Guten Morgen. Das hier ist der Bereich, der mir noch am sinnvollsten vorkommt zu meinem aktuellen problem - wobei das nun schon etliche Zeit anhält. Fehlerbild ist folgendes: An manchen Tage läuft alles perfekt und einwandfrei und schnell. An anderen Tagen braucht man mehrere Anläufe mit Fehlermeldungen (Datenbank-Timeout, technisches Problem etc.) bis man überhaupt in den Arbeitsplatz kommt, und dann ist das Arbeiten extrem laangsam. Fürr eine Buchung vergehen schonmal 3 Minuten. Dann gibt es auch eine App mit API-Anbindung, bei der z. B. Adressen/Konten abgeglichen werden. Wenn das sonst pro Konto 1/2 Sekunde dauert, dauert es dann pro Konto gerne mal ein paar Minuten. Wir reden h ier also nicht von performance-problemen, dass es halt auch mal etwas langsamer ist, das sind Welten, die das Arbeiten eigentlich unmöglicch machen. MAnchmal hilft es, den Server-Diebnst und alle DATEV-Dienste neu zu starten, manchmal nicht. Und dann, pllötzlich, wie aus dem nichts, gehts es plötzlich wieder.
Zur Chronologie: Es wurde ein PC ausgetauscht (win10 auf win11) inklusive Umzug Dongle Lizenzmanager etc.) Alles hat funktioniert. Dann hat die Anwendung hat vor ein paar Wochen begonnen sich darüber zu beschweren, dass die Datenbank langsam an die 10 GB Größe kommt (SQL-Express) haben dann ein Edition-Upgrade vorgenommen, aber alles andere gelassen (SQL-SERVER2022) - gleichzeitig kam noch ein Update raus, das installiert wurde. Am Tag nach dem Update war die DATEV-Nutzerin 2 Wochen in Urlaub, und danach hat alles angefangen. Es verging kaum ein Tag, wo das Arbeiten möglich war. Habe dann das aktuellste Updae installiert (um zu sehen, dass es am nächsten Tag schon das nächste Update gab, das ich allerdings noch nicht installiert habe) - danach war etliche Tage Ruhe, dann hat es wieder angefangen.
Was bisher gemacht wurde: Alle Netzwerkeinstellungen überprüft (das Problem kommt auch dann, wenn ich am Server selbst den Arbeitsplatz starte) - 0 Effekt, alle Tabellen, alle Statistiken der Indizes refresht (gefühlt kurzzeitiger Effekt), Dienste neu starten (manchmal "die Lösung", manchmal nicht)
Hat jemand schonmal damit Erfahrungen gehabt? Oder ein Idee?
.... Nachtrag: Was an der ganzen Sache noch merkwüdig ist - das Problem tritt entweder frühmorgens auf, oder gar nicht. Wenn es iergendwann plötzlich geht, egal ob sofort oder nach einer Weile, dann geht es auch für den Rest vom Tag.
Heute z. B. war es wieder langsam, alle Dienste gestoppt und gestartet, inklusive DBENGINE, keine Verbesserung. Service-Tool laufen lassen (nur eine Meldung die Rechtevergabe eines Benutzers betreffend, sonst alles sauber), gewartet, und nach ner halben Stunde geht es jetzt auf einmal ...
Guten Morgen,
hast Du mal in den Task Manager geguckt während die Probleme auftauchen?
Ob bestimmt Dienste besonders viel RAM ziehen oder die CPU ausgelastet ist?
Vergleich doch mal Tage an denen alles rund läuft mit Problemtagen?
Ist das arbeiten am Server selbst dann auch so langsam?
Hallo Heiko,
hast Du den AV-Scanner geprüft (Ausschlüsse DB) ggf. hat sich nach einem Update die Konfig verbogen?
Laufen noch Jobs bspw. Sicherungen (DB, DATEV-SRV etc.) die wiederholt wurden weil Sie fehlgeschlagen sind etc.?
Netzwerkauslastung geprüft? Macht ein RAID ein Rebuild etc. ...
Guten Morgen und vielen Dank ..
Ja, aber es zieht keiner besonders viel, CPU insgesamt nur bei 23 % - nicht mal Sophos ...
Und ja, der Arbeitsplatz am Server ebenfalls, so wie auch die API, egal von wo aus gestartet ...
Guten Morgen und Danke für die Antwort.
Ich habe zu einer nachtschlafenden Zeit mal den AV-Scanner am Server kurzzeitig deaktiviert, Problem blieb. Der Server ist eine virtuelle Maschine, die SQL-Instanz von DATEV ist 2022, es gibt 1 User, gleichzeitig läuft als Hauptinstanz eine SQL2017 für Myfactory und etliche andere Apps, die deutlich intensiver sind in der Nutzung der DB, und hier gibt es keinerlei Probleme. Hin und wieder mal ein "Ach etwas langsamer, ach ja, diese größere Verarbeitung läuft" - aber da reden wir von dem Faktor 1,5 bis 2, wo es langsamer wird, nicht von Faktor 100 (bis unendlich, wenn nämlich sogar eine Anmeldung an der Datenbank im Timeout landet.)- Ich schließe also eigentlich ein Sicherung oder RAID aus, zumal ich auch im SQL-server log nichts auffälliges (oder eigentlich sogar gar nichts) sehe ...
Danke schön
Hallo @HeikovonSchalscha ,
schon einmal das probiert?
Performance-Probleme bei Benutzern - DATEV Hilfe-Center
Viele Grüße
Martin Weinberger
Prüf mal die SQL Konfiguration. Wenn sich die Datenbank den ganzen RAM krallt. Hier würde ich nur max. 80% zuweisen. Wieviel RAM zieht die VM?
Hallo 🙂
RAM-Gierigkeit wurde auf ca 30 % des verfügbaren RAM begrenzt (war zuvor auf unbegrenzt), weil die andere Instanz etwas meehr zugesprochen bekommen soll. Hat aber leider nicht das geringste verändert.
Hallo und Danke sehr.
Das kann ich noch machen, aber es betrifft alle User und alle Workstations/Server, sogar die API.
Klingt jetzt einfach, aber hast Du den "Energiesparplan" auf Host und VM auf "Höchstleistung" gesetzt ...
eventuell hilft das?
Terminalserver Windows Server 2022: Hohe CPU-Auslastung wegen aktivierter ... - DATEV Hilfe-Center
Wobei die CPU ja keine hohe Auslastung aufweist...
Vielleicht ist auch hier noch etwas mit dabei:
Schlechte Performance nach DATEV-Installation oder Microsoft Updates - DATEV Hilfe-Center
Allgemeine technische und systemnahe Performance-Probleme im DATEV-Umfeld ... - DATEV Hilfe-Center
Wir hatten vor Jahren ein ähnliches Problem:
Situation: Internet über DATEVNet. Alles OK.
Es gab einen längeren DATEVNet- Ausfall.
-> Zyxel- Router direkt an den Haus- Netz angeschlossen. -> OK
Später Rückbau und die Schnecke war eingefangen.
Problem: Die PC suchten für jede hausinterne Verbindung im WWW nach dem lokalen Server.
Lösung war damals die Einschränkung der IP6- Protokolle und ordentliche IP4- Konfiguration, feste Adressen, DNS, usw.) auf den Geräten.
Tip: Problem im Rahmen der Netzwerk- Konfiguration suchen.
... das klingt interessant - das muss ich mal verfolgen ...
... wobei es denke ich eher am Aufbau der Verbindung zum Datenbank-Server geht, nach all den Meldungen zu schließen, die da kommen ... Ich hatte auch schonmal einen Event-Trigger auf der DB laufen, und da war deutlich zu sehen, dass er für eine SQL-Abfrage mehrere Minuten gebraucht hat, und die gleiche Abfrage im TSQL nur ein paar ms.
Hallo,
ich würde auch auf Netztwerk DNS, DHCP Problem tippen.
Prüf mal ob die Namensauflösung zum Server richtig funktionieren, nslookup.
Evtl. auch DHCP Problem (2. DHCP im Netz durch Servertausch?).
Check mal ob das alles funktioniert und die PCs saubere IP Adressen bekommen.
Gruß
Matthias
Hi und vielen Dank. Ja, das war zu Beginn auch mein erster Gedanke und es wurde alles was an Problemen da war (bei dem neuen WIN11-PC und auch generell) analysiert und gelöst - das sollte so sauber sein wie geht. Würde auch eher nicht meher auf diese Ecke tippen, weil ich das Problem auch habe, wenn ich direkt am Server den AP starten will, oder die API sich anmelden will. Auch ist der Server noch für sehr vile andere Aufgaben zuständig, und da gibt es nie auch nur ansatzweise dieses Problem.
Es muss irgend etwas sein, was irgend einen Dienst auf dem Server dazu bringt, sich irgendwie zu verheddern. Denn meist hilft ein Neustart aller DATEV-Dienste auf dem Server (inklusive DB), oft sofort, heute erst nach ca. 1/2 Stunde
Ich hätte da noch eine andere Idee - Wie plausibel ist die denn für Euch bzw. hat einer eine Idee, warum das so ist? Und zwar hat das ganze Dranma ja mehr oder weniger damit begonnen, dass DATEV plötzlich angefangen hat zu monieren, dass die maximale Datenbankgröße bald erreicht ist. Das waren bei der IRW-Datenbank 9,8 GB. Nach dem Edition-Upgrade war diese Meldung weg. Aber es ist mir gerade aufgefallen, dass diese Datenbank noch immer bei 9,8 GB ist bei einem freien Speicher von 190 MB.
Kann es sein, dass täglich beim ersten Start einer Anwendung der Server versucht hat, noch ein bisschen Platz durch reorganisieren zu schaffen und das den ganzen Betrieb aufgehalten hat? Hat er dann mal ein bisschen was geschafft, lief er wie normal.
Wäre das ein denkbares Szenario? Bliebe die Frage, WARUM er die Datei nicht selbst vergrößert hat, die Einstellungen dazu waren auf jeden Fall gegeben (Wachstum um 256 MB bis unbegrenzt) - und nach etlichen Wochen intensiver Arbeit mit DATEV (hunderte Buchungen täglich) ist eine Verbleib der Datenbankgröße bei 9,8 GB schon verdächtig, oder? Habe jetzt mal manuell auf 14 GB vergrößert - kann jetzt Ruhe einkehren?
Danke bisher für die ganzen Ideen und Gedanken, die Ihr Euch gemacht hattet.
Wir hatten einmal ein Performanceproblem mit der Datenbank von PFB. Die Lösung war die Datenbank über den SQL-Manager zu "optimieren". Vielleicht geht das auch bei der IRW-Datenbank.
mfg