Hallo zusammen,
ich habe in der Kontierung in 01/2026 Fehler gehabt. Diese wollt ich jetzt korrigieren, ohne das manuell in der Fibu machen zu müssen. Bei LuG ging das recht einfach wie in Dokument 1024618 beschrieben, aber wie das bei LODAS geht bin ich überfragt und finde nichts.
Habt ihr da vielleicht Ideen, wie das einfach zu lösen ist?
Danke und Grüße 🙂
Guten Tag,
sollte in LODAS gehen über Erfassen --> Mandantendaten --> Finanzbuchführung --> Kontenbeschriftung
Danke für den 0020264840orschlag. Die Beschriftung für Folgemonate ist nicht das Problem. Ich möchte den Stapel mit der Anpassung der Konten und Texte für Vormonate ans ReWe neu aus- bzw. übergeben.
Ach, verstehe.
Das geht fürchte ich nicht. Man könnte maximal probieren nochmal einen Buchungsbeleg über das Daten-Analyse-System Personalwirtschaft zu generieren, da bin ich mir aber nicht sicher, ob das dann bereits die neu hinterlegten Konten verwendet.
@justnkl schrieb:Hallo zusammen,
ich habe in der Kontierung in 01/2026 Fehler gehabt. Diese wollt ich jetzt korrigieren, ohne das manuell in der Fibu machen zu müssen. Bei LuG ging das recht einfach wie in Dokument 1024618 beschrieben, aber wie das bei LODAS geht bin ich überfragt und finde nichts.
Die Beschriftung für Folgemonate ist nicht das Problem. Ich möchte den Stapel mit der Anpassung der Konten und Texte für Vormonate ans ReWe neu aus- bzw. übergeben.
Für Ihr Verständnis etwas Hintergrundwissen nach dem Spoiler.
LODAS und Lohn und Gehalt sind zwei Programme, die unterschiedliche Ansätze verfolgten/verfolgen.
LODAS (= Lohn-Datenerfassungs-System) ist eine Oberfläche für den Lohn im Rechenzentrum (= RZ-LOHN) und wurde vor über 30 Jahren eingeführt, um die Ansteuerung des RZ-LOHNs zu vereinfachen.
Ganz früher wurde diese RZ-Anwendung über Lochkarten gesteuert, irgendwann kam dann die direkte Kennziffern-Werterfassung mittels DESY (= Daten-Erfassungs-System), dann LODAS (vereinfachte und komprimierte Zusammenfassung).
Das alles bedeutet, dass Sie auftragsgesteuert den RZ-Lohn "in Gang setzen", um Auswertungen, DÜ-Aufträge usw. zu erzeugen. Dafür müssen natürlich zuvor alle Änderungen, Bewegungsdaten u. a. zuerst im Datenbestand des jeweiligen Mandanten gespeichert werden.
Lohn und Gehalt (LuG, L&G) hingegen wurde in der damaligen Inhouse-Phase von DATEV als zukünftiger Ersatz für LODAS, aber auf der Basis von LODAS entwickelt. (Dabei wurden auch Nachteile von LODAS, z. B. die nicht mehr ausreichenden dreistelligen Stammlohnarten, adressiert und die vierstelligen bei LuG eingeführt. Da diese beiden Programme durch die verschiedenen Strategieschwenks bei DATEV nun aber immer noch gleichzeitig nebeneinander existieren, führt dies zu den bereits bekannten und gehassten Inkompatibilitäten untereinander, obwohl ja beide vom gleichen Hersteller sind.)
Anyway, es sollten Lohnabrechnungen grundsätzlich vor Ort, unabhängig vom RZ möglich sein, so wie es mit Kanzlei-Rechnungswesen im Buchführung-/Abschlussbereich immer noch der Fall ist.
Der Lohnabrechner sollte vor Ort sämtliche Auswertungen sofort drucken können ohne auf die gedruckten Exemplare aus dem RZ warten zu müssen, was bei zeitkritischen Abrechnungen durchaus Sinn ergab. Das RZ sollte nur noch DÜ-Aufträge "abarbeiten" und sich um die rechtzeitige Übermittlung kümmern.
Wie importieren Sie die Lohnbuchungen? Über die Funktion Mandant ergänzen in Kanzlei-Rechnungswesen?
Lohnbuchungslisten werden von LODAS nur im Zusammenhang mit einer Abrechnung im RZ erstellt. Falls Sie also Änderungen vorgenommen haben, dann müssen Sie eine Wiederholungsabrechnung durchführen, wobei die Änderungen selbstverständlich in dem Monat vorgenommen werden müssen, ab welchem sie gelten sollen.
Sobald die Verarbeitung im RZ abgeschlossen wurde, können Sie den Buchungsstapel aus dem RZ holen.
Alternativ könnten Sie auch auf diese Funktion verzichten und den Buchungsstapel als CSV-Datei exportieren, bearbeiten und danach in KARE importieren:
► CSV-Datei erstellen
oder
► CSV-Datei bearbeiten
► CSV-Datei importieren
Ob sich der ganze Aufwand lohnt, müssen natürlich Sie entscheiden. Die Änderungen einiger Konten direkt in der Buchungserfassung dürften jedenfalls recht fix gehen.
@PositivelyAdamant schrieb:
Man könnte maximal probieren nochmal einen Buchungsbeleg über das Daten-Analyse-System Personalwirtschaft zu generieren, da bin ich mir aber nicht sicher, ob das dann bereits die neu hinterlegten Konten verwendet.
Auch das kann nur nach einer Wiederholungsabrechnung funktionieren, da die Datenquelle RZ-Lohn sein muss und nur was im RZ abgerechnet und damit gespeichert ist, liefert die Daten für DALY.
Ich verstehe es so dass sie einen neuen Buchungsbeleg für Januar erstellen möchten (zum übertragen in die Fibu).
Das funktioniert nur über eine Wiederabrechnung Januar. Demnach nur vor der Erstellung der Gehaltsabrechnung Februar
Sollen sie Februar bereits abgerechnet haben funktioniert das nicht mehr.