Moin zusammen, ich möchte gerne dazu mal meine Ansichten beisteuern: - Meine Kanzlei hat eine Gesamtgröße von 255qm, für z.Zt. 6 Personen. nächstes Jahr werden es 11 sein. Meine MA sitzen zu 2 in jeweils 20qm großen Büros. Wir haben eine großen Besprechungsraum sowie einen Fitnessraum. Ich sehe da räumlich bei mir keine Probleme. - Wir bleiben derzeit bis zum 30.06.2020 im HO, da die Kanzlei komplett renoviert wird und die letzte Büromöbel erst dann geliefert werden, dank Corona 😉 - Ich persönlich gehöre zur Risikogruppe und ein MA. - HO war schon seit Jahren möglich, wird aber in der Zukunft eine größere Bedeutung gewinnen. Wir werden insoweit die Arbeitszeiten umstellen, dass wir von Montag - Donnerstag von 08.00 - 13.00h (25 StundenWoche) in der Kanzlei sind. Am Freitag wird es einen einheitlichen und kanzleiweiten HO-Tag geben. - Wir halten sämtliche Desinfektionsmöglichkeiten in der Kanzlei vor. Die Abstände werden eingehalten. - Im HO gestalten wir die Arbeitszeiten flexibel, sowie der MA es für nötig hält, um auch die Kinder entsprechend zu betreuen. - Wir arbeiten derzeit mit Zoom, werden aber jetzt auf MS Teams umstellen - Wir sehen uns täglich um 11.00h in einem Zoom-Meeting. Die MA telefonieren untereinander oder halten eigene Zoom-Meetings ab. - Wir sind 100% digital und haben daher keine Probleme mit den digitalen Prozessen. Für uns und die Mandanten haben sich nur die Räumlichkeiten geändert. - Desinfektionsmittel und Masken haben wir ausreichend vorhanden. - Wir haben einen Empfangsbereich, danach geht es in einen großen Besprechungsraum - Risikogruppen-Mandate empfangen wir nicht. Da werden Zoom-Meetings oder Telefonate geführt Ich habe in der Corona-Krise schon einige Neumandate angenommen, die alle ein voll digitales Onboarding hatten und damit auch zufrieden sind. Man freut sich jedoch darauf, diese dann auch mal live zu sehen. - Wir haben immer einen moderaten Mandats-Publikumsverkehr gehabt. ich persönlich bin viel bei Mandanten draußen, das war auch vor der Krise so. Jetzt etwas eingeschränkt, aber dennoch finden Termine beim Mandanten statt, unter den gegebenen Sicherheitsvorkehrungen. - Beratung war auch vor der Pandemie ein Geschäftsfeld - Absolut. Ich bin als BAFA-Berater zertifiziert und berate das z. Zt. intensiv. - Die Corona-Seite der DATEV ist immer interessant, sowie die Mitteilungen der Steuerberaterverbände. Dennoch erfolgt auch ein großer Austausch in den FB-Gruppen statt, die immens wichtig sind und vor allem gute Informationen liefern. - Erfahrene Steuerberater im Austausch zu haben kann immer sinnvoll sein - Aufschub/Stundung von Honoraren gewähre ich. Soweit dass auch sinnvoll ist. Bei Gastronomen ist im Moment auch nicht viel zu erledigen, da gewähren wir Stundungen des Honorar. Obgleich einige davon nicht überleben werden und somit das Honorar ausfallen wird. - Die emotionale Seite ist sehr schwierig. Da bin ich dann weniger Steuerberater, sondern eher der Psychologe und Lebensberater. Das geht einem zum Teil schon sehr nahe. Manchmal denke ich, dass ein begleitendes Psychologie-Studium als Steuerberater sehr sinnvoll wäre. - Wir reden in unseren Meetings auch natürlich über die Probleme und den Umgang damit. 2 meiner MA haben Ehemänner, der eine ist in der Werbung und der andere als Taxiunternehmer selbständig, das sind eigene Probleme zu Hause. Da wird das Mandantenproblem schon eher am HO-Platz gelassen. Da ist einem die eigene Haut näher Ich hoffe mit meinen Ausführungen einen kleinen Beitrag zur Diskussion beigetragen zu haben. BLEIBT GESUND!!!
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