinungen und technisches Verständnis. Gehört auch nicht zum Ur-Post.
In Bezug auf die GoBD ist das rechtsphilosophische Institut der Steuerberaterkammer sowieso schon zu dem Ergebnis gekommen, daß die DATEV - Lösungen nicht der GoBD genügen.
Hierzu hätte ich gern mal eine Quellenangabe.
Ansonsten gilt für mich und (vermutlich) alle anderen:
0908286 - Produktprüfungen: Übersicht - DATEV Wissensplattform Dokument
Hier wird von Wirtschaftsprüfern die Ordungsmäßigkeit von DUO und Rechnungswesen entsprechend bescheinigt.
Die Steuerberaterkammer kann hier sagen was sie will, das ist aber für die GoBD bzw. der Anwendung irrelevant.
Und btw. Die GoBD sind am Ende "nur die Lesart" der Finanzverwaltung im Bezug auf HGB, AO, EStG, UStG u.s.w. Und das sind Gesetze. Auch da hat keine Kammer ein Interpretations- oder Auslegerecht. Auch die DATEV nicht. Die entwickelt (mal mehr oder weniger gut) die Anwendung und lässt diese von einem Dritten prüfen und testieren.
Die Finanzverwaltung kann das Testat dann in Frage stellen. Wenn ich als Nutzer das tue, bin ich bei der falschen Software.
Nachdem wir auch noch ein Problem mit der Integration von SFirm haben (wir suchen gerade nach einem Nachfolgeprogramm, das DATEV-verträglich ist), tendiere ich dazu, einen Datev - Berater hinzuzuziehen.
Die Frage ist, was gebraucht wird.
Eventuell reicht hier auch Bank online oder der onPremise Zahlungsverkehr. Wahlweise mit HBCI (via FinAPI) oder EBICS (Bank direkt).
- Ich brauche einen "Spezial-Treiber" für den MIdentity - Dingeldongel (warum man den nicht als 'serial device' realisieren konnte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben)
Nein, der Treiber ist in MacOS vorhanden. Aber die Anwendung SiPa, welche die SmartCard dann an DUO bzw. deren Login-Seite weiterreicht gibt es nur als Windows-Anwendung.
- Ein "Windows" (im Moment nur kaputt als "Windows 11" zu haben) brauche ich nicht mehr
Korrekt, wenn es den ASP-Client betrifft.
- DUO und "Mandanten-ASP" haben nix miteinander zu tun
Korrekt.
- Damit DUO weiter genutzt werden kann, nutzt es den LOKALEN MIdentity-Stick
Jaein, es kommt auf die Art der Anwendung an. Wenn ich auf das Rückschreiben der Buchungsinformationen (derzeit) verzichte, reicht das SmartLogin. Wenn DATEV das in Belege online realisiert, reicht auch das SmartLogin.
- Für die Anmeldung im Mandanten-ASP nutzen wir "Smartlogin"
Korrekt.
- Wie das "DUO" ohne lokales "SiPa" jetzt vom Browser aus an den lokalen "Identity-Stick" kommen soll, das bleibt ein ganz großes Geheimnis. Alan Parsons: "Tales of Mystery and Imagination".
Ihre Gedankengänge sind schon sportlich...
MacOS hat den Treiber --> reicht die SmartCard via PC/SC an ASP --> SiPa im ASP erkennt das PC/SC-Gerät und nutzt dessen Inhalt.
Bei einer RDP/ICA-Sitzung geht SiPa immer dazu über auf den PC/SC-Schnittstellen zu suchen. Bei einer onPremise-Installation (Windows) wird auf dem SmartCard-Treiber gesucht. Eigentlich ganz einfach.
Und die Anwendungen der DATEV (Web-Login-Seite, onPremise) suchen und fragen das SiPa.
Beste Grüße
Christian Ockenfels
als 'serial device' realisieren konnte
Es ist übrigens ein serial device. Wenn Sie unter MacOS nachsehen, werden Sie sehen, dass das Gerät/Stick als ein solches eingebunden wird.
Gleiches würden Sie auch beobachten, wenn Sie den Stick unter Linux einbinden (Treiber bei Kobil).
Nur nutzen können Sie ihn darüber hinaus nur, wenn Sie die SmartCard dann auch via PC/SC an einen Windows-Rechner weiterreichen um dort dann das SiPa zu "füttern".
Wie gesagt, ich würde mir hier auch ein "SiPa-MacOS" wünschen, aber...
Beste Grüße
Christian Ockenfels
Hallo zusammen,
@andreashofmeister @bjoern
Ich bin mir auch eher fast sicher, dass man bis auf weiteres sowohl das hübsche DATEV-Konto (ob mit oder ohne 2FA), als auch die SmartCard brauchen wird, solange noch ein On-Premises-ReWe mit im Spiel ist, obwohl sowas gerne mal im Adminworkshop weniger differenziert rausgehauen wird. 😉 Es klingt ja auch plausibler und vernünftiger für den Endanwender und Admin zugleich, als das was DATEV seit Anfang des Jahres bzw. ab Herbst im Übergang tatsächlich über die nächsten Monate und Jahre geplant hat.
Und das, obwohl ich das Märchen in ähnlicher Form auch in einem der Adminworkshops dieses Jahr gehört habe. Nein, ich sag jetzt hier nicht, in welchem der Kurse ich war. 😉
Dort hatte sich leider nur tlw. herumgesprochen, für welche Funktionalität das DATEV-Konto zwingend sein wird, optional und wo parallel weiter die SmartCards eingesetzt werden. Hielt man wohl beim Zielpublikum "Admins die installieren und administrieren und nicht in ReWe arbeiten" für nicht weiter wichtig... ¯\_(ツ)_/¯
Es gibt da ja sogar noch heute Teilfunktionalitäten, die nicht mal auf SmartLogin laufen.... 😉
Beste Grüße in der bunten Authentifikationswelt und schönes WE,
Bernd Wettstein
Hallo @Koppelfeld , was ich bei solchen Konstrukten, Verbiegen von Standards und verschachtelten RDP-Verbindungen denke (interessanter Hack 😄 --- erinnert mich an meine eigene Dekaden zurückliegende Phase mit Bluetooth-DATEV-Fritz am Komserver für einen Standalone-Bare-Metal-Mandanten-WTS 😉 - @andreashofmeister: Es muss ja nicht immer die B1-ISDN-Karte sein 😄 ).
Sowas "Halb-Selbstgelötetes" würde ich heute mit einer Kneifzange nicht mehr anfassen.... da muss ich doch mit annähernd null Support rechnen, oder?
Und was ich mich dann immer Frage: ist das jetzt wirklich einfacher als einfach ein Parallels oder eine Virtualisierung zu nutzen? Und wenn ja: lohnt sich das denn für konkret - für welchen Anwendungsfall für wieviele User?
Beste Grüße zum Wochenende,
Bernd Wettstein
Guten Morgen,
@bernd_wettstein schrieb:Hallo @Koppelfeld , was ich bei solchen Konstrukten, Verbiegen von Standards
Welche "Standards" ?
Unsere Damen haben seit Jahrzehnten keinen "PC".
Weil es nicht sinnvoll ist: "PC" := "Personal Computer" zum Spielen. Wir brauchen aber einen Firmencomputer zum Arbeiten. Wir halten es auch für krank, an jedem Arbeitsplatz etwas lokal zu installieren und den Mist auch noch zu sichern.
Die Damen sollen auch den Arbeitsplatz wechseln können. Oder auch 'mal aus der Ferne arbeiten. Und zwar mit allen ihren Programmen, also auch mit der Auftragsbearbeitung. Und ggfs. mit dem CAD-System.
Wir haben auch klare Vorgaben hinsichtlich Sicherheit. Ein Windows-PC mit Internetanschluß verbietet sich da von selbst. Und schon erst recht im Verwesungsstadium "Windows 11" mit "Microsoft Konto".
Bislang hatten die Damen eine "Bare Metal" - Gesamtlösung nicht wirrtualisiert auf einen Intel-Blade, die lief ganz prima. Auch schon in Zeiten, in denen DATEV das separate "5-Server-Modell" vorschlug, mit getrenntem "Com-Server". Das leistungsstarke IBM - Blade hat uns gereicht. Auch die DATEV - Updates liefen ganz gut durch.
Den Lizenzdongel und die MIdentity hatten wir ins Blade gesteckt und Daev "dachte", es wäre ein "Einzelplatz". Also war alles prima.
Denn die Damen arbeiten an eine X11-Terminals ohne Festplatte, das aus dem Netzwerk bootet. Und können jetzt bei Bedarf DATEV machen.
Jetzt hat sich aber etwas geändert, weil die Geschäftsleitung die DATEV nicht als Hilfsmittel sieht, sondern eher als Last, die aus rechtlichen Gründen wie ein Parasit durchgeschleppt werden muß. Also haben wir uns in Abstimmung mit dem Steuerberater gesagt, "ab in die Cloud". Es gab "Mandanten-ASP", sodaß auch die Damen beim Steuerberater buchen können.
Nun hatte ich gedacht, "Da kommen wir bequem um den 'SiPa' - Unsinn herum und brauchen auch keinen illegalen Windows-Kram", aber weit gefehlt.
Dann haben wir uns gedacht, "stellen wir den Damen, die DATEV machen müssen, eben einen Apple hin, damit sollten sie das können". Gleichzeitig, durch die native X11-Unterstützung, können sie die richtige EDV nutzen, die unter UNIX auf richtiger Hardware läuft, alles auf einem "Desktop" mit zentraler Anmeldung. Das haben sich die Leute vom MIT prima ausgedacht seinerzeit.
Und jetzt brauche ich eine Lösung, um das Mandanten-ASP incl. der Funktionen des bisher genutzten DUO auf einem Apple lokal zu betreiben.
Und was ich mich dann immer Frage: ist das jetzt wirklich einfacher als einfach ein Parallels oder eine Virtualisierung zu nutzen?
... um dann WAS zu erreichen ?
Mein Kollege hat jetzt auf dem Apple ein "VMware" installiert, ein ziemlich komplexes Ding. Da hat er dann ein "Windows 11" installiert, für die zugrundeliegende ARM - Architektur. Nun braucht er ein passendes "SiPa", und, guess what, das gibt es natürlich nur für x86/amd64. DATEV knebelt seine Genossen nicht nur hinsichtlich des Betriebssystems, sondern auch hinsichtlich der Hardware. Und natürlich entschied man sich für die schlechteste Architektur auf dem Markt.
Jetzt will der Kollege auf dem ARM-Windows noch so einen "x86 - Simulator" installieren. Also, DAS ist für mich "Bastelei". Außerdem bin ich als Assembler-Liebhaber der Meinung, daß die Intel-Architektur ausgerottet werden muß.
Wir drehen uns daher komplett im Kreis, dabei wollen wir nur:
DATEV "Mandanten-ASP" auf Apple nutzen
@chrisocki schrieb:
Das war dem Ur-Post nicht zu entnehmen. Natürlich könnten Sie auf DUO verzichten und die Belege auch in dem für den Mandanten bereitgestellten DATEVasp in der Dokumentenablage ablegen.
Ah. Bislang kannte ich nur "DMS" und "DUO". Der dritte Weg war mir nicht bekannt.
Stop! Sicherheitstoken haben nun einmal nichts mit der Windows-Sicherheit zu tun.
Freilich. Sie erwähnten rechtliche Probleme bei der Umgehung.
Nur sage ich, "Was interessiert mich die GoBD als Kopfgeburt der Finanzverwaltung, wenn die Betriebssystembasis schonmal nicht der DSVGO entspricht ?" Und die hat Gesetzeskraft. Aber lassen wir das.
Die Umgehung des Tokens hat bislang prima geklappt, zukünftig will ich "Smart Login" benutzen.
In Bezug auf die GoBD ist das rechtsphilosophische Institut der Steuerberaterkammer sowieso schon zu dem Ergebnis gekommen, daß die DATEV - Lösungen nicht der GoBD genügen.
Hierzu hätte ich gern mal eine Quellenangabe.
Finde es auf die Schnelle nicht, wenigstens nicht um 4 in der Frühe.
Ich liefere das aber nach.
- Ich brauche einen "Spezial-Treiber" für den MIdentity - Dingeldongel (warum man den nicht als 'serial device' realisieren konnte, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben)
Nein, der Treiber ist in MacOS vorhanden. Aber die Anwendung SiPa, welche die SmartCard dann an DUO bzw. deren Login-Seite weiterreicht gibt es nur als Windows-Anwendung.
Verstanden, Danke.
Also: DUO muß weg, dann kein "SiPa", kein Windows.
Mein Haupt-Denkfehler war die Annahme, daß DUO ein Bestandteil vom "Mandanten-ASP" wäre.
Nochmal Danke.
Man könnte Silex mal probieren, da liegt der Stick im Netzwerk und wird über die Silex Software verbunden, das ganze funktioniert wie eine native USB Verbindung.
Über Windows Clients würde das gehen.
@CKB83 schrieb:Man könnte Silex mal probieren, da liegt der Stick im Netzwerk und wird über die Silex Software verbunden, das ganze funktioniert wie eine native USB Verbindung.
Über Windows Clients würde das gehen.
Das löst nicht das Problem, dass die SmartCard nicht direkt unter MacOS genutzt werden kann. Durch den Silex oder SEH wird der Stick nur auf einem anderem Wege als Gerät in das MacOS eingebunden.
Beste Grüße
Christian Ockenfels