Hallo Zusammen,
und wieder einmal finde ich in der Lexinform-Hilfe bei einem simplen Thema nicht weiter.
Der 1. operative Monat ist durch. Alles ist gebucht und nun fehlt im Grunde nur noch die Steuerberechnung für die GmbH.
Leider läßt sich aber die Körperschaftsteuer 2020 noch nicht anlegen.
Wie erfolgt den die unterjährige Steuerberechnung in DATEV?
Oder muß ich das händisch ermitteln für die Steuerrückstellungen?
Oder warten bis das Modul Körperschaftsteuer 2020 ausgeliefert wird (das wäre allerdings sehr schwach von der DATEV)?
Danke und Grüße
Daniel
Gelöst! Gehe zu Lösung.
DATEV stellt viele Schnellberechnungen zur Verfügung, die KSt und GewSt jeder Zeit übersichtlich berechnen.
Wenn Sie das entsprechende Mehrwertpaket der DATEV nicht haben, fehlt der Bereich natürlich.
Oder warten bis das Modul Körperschaftsteuer 2020 ausgeliefert wird (das wäre allerdings sehr schwach von der DATEV)?
Hier kann die Datev nichts dafür. Die Körperschaftsteuer ist eine Jahressteuer. Der Gesetzgeber kann also noch bis Jahresende Korrekturen vornehmen.
Die DATEV kann zwar viel - aber mangels Glaskugel - auch nicht in die Zukunft blicken.
Geben Sie die Daten in 2019 ein und lassen die Rückstellung (ist ja nicht unbedingt die Steuerschuld) berechnen.
Gruß
Martin Heim
Wobei das schon eine schöne Idee (oder Idea) und lange von mir gehegter Wunsch wäre, wenn in der BWA bereits kalkulatorische gebuchter Steueraufwand berücksichtigt wäre ....
... im Sinne einer Qualitäts-BWA.
Wenn keine besonderen Hinzurechnungen notwendig sind, reicht uns auch eine Abgrenzung für KSt/GewSt mit 33%. Das lässt sich auch einfach in der BWA einbauen.
Vielen Dank, dann habe ich doch nicht vergeblich nach einer Lösung gesucht. War davon ausgegangen, dass DATEV das im Standard mitbringt, was leider nicht so ist.
Das Mehrwertpaket habe ich (noch) nicht und die KSt 2019-Berechnung kann ich leider nicht nutzen, ohne dass die Berechnung für das Jahr 2019 überschrieben wird.
Daher wird es wohl einfach bei der händischen Berechnung der unterjährigen Steuerrückstellung bleiben.
..oder über eine individuelle BWA. Da geht zwar eine Prozentrechnung nicht ganz einfach mit Bordmittel, aber mit einem kleinen Trick klappt es doch. Suchen Sie sich zwei statistische Konten im Kontenrahmen, die Sie sonst nicht benötigen und buchen auf die jeweils 33 im Soll und Haben. In der BWA fragen Sie dann den Saldo dieses Kontos ab und nutzen ihn für eine Multiplikation mit dem Ergebnisses vor Steuern . Wenn Sie jetzt noch die schon gebuchten VZ eliminieren, passt es so ca. ...
Alternative:
Mustermandant anlegen oder das Programm ohne speichern beenden.
Gruß
Martin Heim
Vielen Dank für die ganzen Lösungen! Schön, das Kollegen Kollegen helfen.
Die kalkulatorische betriebliche Steuer ist ja im Regelfall mit dem Taschenrechner auch schnell ausgerechnet. Dann muss noch gebucht und nicht vergessen werden.
Würde mir aber eine Standardlösung von @Gelöschter Nutzer wünschen, da es nicht sein kann, dass 40.000 Kanzleien eine Individuallösung basteln müssen. Na gut, wahrscheinlich würden nur 10 % davon sich das als Kriterium für eine Qualitäts-BWA wünschen, aber 4.000 Kanzleien sind auch eine Hausnummer.
Das war u.a. ein Thema, das ich mir von einer vollintegrierten Pro-Variante erwartet hätte. Aber nach fast 15 Jahren seit der ersten Ankündigung habe ich die Hoffnung aufgegeben. 🙂
Absolut!
Wie gesagt bin ich davon ausgegangen, dass das im Standard integriert ist, da es einfach so folgerichtig und logisch ist.
Das Problem der DATEV ist, dass es sich nicht um ein Technologie-Unternehmen, sondern um eine Behörde handelt.
Wenn ich mir überlege welche Fortschritte SAP (S4/Hana und UI5), Microsoft (Dynamics365), oder auch Oracle (Netsuite) in den letzten Jahren gemacht haben, insbesondere im User Interface, dann verstehe ich nicht wieso eine DATEV mit der Marktmacht nicht nachzieht. Ich blicke ich auf meine graugrüne DATEV-Oberfläche und mir kommen die Tränen.
Unternehmen online ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch da fehlen so viele Möglichkeiten, dass ich meinen Mandanten ab einer bestimmten Größe zu oben genannten ERP-Systemen rate.
Für alle anderen frage ich mich fast jeden Tag, welche Alternative ich nehmen könnte 😞
Das Problem der DATEV ist, dass es sich nicht um ein Technologie-Unternehmen, sondern um eine Behörde handelt.
Für alle anderen frage ich mich fast jeden Tag, welche Alternative ich nehmen könnte 😞
"Was kümmert es die Eiche, wenn das Borstenvieh sich daran kratzt."
Leider ja. Und dann kommt eines Tages eine Google oder eine Tesla und fällt die Eiche. Dann schauen alle dumm aus der Wäsche und fragen sich, wie konnte das nur passieren.