Hallo,
ich bearbeite einen Mandanten der für 2020 70.000 Primanotabuchungen bzw. 95.000 Journalbuchungen hat.
Gibt es eine Grenze bei der es nicht mehr empfehlenswert ist Buchhaltungen mit KaReWe zu bearbeiten, weil es nur noch eine Qual ist die Buchhaltung zu erstellen?
Es soll ja vorkommen, dass man in der OPOS-Liste etwas bei den ausgezifferten Positionen suchen muss. Wir haben einen Debitoren auf dem wir alle Paypal Bestellung buchen. Die erweiterte Suche funktioniert zwar aber es dauert ungelogen 160 Sekunden!!! bis das Wort "Apotheke" in der Suche Buchungstext vollständig steht und ich wieder arbeiten kann.
Zum Glück muss ich nicht immer das vollständige Wort erfassen...
Wie sind euren Erfahrungen mit DATEV und Onlinehändler?
Viele Grüße
Robert Schmulz
... die schiere Anzahl der Buchungssätze kann hier nicht das Problem sein.
Wir haben Mandanten mit ca 130.000 Buchungssätzen pro Jahr, allerdings sind es bloß importierte Stapel zur Erstellung der Bilanz
Nachtrag:
... übrigens, beim Importieren von Buchungsstapeln gibt es tatsächlich eine 'künstliche' Grenze von knapp unter 100.000 Buchungssätzen pro Stapel. Jedenfalls war das noch vor ca 1 Jahr so, als ich an diese Grenze gestoßen bin.
Dann muss man den Stapel 'mundgerecht' aufteilen.
Hallo,
was für eine Umgebung?
70.000 klingt nicht soviel.
Ausser es ist bei dem Mandanten mit sql express installier usw.
Hallo,
ich habe keine Probleme mit der Menge an Buchungen. Ich habe so um die 130.000 Buchungen auf einem Sammel-Konto mit den ganzen PayPal-Buchungen. Es ist nur eine Sache von Sekunden, nach bestimmten Wörtern, Belegnummern oder Beträgen zu suchen / sortieren.
Viele Grüße
Juliane
@schmulz schrieb:
aber es dauert ungelogen 160 Sekunden!!! bis das Wort "Apotheke" in der Suche Buchungstext vollständig steht und ich wieder arbeiten kann.
Scheint so, als wäre der PC mit sich selber beschäftigt. Womit kann man im Taskmanager schon einmal grob herausfinden und den Übeltäter abstellen. Vielleicht ist es auch eine sterbende Festplatte, wenn HDD statt SSD im Einsatz ist.
@schmulz: Fakt ist, DATEV ist nicht Schuld, wie andere hier berichten und da Sie keine Infos zum PC und zur DATEV Software nennen (SQL Express vs. Standard) werden wir eher im Nebel stochern. Vielleicht ist auch ein Antivirus Programm Schuld, dass ständig alles und jeden scannen muss?! Man weiß es so nicht.
Hallo Herr Schmulz,
um auszuschließen, dass die Ursache im betroffenen Buchführungsbestand liegt, können wir bei Bedarf gerne Ihr Anliegen genauer analysieren.
Wenden Sie sich hierzu z.B. per Servicekontakt (Dok.-Nr.: 1071593) an unseren Programmservice Rechnungswesen. Geben Sie bitte für eine Zuordnung zu Ihrem Thema in der DATEV-Community die Kontakt-ID 53481242 an.
Mit freundlichen Grüßen
K. Schönweiß
Service Rechnungswesen (FIBU)
DATEV eG
@schmulz ,
... die REWE-Performance-Messung per "Leistungsindex.cmd" ist nur ein Doppelklick entfernt und gibt einen Anhaltspunkt, in welchem Performance-Bereich sich Ihr REWE 'bewegt'.
Diese Batchdatei befindet sich im REWE-Programmverzeichnis
( ...\DATEV\PROGRAMM\RWAPPLIC\Leistungsindex.cmd )
@schmulz ist im DATEVasp und hat daher nur begrenzte Möglichkeiten bzw. wenn, dann nur zu schauen, dass es schneller gehen könnte. Den Rest muss die DATEV @Katharina_Schoenweiss wuppen 😉.
Seit der DVD 14 ist das Einspielen merklich langsamer geworden.
insbesondere hängt der PC nach dem Import der Buchungssätze in einer Art, daß man meint, die Kiste sei abgestürzt. i8700 als Client am 4,5 GHz- Server. (Je ein CPU- Kern auf Vollanschlag, mal Client, mal Server)
-> Client & Server müssen performant sein, nicht viele Kerne sondern viel Single- Power!
Was zum Exitus von REWE führt, ist, wenn man auf dem Verrechnungskonto das Ausziffern anwählt, um die zig- tausende von Kleinstbuchungen zu Markieren und mit einem Klick auszuziffern.
Lösung: Häppchenweise arbeiten und immer nur einen Monat anwählen.
zu den 160 Sekunden.
Das kenne ich nicht, aber daß ab einer gewissen Anzahl von Buchungen nicht mehr just in Time gefiltert wird.
Wer derart massive Buchhaltungen hat, der wird (hoffentlich) zeitgemäße Hardware nutzen.
Aus der Dokorg kenne ich das Problem des ewig langsamen Aufbaus der Fenster, wenn irgend welche Spalten eingeblendet sind, die nicht im index vorhanden sind.
Bitte testen: Bei der OPOS- Liste alle nicht benötigten Spalten ausblenden.
PS: Was ist die OPOS- Liste?
Doch nicht etwa das normale OPOS- Konto mit dem Befehl: "manuell ausziffern"
ich denke, DATEV sollte ein paar Mannwochen investieren, um in ReWe alle Indize zu überprüfen.
Es kann nicht sein, daß der Server 70.000 Buchungen durchsuchen muß, nur weil bei einer ungewohnten Sortierung nach einem ein Buchungstext gefiltert werden soll.