Die Schwierigkeit beim Ermitteln der derzeit aktiv benutzen Datenbanken einer DATEV Installation ist zunächst herauszufinden, welche Installation man überhaupt hat. Also einen Einzelplatz, eine Client-Server Umgebung oder gar einen Terminalserver. Im ungünstigsten Fall kann es sogar sein, dass man einen "Mischmasch" hat, d.h. durch unkorrekt durchgeführte Installationen arbeitet man beim Programm A noch auf einer lokalen Datenbank, im Programm B aber schon mit einer, die im Netz liegt. Normalerweise sieht man immer beim Start des DATEV SQL Managers, welche SQL Server Instanzen man von derzeitigen Rechner im Zugriff hat und welche Datenbanken sich unter welcher Instanz verbergen. Anhand des Namens der Datenbank (z.B. C:\ProgramData\DATEV\DATEN\R0000082\DATA\STANDARD\IRW) kann man dann auch gleich auf den Dateiordner schließen, in denen sich LDF und MDF Dateien verbergen. Ein Rechtsklick auf die Eigenschaften jeder Datenbank verrät dann wirklich den Speicherort. Übrigens sichert die DATEV Mittelstand Datenbanksicherung nur fachlich relevante Daten, wie z.B. Rechnungswesen, Auftragswesen oder Dokumentenablage. Andere Daten, wie z.B. IAM (Benutzer- und Rechteverwaltung) werden jedoch nicht gesichert und eingespielt. Demnach eignet sich diese Art der Sicherung auch rein für fachliche Szenarien, wenn man z.B. einen Rechnerwechsel vollziehen möchte und mit dem fachlichen Stand vom "alten" Rechner weiterarbeiten will, aber z.B. mit einer kompletten Neuinstallation ggf. mit einem anderen Datev Benutzer.
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