Hallo Leute/DATEV,
wieso bekomme ich bei einem Mandanten zwei Finanzämter vorgeschlagen, obwohl es nur ein Finanzamt in den Stammdaten gibt.
Wie kommt das zustande?
Gruß Achilleus
Das weiß ich nicht, aber bei Ihrem Screenshot ist der Mandantenname klar zu lesen. 🤐
Das liegt an den Beziehungen, hier werden die Gesellschafterdaten mit berücksichtigt. Wenn jetzt aber jemand meint, er könne mit diesen Daten ein Dokument erstellen hat nicht mit DATEV gerechnet...
Danke für den Hinweis, hatte ich glatt übersehen.
Name unkenntlich gemacht
Hallo @einmalnoch,
danke für den Hinweis. Das hatte ich auch schon vermutet, aber kann man sich nicht wirklich nur die Stammdaten des Mandanten anzeigen lassen?
Wer soll denn da noch durchsteigen, wenn es 10 Gesellschafter und mehr gibt?
Gruß Achilleus
Es ist wohl nicht das Finanzamt eines Gesellschafters, sondern eventuell ein inaktives Finanzamt?
Kann das sein?
Auch bei Gültigkeitsdaten müssen die Häkchen weg, sonst taucht das alte Finanzamt immer wieder auf. Es gibt auch manchmal (un)lustige Effekte. Sind alle Gesellschafter verknüpft, sind auch die FÄ der Gesellschafter auch zu sehen, die Vorlagen dafür zu basteln könnte schwierig werden.
Ich benutze in der Regel nur die Platzhalter für das Unternehmen und brauche keine Rücksicht zu nehmen, die Auswahl für ein anderes FA schenke ich mir, klappt ohnehin nicht.
Hallo @einmalnoch,
vielen Dank für die Information. Das werde ich gleich morgen einmal ausprobieren.
Dennoch erschließt sich mir hier nicht der Sinn, da man in der Historie durchaus wissen möchte, welches FA für was mal zuständig gewesen ist.
Es zeigt sich aber wieder, dass
a) DATEV die eigenen Programme nicht nutzt und
b) das die Programme auch nicht auf Sinnhaftigkeit geprüft wurden/werden.
Wie ich schon an anderer Stelle einmal gesagt hatte, diese Schriftguterstellung ist der letzte Murks.😵
Gruß Achilleus
Also hier meine Erkenntnisse:
Sag mal DATEV, habt ihr sie noch alle? 😵
Was für ein Schwachfug ist das eigentlich was ihr hier abliefert? Ich erwarte zumindest, dass mir erst NUR DIE STAMMDATEN DES AUSGEWÄHLTEN MANDANTEN angezeigt werden.
Daneben kann es gerne noch ein DropDown-Feld geben, wo man sich die Daten eines Gesellschafters auswählen kann. So ist klar ersichtlich, an wen das Schreiben gehen soll.
Es handelt sich nicht um ein Wunsch, sondern ist ein faustdicker Bug, so wie es jetzt geregelt ist, da nicht eindeutig und sofort ersichtlich ist, welche Daten zu wem gehören.
Achilleus
Hatte ich das nicht in dem ersten Post geschrieben?
Da dieses Verhalten intelligent wäre würde der geneigte Anwender dieses voraussetzen, da dies von DATEV entworfen wurde ist das nur Ressourcenverschwendung.
Hallo @Gelöschter Nutzer ,
wie bereits in Ihrem ersten Screenshot zu erkennen, zeigt der Schriftgutassistent alle möglichen Empfänger des ausgewählten Mandanten in der Auswahl an.
Sie sehen auch, dass in Ihrem Fall drei Banken oder drei Gesellschafter angezeigt werden.
Alle Beziehungen, welche zum Mandanten in den Stammdaten hinterlegt sind, werden bei der Schriftguterstellung angezeigt.
Zum Schluss noch ein Hinweis unsererseits:
Sag mal DATEV, habt ihr sie noch alle? 😵
Was für ein Schwachfug ist das eigentlich was ihr hier abliefert?
Die DATEV-Community ermöglicht eine sachliche Diskussion. Das geht am besten mit einem freundlichen Umgangston. Wir können verstehen, dass man durchaus mal verärgert ist.
Dennoch bitten wir Sie, die Netiquette künftig verstärkt zu beachten.
Vielen Dank.
Viele Grüße aus Nürnberg
Nina Schlee
DATEV eG, Service Dokumentenmanagement
Hallo Frau @Nina_Schlee,
dann erklären Sie mir bitte einmal, wie man die richtigen Adressdaten bei einer GbR mit 10 u. mehr Gesellschaftern ermittelt will?
Wenn DATEV so ein Unsinn produziert, der völlig an der Wirklichkeit vorbeigeht, dann dürfen sich die Herren Programmierer nicht wundern. Wer zu blöde ist so ein Unsinn zu sehen, der hat in meinen Augen den Beruf verfehlt.
Gruß Achilleus
@Nina_Schlee schrieb:Hallo @Gelöschter Nutzer ,
wie bereits in Ihrem ersten Screenshot zu erkennen, zeigt der Schriftgutassistent alle möglichen Empfänger des ausgewählten Mandanten in der Auswahl an.
Sie sehen auch, dass in Ihrem Fall drei Banken oder drei Gesellschafter angezeigt werden.
Alle Beziehungen, welche zum Mandanten in den Stammdaten hinterlegt sind, werden bei der Schriftguterstellung angezeigt.
Das hatte ich schon geschrieben. Ihr Post zeigt keinen weiteren Nutzen da Sie nicht darauf eingehen, dass diese Adressaten (= Finanzämter) nicht für den jeweiligen Steuerpflichtigen im Mandatskontext erreichbar sind. Aus diesem Grund ist die Anzeige, mal höflich ausgedrückt, wenig hilfreich.
@Nina_Schlee schrieb:Hallo @Gelöschter Nutzer ,
Zum Schluss noch ein Hinweis unsererseits:
Sag mal DATEV, habt ihr sie noch alle? 😵
Was für ein Schwachfug ist das eigentlich was ihr hier abliefert?
Die DATEV-Community ermöglicht eine sachliche Diskussion. Das geht am besten mit einem freundlichen Umgangston. Wir können verstehen, dass man durchaus mal verärgert ist.
Dennoch bitten wir Sie, die Netiquette künftig verstärkt zu beachten.
Vielen Dank.
Viele Grüße aus Nürnberg
Nina SchleeDATEV eG, Service Dokumentenmanagement
Da gerade die von Ihnen repräsentierte Abteilung sich um sinnvolle Vorschläge zur Weiterentwicklung der Schriftguterstellung seit Jahrzehnten (und ja, ich kenne die Anfänge aus den 1990ern) absolut nicht kümmert (wie oft wurde z. B. eine Liste mit den Platzhaltern und deren zurüzuliefernden Inhalten gefordert) braucht sich über solche, mehr oder weniger verzeifelten, Kommentare nicht zu wundern. Sie müssen mit den Programmen ja nicht produktiv arbeiten.
Danke!
Hallo Frau Schlee,
ich kann Ihnen nur beipflichten, dass hier in der Community der Tonfall mitunter einfach unterirdisch ist. Jeder Versuch, diesen unschönen und anmaßenden Tonfall dann noch zu rechtfertigen, mit welchem Argument auch immer, ist in meinen Augen ebenfalls unangemessen. Leider sind jedoch einige Teilnehmer der Community nicht in der Lage, dauerhaft sachlich zu bleiben - das ist wie im richtigen Leben.
Es erscheint zum Teil auch suspekt, dass diejenigen, die Respekt und Anerkennung seitens DATEV verlangen, gleichzeitig respektloses Verhalten gegenüber der DATEV und deren Mitarbeitern verteidigen.
Nehmen Sie und ihre Kollegen die Äußerungen einfach nicht persönlich.
@Gelöschter Nutzer schrieb:Also hier meine Erkenntnisse:
- Das erste Finanzamt stammt aus den Firmenstammdaten und ist das aktive FA.
- Das zweite Finanzamt stammt aus einem Gesellschafterstammdaten und zwar deshalb, weil
- das Finanzamt des zweiten Gesellschafters identisch ist mit dem Finanzamt des Unternehmens.
Hi,
also ich hab jetzt mehrere Personengesellschaften (GbR, o.ä.) in unseren Stammdaten durchforstet. Ich konnte bei keinem eine ähnliche Konstellation finden...
Was sagen denn die Historie (Änderungshistorie) bei dem betreffenden Mandanten?
Grüße
Chr.Ockenfels
Also ich vermute,
das wenn ein Finanzamt vom Mandat auch in einer Beziehung enthalten ist, dann wird diese Duplette ausgeblendet, was das ganze noch schwachsinniger macht.
Beispiel:
FA Mandant: FA_1
FA Ges1: FA_2
FA Ges2: FA_3
Alle Finanzämter werden angezeigt.
FA Mandant: FA_1
FA Ges1: FA_1
FA Ges2: FA_3
Nur die Finanzämter FA_1 u. FA_3 werden angezeigt (mit StNr.).
Gruß Achilleus
@Gelöschter Nutzer schrieb:Also ich vermute,
das wenn ein Finanzamt vom Mandat auch in einer Beziehung enthalten ist, dann wird diese Duplette ausgeblendet, was das ganze noch schwachsinniger macht.
Hi,
wie schon an anderer Stelle erwähnt, habe ich bei meinem alten Arbeitgeber mich mit der EODB und deren Datenbank-Normalisierung beschäftigt. Wir haben seinerzeit ein Dritt-DMS an die EODB lesend angeflanscht und die Stammdaten auch zur Schriftguterstellung (auch Drittsoftware / kein DATEV) genutzt.
Bei keinem Mandanten habe ich jemals in der Beziehungsabfrage die Finanzämter oder deren Kontaktdaten in dem Mandanten gehabt, wenn ich das Mandant abgefragt habe (wenn ich es nicht explizit abgefragt habe, ws allerdings zu einem fiesen Select-InnerJoin-und-was-nicht-noch-alles-Befehl geführt hat).
Was wir allerdings immer wieder gefunden haben, sind "alte" FA-Daten, welche inaktiv waren (Zeitraum) und doch als "Standard-Finanzamt" ausgegeben wurde.
Aus der Erinnerung war hier ein Problem mit der Bewertung des DB-Feldes "ISTAKTIV", welches wir abgefragt haben, aber in der Datenbank nicht korrekt eingetragen war.
Ich hab die Unterlagen leider nicht mehr zur Hand (liegen beim alten Arbeitgeber).
Deshalb meine Frage: Was steht in den Änderungshistorien drin?
Grüße
Chr.Ockenfels
Ach ja, da ist ja mal wieder Geschichte auf dem Lehrplan.
Zunächst einmal, das Programmverhalten ist gewollt und kein Schwachfug. Es wurde zum Schwachfug durch Konzeptänderungen.
Wie aus dem Bild im Eingangspost erkennbar, werden die FA Daten der Gesellschaft und der verknüpften Gesellschafter zur Auswahl bei der Schriftguterstellung angeboten. Die weiteren Daten der Gesellschafter im Übrigen auch. Vom urprünglichen Konzept her werden die Daten aus dem Datenbestand der Adressaten gezogen, eigentlich gut, aber mit einem Folgefehler der Konstruktion behaftet. Ist bei einem verknüpften Gesellschafter der Bereich Finanzamt nicht gepflegt wird dieses Finanzamt nicht angezeigt. Der Konstruktionsfehler liegt bei der Verwaltung von Ehegatten, auch wenn die Ehefrau oder Partner B Unternehmer ist fehlt in der Regel das Finanzamt weil hier durch die Zusammenveranlagung eine evtl. störende FA Verbindung erfasst würde (z. B. bei Verknüpfung mit einem Einzelunternehmensmandat).
Der Ansatz bei der ersten Version von pro war es, die Adressen universell verwendbar zu machen, also bei dem Platzhalter "Vollständige Vorschau der Anschrift" genau den Wert des gewählten Kontextes zu verwenden. Eigentlich ein sehr guter Ansatz. Im weiteren Verlauf der Aktion "Platzhalterbefüllung" begannen dann die Probleme, es gab zwar den Universalplatzhater "Anschrift", in der Folge müssten die in der Vorlage vorhandenen Platzhalter aus dem Adressatenkontext eingefügt werden und nicht, wie in der vor pro Welt, aus dem Mandatskontext (vulgo ZMSD). Die Realisierung wurde nicht weiter verfolgt.
Es gab meines Wissens sogar eine gewisse Zeit Releases in der genau dieses Verhalten, mit der genannten Einschränkung, auch tatsächlich so funktionierte (kann auch eine Pilotphase gewesen sein).
Mit der Überarbeitung des Konzepts zur Schriftguterstellung wurde dieses Konzept eingestellt und es ist wieder das lineare Konzept zum Zuge gekommen. Die angebotenen Daten lassen sich nicht sinnvoll für eine Dokumenterstellung nutzen. Die Darstellung der, hier Finanzämter, Datenbereiche wurde insoweit überflüssig weil nicht verwendbar. Die weitere Verwendung des Codes für die Darstellung der beziehungsverknüpften Finanzämter führt jetzt zum Thema.
Vielleicht sollte einmal Marie Kondo zum Aufräumen von sinnbefreiten Code angagiert werden, es würde in der Folge eine Menge Zeit gespart werden.
Hallo @einmalnoch,
in meinen alten DokMa hatte ich alles so gelöst, dass für jeden Mandanten es zig Adressen geben konnte. Dabei wurde eine Adresse als Standard definiert.
Wollte man jetzt einen Brief schreiben konnte man ganz einfach durch die Adressen scrollen:
<< 1 v. 5 Adressen >>
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| Adressfeld (Visitenkarte) |
| |
-----------------------------------------
Gleiches Prinzip könnte man auch hier erreichen, indem man Dropdown-Felder verwendet. So würde im Standard immer das Mandat gewählt und wenn tatsächlich mal einer an eine Bank vom Gesellschafter (wozu ist mir unerklärlich) einen Brief schreiben will, dann kann er über das Dropdown-Feld den Gesellschafter herauspicken. So kann jeder sofort sehen, für wen eigentlich das Schreiben erstellt wird.
Aber vielleicht bin ich auch einfach zu schlicht gestrickt um die tiefe Programmlogik zu erkennen. Der/die Programmierer müssen es gesehen haben.
Und eins zeigt uns dieser Fall auch:
DATEV nutzt einfach die eigenen Programme nicht, sondern nur wir Deppen.
Gruß Achilleus
(lasst uns das Thema beerdigen)
Der tiefere Sinn liegt ja auch im Ablagekontext, es kann ein Brief im Kontext des Adressaten (z. B. Gesellschafter) geschrieben werden, die Ablage soll bei Gesellschaft A erfolgen. Hier wäre es natürlich sinnvoll den Gesellschafter aus den Empfängern auszuwählen und alle notwendigen Daten werden aus den Stammdaten des Gesellschafters gezogen.
So kann nur der Adressat aufgerufen werden und dann bei der Gesellschaft die Ablage erfolgen. So oder so, es ist festzustellen, dass immer zu merken ist, dass die Entwicklung vor Fertigstellung abgebrochen wurde.
Gruß und wirklich Ende.