Guten Morgen zusammen,
wir haben folgendes Problem und laut unserer IT betrifft dass alles Lohnabrechner in Deutschland und ich wollte einmal fragen,
a, ob es wirklich so ist und
b, wie ihr damit umgeht
In unserer Kanzlei ist es so, dass wir 8 Lohnabrechner sind, wir fangen fast alle meist schon gegen 06:30/ 7:00 Uhr an zu arbeiten, dabei ist uns aufgefallen, dass das arbeiten bis ca. 9:00 Uhr, an manchen Tagen sogar bis ca. 11:00 Uhr echt schlecht läuft, weil das öffnen von Auswertungen, das Anlegen von neuen Mitarbeitern oder das Erstellen von Probeabrechnungen oder Lohnabrechungen ewig dauert. Und ich meine wirklich ewig.... das längste was ich mal warten musste waren 2 Stunden und 40 Minuten.
Ja man kann ein anderes Mandat öffnen und hier weiterarbeitern, aber es ist trotzdem massiv störend, weil man nicht weiß wie lange es heute dauert und ob es sich lohnt eine andere Abrechnung anzufangen, noch dazu kommt, dass man machmal vom Kopf her nicht in der Lage ist mehrere Abrechnungen paralell abzuarbeiten.
Unsere IT meint, dass liegt daran, dass wohl alle Lohnabrechner morgens arbeiten und man könne dagegen nichts tun. Wir sollen einfach später anfangen zu arbeiten.
Diese Aussage lasse ich mal unkommentiert. Aber ich würde gern wissen, wie es bei anderen aussieht. Das kann doch nicht normal sein, oder nehmen alle anderen das einfach so hin?
Danke schon mal für euer Feedback & einen schönen Tag wünsche ich allen
Sarah Spiering
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Vorweg: In den DATEV Anwendungen bin ich nicht die hellste Kerze bzw. kenne ich mich mit den Programmen nicht wirklich aus.
Bzgl. "da arbeiten alle": Lohn und Gehalt verarbeitet doch das meiste(?) vor Ort und sendet es im Gegensatz zu LODAS nicht ins RZ bzw. holt es von dort zurück? Oder an welcher Stelle "hängt" es hier?
Ist es denn ab mittags / nachmittags schlagartig besser mit der Performance?
Handelt es sich um Clients und Server oder wird auf einem Terminalserver gearbeitet?
Stehen die Server in der Kanzlei vor Ort oder wird die Umgebung in einem Rechenzentrum bereitgestellt?
Evtl. wäre es am einfachsten, den Sachverhalt einmal in einem Servicekontakt in Richtung Lohn und Gehalt zu senden oder hier den Punkt aus Lohn und Gehalt sowie möglicherweise die "allgemeinen" Punkte abzuarbeiten bzw. das PDF auszufüllen und eine Performance-Analyse beauftragen: Performance von DATEV-Programmen
Guten Morgen @janm,
wir arbeiten über einen Terminalserver.
Ja LuG schickt im Gegensatz zu Lodas nur Sicherungen an das RZ soviel ich weiß, aber es sind genau die Stellen:
Und ja es ist tatsächlich so, dass es dann ab Mittag schlagartig besser wird.
Den Tipp mit der Performence Analyse werde ich mal weitergeben, das ist schon mal ein guter Anfang, danke Ihnen.
Wenn es überwiegend Richtung RZ klemmt, könnte evtl. der Punkt aus dem obigen Link zu Lohn und Gehalt helfen: 1015525 - Performance verbessern in Lohn und Gehalt - DATEV Wissensplattform Dokument
Allerdings habe ich hier keine Ahnung, ob das für so eine Verzögerung sorgen kann.
Zusätzlich dann noch: 1008261 - Allgemeine technische und systemnahe Performance-Probleme im DATEV-Umfeld analysieren - DATEV Wissensplattform Dokument
Wenn allerdings weder Kanzlei noch IT ein Problem mit der Performance Analyse durch DATEV hat, würde ich direkt den Weg gehen. Da hat man i.d.R. am Ende was "belastbares".
Grundsätzlich gilt bei uns. Mandant bis 100 AN = super. MA ab 200 AN in einem Lauf abrechnen = Mind. 10 Min. Serverauslastung (in ASP-Umgebung).
Was es bei uns auch sehr langsam macht, ist die Online-Anwendungen beim Monatsabschluss mit zu versenden:
Tja was soll ich sagen, nachdem ich meinem Kollegen aus der IT die Dokumente bezüglich Performance-Verbesserung weitergeleitet habe und er "nur" die Archiv-Dateien gelöscht oder archiviert hat, so wie es in dem Dokument beschrieben stand......tatatata.... laufen die Abrechnungen "blitzschnell" durch, die größeren stehen zwar noch an, aber wir sind zuversichtlich, dass wenn die kleineren Abrechnungen schon wesentlich schneller laufen, es bei den großen auch so sein wird.
Es ist zwar absolut nicht nachvollziehbar, warum durch diesen schritt alles schneller läuft und warum das Problem bei uns nur Morgens auftrat, aber egal wir sind glücklich, dass es jetzt erstmal behoben zu sein schein.
Tausend dank für die Links.
LG & ein schönes Wochenende.
Auch ein guter Ansatz, und wie machen Sie das dann mit der Übermittlung? Manuell nach dem Monatsabschluss anstoßen?
@SarahSpiering schrieb:
Auch ein guter Ansatz, und wie machen Sie das dann mit der Übermittlung? Manuell nach dem Monatsabschluss anstoßen?
Ja danach. So bleibt man "dankbar" (Workaround geht grundsätzlich anders) für die direkt notwendigen Folgearbeiten bei dem Mandanten in einem Arbeitsgang. Man gewöhnt sich daran (unfreiwillig).