Werte Leser,
Servicetool ist eine nützliche Hilfe, die "Gesundheit" des eigenen Arbeitsplatzes zu kontrollieren.
Nur. In der derzeitigen Grundkonfiguration, "nur so" installiert, prüft das Programm sehr zeitaufwendig das gesamte lokale System, an einem unvernetzten Arbeitsplatz die gesamte Festplatte C:/. Das dauert durchaus mal eine runde Stunde.
Unter Extras/Einstellungen kann man Ausnahmen von dieser Komplettprüfung einspeichern und hoffen, daß sich der Zeitbedarf vermindert. Das führt zu der Frage:
Wie kann man durch welche Ausnahmen bewerkstelligen, daß der Zeitbedarf minimiert wird?
Ich vermute, daß man problemlos Word-, Bilder-, Video-, Musik- und ähnliche Dateien den Ausnahmen hinzufügen darf und kann.
Aber wie ist es mit Windows-Systemdateien?
Welche Dateien bzw. Datei-Orner dürfen keinesfalls als Ausnahmen hinzugefügt werden?
Ich habe beobachtet, daß Servicetool auf die Prüfung der Win-Dateien sehr viel Zeit verwendet.
Dürfen aus diesem Bereich risikolos Ausnahmen aufgenommen werden?
Servicetool wird automatisch im Verlauf von Installationsroutinen gestartet. Ursprünglich dauerte so ein Prüflauf nach meiner Erinnerung keine fünf Minuten, jetzt wie gesagt bis zu einer Stunde.
Könnte nicht standardmäßig die Prüfung auf das unumgängliche Maß beschränkt werden unter der Möglichkeit, Programmteile hinzuzuwählen? Also genau umgekehrt zum derzeitigen Verfahren "Komplett mit Möglichkeit der Abwahl"..
So fragt interessiert
jwd
ßi
Das Service Tool habe ich nach Jahren das erste Mal wieder benutzt und es sagte: alles OK aber DATEV startete an dem Arbeitsplatz trotzdem nicht 😅. War mir also keine Hilfe 👎.
Klingt so, als ob Du das jeden Tag laufen lässt? Andernfalls kann man beim Start auswählen, was geprüft werden soll: Office, Systemplattform und Co. Da hakt man nur das an, was man prüfen will. Wenn es keine Probleme mit Office gibt, braucht man auch nichts prüfen. In meinem obigen Beispiel dauerte die Prüfung nur wenige Minuten, wenn überhaupt. Wenn das 1h dauert, würde ich die Hardware ggf. mal austauschen.
@jwd schrieb:
Ursprünglich dauerte so ein Prüflauf nach meiner Erinnerung keine fünf Minuten, jetzt wie gesagt bis zu einer Stunde.
Dann besser die Ursache reparieren (Grund für die lange Dauer), anstatt das Symptom (lange Dauer). Wenn das 1h bei jedem DATEV Update dauert, kann man bei der automatischen Prüfung soweit ich weiß auch nichts einstellen und der wahre Grund für die lange Dauer sollte gesucht werden.
... erinnert mich an extrem lange Laufzeiten in alten Datev-Zeiten
... z.B. hatte das Servicetool damals auf allen Medien, inkl. DVDs, Netzlaufwerken etc. gesucht 😉
Hallo jwd,
Sie können bereits jetzt eine für August 2024 (mit Bereitstellung der DATEV-Programme 18.0) implementierte Änderung vorwegnehmen.
[1] Gehen Sie dazu im DATEV Servicetool im Menü Extras unter "Einstellungen" und dann in die Registerkarte "Prüflauf Einstellungen".
[2] Dort fügen Sie bei "Verzeichnisse ausschließen" das Verzeichnis "C:\Windows\servicing" manuell hinzu, indem Sie auf das Symbol mit dem "schwarzen Pfeil nach unten" klicken.
[3] "Übernehmen" Sie das Verzeichnis abschließend in die "Ausschlussliste" ...
Hinweis: Ab den DATEV-Programmen 18.0 (August 2024) passiert das automatisch.
Damit sollte sich die Laufzeit auf jeden Fall reduzieren.
Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
Christian Tölle
Service Systemplattform/Basisdienste Ausgabe
DATEV eG