Hallo in die Runde,
hier kam es in folgender Konstellation zu einem Problem bei der Installation der Service-Releases vom 25. Januar 2019:
Die netzweite, optimierte Installation wurde am Fileserver ("Administrator-PC") mit der Administratorkennung gestartet. Die Client-PC waren bereits eingeschaltet. Die Installation startete auch erwartungsgemäß am Fileserver sowie mit automatischer Anmeldung an den Clients. ![]()
Am Administrator-PC wurde wie üblich bei Installation der Komponente Benutzer und Rechteverwaltung dazu aufgefordert, das Notprogramm zu erzeugen. Die Clients hatten auch bereits mit der Plattformaktualisierung begonnen. ![]()
Am Administrator-PC wurde dann das Notprogramm erzeugt - vermutlich einige Sekunden zu spät, denn die Clients waren ebenfalls bei der Installation der Benutzer- und Rechteverwaltung angekommen. ![]()
Dies hatte zur Folge, dass an den Clients die Installation wartete, da nun jeder Client das Notprogramm erzeugen wollte - dies musste manuell an den Clients entsprechend durchgeklickt werden. Anschließend lief die Installation sauber durch. ![]()
Tipp:
Ich kann nicht beurteilen, ob es sich um ein generelles Problem handelt. Sicherheitshalber würde ich die Clients erst einschalten, nachdem am Administrator-PC die Komponente Benutzer- und Rechteverwaltung aktualisiert wurde.
Viele Grüße
Christian Wielgoß
Guten Morgen,
bei uns lief Gestern ein Client (von 25) in folgenden Fehler:
#INI07278
ACHTUNG: Die Installation der Rechteverwaltung wurde abgebrochen, da die Nutzungskontrolle noch aktiv ist.Die Installation wurde von der Komponente Rechteverwaltung V.3.21 explizit durch die Anweisung Anwendungsprogramm "C:\Users\administrator\AppData\Local\Temp\DvInes\B0000476\RVUsrStart.dll" abgebrochen.
Ein neustarten der Maschine brachte nichts. Erst nach ausführen des Notprogramms (musste ich noch nie) konnte ich das Gerät wieder in die Installationsroutine bringen...
Solche kleinen kuriosen Ärgernisse habe ich in letzter Zeit öfter. Das lief mal wesentlich besser..
Hallo,
wer eventuell auch boombooms Problem hat:
INI07278 beim Installieren der Benutzer- und Rechteverwaltung
Viele Grüße
Christian Wielgoß
ja, das hilft.. der einfachste weg: doppelklick auf das notprogramm, sofern vorhanden.
dann geht wieder alles.
achso.. der server hatte auch nicht mitbekommen, dass der admin-pc fertig ist.
manuellen neustart angestoßen, dann hat es etwas gehangen. nochmal durchgestartet.
läuft.. also seit dezember, waren ja mit hotfixes und update lohn u gehalt "nur" 4 "sitzungen", läuft es bei uns nicht mehr richtig rund und ich boxe mich mehr durch das elend.
Danke für den Hinweis !
Hier folgendes Vorgehen:
- Login als Admin am Fileserver (uraltes SBS)
- Hier die Masterinst durchlaufen lassen, Notprogramm gespeichert, kein Neustart
- Freigabe für alle PC.
- PC eingeschaltet (WOL) und - oh Wunder... sie liefen alle ohne Zögern durch.
- Selbst das Datenanpassungs- Fenster wurde am Master (Fileserver) angezeigt
In den Win10- Zeiten hatte das bislang so noch nie funktioniert...
Hallo Herr Kolberg,
Sie müssen sicher auch noch dieses Jahr auf eine neue IT-Infrastruktur umsteigen.
Soll es bei Ihnen auch wieder ein Fileserver und 10+x Clients sein oder planen Sie mit 1xFS und 1+x WTS oder ganz was anderes ?
VG
Michael Vogtsburger
Der Fileserver mit Exchange kommt möglichst ohne große Änderung / Umkonfiguration usw. auf ein neues Blech mit Server 2019.
Am Fileserver sind heute lediglich 2 Dinge, die an ihre Grenzen stoßen:
- Neue Prozessoren können heute schneller. (SQL- Anfragen)
- Das OS wird Ende des Jahres abgekündigt. (Nur Optik?)
- SSD- Festplatten, Speicher, usw., alles OK.
Die Clienten- sind bereits durch aktuelle, fast lautlose stromsparende und performante Geräte ersetzt worden.
Stand heute: ReWe- Leistungsindex zwischen 6 und 7, so daß wir trotz Oldtimer- Server performancemäßig mehr als zufrieden sind.
Danke für das Feedback, Herr Kolberg,
wir kommen zur Zeit mit 1xFS (2012R2) und 17 Clients (Win7/Win10) gut zurecht, wissen aber nicht, ob wir dabei bleiben können oder auf FS(2019) + WTS (+WTS) oder gar auf ASP umstellen sollten.
Viele Grüße
Michael Vogtsburger
Wie ist der Zustand der Clienten?
- Stromverbrauch mit Geräuschpegel?
- Startzeit / Anwendungs- Geschwindigkeit?
- Zuverlässigkeit / homogene Installation?
Wenn die Clienten älter als 5-7 Jahre sind, wird man die auf jeden Fall in absehbarer Zeit ersetzen müssen. Da macht es nicht wirklich viel aus, ob ein einfacher i3 oder gleich der aktuelle i7, i9 Prozessor verbaut wird. (Wichtig: Ausschließlich SSD wählen, Intel Grafik ist völlig ausreichend.)
Wollen Sie "am eigenen PC mit eigener bunten Grafik" arbeiten oder lieber in einer Session remote auf einem optisch einfachen WTS oder einem ASP- Gerät arbeiten?
Der WTS und auch ASP haben (hoffentlich) den Charme, daß sie beste Hardware haben und sicherlich Befehle schneller abarbeiten können. (Programmstart, Rechenzeit, Leistungsindex)
Dafür muß aber der Bildschirminhalt durch die Netzwerk-Leitung geschoben werden und das hat hier bei RDP- Wartungen den Effekt, daß der ferngesteuerte PC gefühlt langsamer reagiert und die Grafik langsamer aufgebaut wird, als auf dem identischen lokalen Gerät.
Auch einfache Clienten für WTS oder ASP müssen aktuell gehalten werden und Druckerprobleme usw. werden durch ASP nicht verschwinden.
Noch schneller wären natürlich visualisierte Fileserver und WTS auf einem Blech mit goldenen Intel Prozessoren. (Kein Netzwerk als Flaschenhals)
Aber ich ziehe das Motto: "Keep it simpel" vor, so daß bei Problemen jederzeit ein normaler EDV- Mann das Problem lösen kann, da alles nach Standard installiert ist.
PS:
bei der Server- Client- Variante kann jederzeit ein WTS nachgeschoben werden.
Danke, Herr Kolberg,
Ihr Stellungnahme war mir wichtig, weil man aus Ihren bisherigen Posts entnehmen konnte, dass Sie selbst das eigene Netzwerk verwalten, dass Sie auf Performance und auf Preis/Leistung achten und dass Sie die Anforderungen in einer Steuerkanzlei bestens kennen.
Ich bin wie Sie auch der Meinung, dass man eine IT-Infrastruktur möglichst einfach aufbauen sollte, sodass bei Bedarf jeder Fachmann auf Anhieb damit klar kommen kann.
Ich denke, mit einem leistungsfähigen Fileserver (2019) als Basis kann man schonmal nichts falsch machen, z.B. ein Dell PowerEdge-Modell, sehr leise und sehr zuverlässig.
Eigentlich würde ich gerne die WTS (laut Datev-Empfehlung sogar zwei oder mehr) vermeiden.
Die netzweiten Aktualisierungen stören mich eigentlich nicht (falls sie nicht zicken
) und wieso sollte man die Power jedes einzelnen PCs nicht ausnützen ?
Unsere Clients sind alle miteinander 'verwandt' (Dell Optiplex mit i5 und i7, 8 GB, SSD). WTS möglichst nur, wenn erforderlich.
Viele Grüße
Michael Vogtsburger
Ganz ehrlich: Bei 17 Clients würde ich 1x FS als "Blech" und 1x TS ebenso als "Blech" realisieren.
Virtualisierung ist zwar gut und schön aber Blech-Gegen-Blech finde ich für meine Kundengrößen ca. 15 bis 25 User einfach "einfacher". vmware will ich nicht, beim hyper-v das Gehampel mit dem USB-Modulen etc. => Bei physikalischen Maschinen alles "kein Thema". Sollte es mal "klemmen", kann auch der normale Mitarbeiter ohne große EDV Erfahrung "einfach" mal auf den Reset-Kopf drücken.
Aber da kann man sicherlich drüber streiten... und auch anderer Meinung sein, ist halt meine Meinung und vor allem extrem abhängig von der Mitarbeiter Zahl. Ich baue die beiden Server "etwas dicker" als die DATEV-Emfehlung, damit die Performance "gut" bleibt, lasse dafür den zweiten WTS entfallen (auch hier hängt das nur von der Anzahl User ab - irgentwann geht das halt nicht mehr). Das ausfallsichere 3-Server Modell (1x FS und 2x WTS) interessiert mich nicht - fällt der Fileser aus, geht eh auch nichts mehr). Beide Server schön Leistungsfähig dann über 10 GB Switch und "gut is".
Das ich eine VM schneller wieder herstellen kann ist zwar korrekt aber ein Image ist auch schnell wieder zurück gespielt. Und ganz ehrlich, ich hatte seit 2003 keinen Hardwaredefekt, der eine Kanzlei länger als 2-3 Stunden zum stehen gebracht hatte. Mal ist ne Platte defekt (auch egal, ist bei immer alles im Raid plus Global-Hot-Spare) und nen defekten Controller kann man schnell ersetzen (hatte ich in allen Jahren auch erst 1x)... Und sollte eine Kanzlei mal einen Tag "stehen" - dann ist das halt "Pech".
Selbst die DATEV bekommt es nicht ihre Systeme ausfallsicher zu gestalten, siehe vor kurzem DATEVNet.
Wir drehen uns sowieso im Kreis: "Power to the Desktop" oder "Dumme Thin-Clients" - wir hatten in den letzen Jahrezehnten eh schon beides immer mal im Wechsel.
Lange Rede, kurzer Sinn: Als Client-Server Netz würd ich nichts mehr bauen ausser es sind 5 Mitarbeiter. Alles darüber hinaus macht keinen Sinn.
Danke für das Feedback, Herr Windmann,
ich will auf jeden Fall eine IT-Infrastruktur aufbauen (lassen), die 'Mainstream' ist, nichts Exotisches, nichts Extravagantes, nichts mit Nachbrenner und hochaufgeladenem Turbo, übertaktetem Prozessor oder ähnlichem Schnickschnack. Eigentlich soll die IT 'unsichtbar' und einige Jahre störungsfrei ihre Arbeit verrichten.
Ein Wunschtraum, ich weiß, aber ich will nicht von Microsoft & Co. und auch nicht von einem einzigen genialen Administrator abhängig sein. Der Administrator und die Geräte dürfen gerne auch austauschbar sein.
Bin gespannt, wohin der Reise geht ![]()
Viele Grüße
Michael Vogtsburger
Gestern die 12.1 nochmal an Windows Server 2012 ohne R2 installiert. Die bislang positiven Rückmeldungen bewegten mich dazu, spart imho zudem Zeit und Fehlerquellen für den Umzug auf den neuen Server (Windows Server 2019) bei uns am kommenden Freitag.
Fazit vorweg: Installation und Datenanpassungen gingen insgesamt glatt (d.h. ohne Fehlermeldungen) durch. Alle Programme laufen.
Was komisch war:
Zuerst nochmal die DVD wie empfohlen am Fileserver gestartet. Es gab bei der BRV-Installation KEINE Abfrage zum Nuko-Notprogramm. Ging aber ansonsten glatt durch und es kam die Aufforderung zum Master-PC zu gehen und die Installation kanzlei-weit durchzuführen. Keine Aufforderung zum Neustart? Hm, ok dann geht's halt weiter. Hin und her, alle Arbeitsstationen (alles Win 10) an und Installation am Master-PC gestartet. Laufe dann am Fileserver vorbei: Will nun doch neu gestartet werden. Mist. Ich habe ihn aber so stehen lassen, was dann auch kein Problem für den weiteren Verlauf war. Die Aufforderung für das Nuko-Notprogramm kam dann bei den meisten Arbeitsstationen auf. Dies beim Master.PC durchgezogen und gut ist, beim Rest durchlaufen lassen.
Die Aufforderung zum Master-PC zu gehen ist also relativ sinnfrei, wenn der Server doch neugestartet werden soll ...
Was mir sonst nicht gefällt:
Parallele Datenanpassung. Ich find die Idee an sich ja klasse. Aber warum wird jedem Rechner gleich vier Aufgaben auf einmal gegeben? Führte auch zu einer Konstellation, dass ein Rechner das große Los gezogen hat, sowohl die EO als auch die Kanzlei-Rewe-Datenbanken, also die größten Brocken, anzupassen. Da ist dann der Vorteil der Zeitersparnis dahin.
Ansonsten freue ich mich auf den neuen Server und kann 13.0+ gelassen entgegen sehen.
exotisch ist immer schlecht
.
An Herrn Windmann:
Warum ab 5 user wts? wieviel user würden sie pro wts empfehlen?
bei 25 nutzern würde ich auf jeden fall schon auf 2 wts gehen.. wenn da noch ein paar poweruser dringen hängen, kann das doch für die mit einem wts keinen spass machen, oder?
was schnelligkeit angeht:
die clients würden im lastfall die wts immer schlagen. gerade wenn anwendungen wie lohn&gehalt plötzlich multicore arbeiten.
ram lasse ich mal aussen vor.. aber die ssds bringen mehr i/os mit (ist halt alles mal faktor x) und die maschinen bringen idr auch mehr echte kerne mit als in der wts-umgebung gebucht bzw genau genommen überbucht werden.
windows updates laufen ivm mit gpo fast von allein.. die verteilung von datev geht idr auch fix (auch wenn es grad etwas nervt).
die ersteinrichtung von so einer umgebung ist sicherlich etwas zeitraubend, aber wenn es erstmal läuft..
was datenanpassung angeht: ich lasse es bei uns über den admin-pc laufen.
ich müsste mal die stoppuhr laufen lassen, aber ich meine die hat nie länger als 20min gedauert.. zumindest die letzten jahre nicht.
deswegen kam mir die verteilung auf mehrere maschinen auch nie in den sinn.
bringt eigentlich 10gbit-lan was? hätte beim leistungsindex gerne 4,x. aber fehlt noch etwas power
.