Wir erfassen alle Kredite in Kanzlei-Rechnungswesen. Die Einrichtung funktioniert meistens. Allerdings haben wir das Problem, dass unsere Mandanten nicht rechtzeitig zahlen bzw. Rücklastschrift oder in letzter Zeit auch, dass die Banken zu spät abbuchen, insbesondere bei Kredite, die zum Monatsende eigentlich bezahlt werden sollen, aber erst am 1. des Folgemonats abgebucht/bezahlt werden.
Dies führt aber dazu, dass die Kredite nicht mehr abgestimmt werden können. Momentan buchen wir im lfd. Monat über Durchlaufender Posten aufs Verrechnungskonto und die tatsächliche Zahlung dann gegen Durchlaufender Posten.
Gibt es eine andere Möglichkeit?
Guten Tag,
der Sachverhalt, dass Kreditraten zu einem anderen Zeitpunkt durchgeführt werden, als auf dem Zins- und Tilgungsplan ausgewiesen und damit auch in der Anlage eines Darlehens in Finanzanalyse; ist leider nicht selten.
Um diesen Sachverhalt abzufangen, gibt es eine Art Buchungstoleranz im Bereich Kredite von 15 Tagen:
D.h. wenn Sie in Kredite bearbeiten eine Ratenzahlung z.B. zum 30. März festlegen, die Rate aber tatsächlich erst zum 8. April buchen, erkennt das Programm diese Buchung trotzdem korrekt als März-Rate.
Alle weitergehenden Verspätungen (über 15 Tage) oder Rücklastschriften sind über diese Systematik aber nicht abzufangen. Daher ist die von Ihnen beschrieben Methode (Durchlaufender Posten) ein praktischer Weg.
Mit freundlichen Grüßen
Philipp Perout
Service und Lösungen Beratung
DATEV eG