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Hausverwaltungssoftware

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letzte Antwort am 29.04.2026 14:48:06 von zieglerconsult
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MBlum09
Aufsteiger
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Nachricht 1 von 5
436 Mal angesehen

 

Hallo zusammen,

 

ein Mandant von uns, der eine Hausverwaltung betreibt, möchte eine Software zur Unterstützung seiner Arbeit einführen. Mithilfe der Software möchte er insbesondere die Nebenkostenabrechnungen, die Mietverwaltung sowie Vorlagen für die Erstellung von Schreiben nutzen.

 

Er zieht in Erwägung, die Lösung der Nahhaus GmbH zu verwenden. Nach aktuellem Stand verfügt diese jedoch über keine DATEV Schnittstelle- oder hat jemand von euch diesbezüglich andere Erfahrungen gemacht?

Wenn ihr außerdem andere Tools kennt, die gut für Hausverwaltungen geeignet sind, freue ich mich von diesen zu hören.

 

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen

 

Viele Grüße

 

Marcel

zieglerconsult
Erfahrener
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Nachricht 2 von 5
289 Mal angesehen

bei Nahaus wäre ich vorsichtig, wenn die DATEV-Anbindung für Sie ein zentrales Kriterium ist. Die Lösung deckt funktional vieles ab, was Hausverwaltungen brauchen – Nebenkostenabrechnung, Mietverwaltung, Dokumente – aber eine klar dokumentierte und in der Praxis erprobte DATEV-Schnittstelle ist aktuell nicht wirklich greifbar. Das bedeutet in der Regel: Es gibt Exportmöglichkeiten, aber keine durchgängige Integration.

 

Und genau das ist aus Kanzleisicht der Knackpunkt. Entscheidend ist nicht, ob Daten irgendwie exportiert werden können, sondern ob sie strukturiert und vollständig in DATEV ankommen – inklusive Kontierung, Steuerschlüssel, OPOS-Logik, Kostenstellen und Belegbezug. Wenn das fehlt, entsteht sehr schnell manueller Nachbearbeitungsaufwand.

 

Eine mögliche Notlösung wäre eine sogenannte „ASCII-Bastellösung“: Wenn Nahaus saubere CSV- oder Excel-Exporte liefert, kann man daraus eigene DATEV-Importdateien erzeugen. Das ist technisch durchaus machbar und wird auch gemacht. Man baut sich damit im Grunde eine eigene Schnittstelle. Allerdings ist das kein Selbstläufer – die gesamte Logik (Konten, Steuer, Belegfelder etc.) muss einmal sauber aufgebaut und dann dauerhaft gepflegt werden. Das funktioniert, solange sich weder die Software noch die Anforderungen ändern.

 

Und genau hier sehe ich das eigentliche Risiko: In der aktuellen Entwicklung – insbesondere mit Blick auf die zunehmende Cloud-Ausrichtung bei DATEV eG – ist offen, wie lange solche individuellen Importwege noch problemlos funktionieren. Die Tendenz geht eher zu stärker standardisierten und geschlossenen Prozessen. Eine heute funktionierende Bastellösung kann morgen schnell zum Problem werden.

 

Mein Fazit wäre daher: Nahaus kann für einfache Verwaltungsaufgaben durchaus interessant sein. Für eine professionelle Hausverwaltung mit enger Zusammenarbeit mit dem Steuerberater würde ich es aber nur dann einsetzen, wenn die DATEV-Anbindung konkret getestet wurde – idealerweise mit echten Daten und einem vollständigen Importlauf. Alles andere führt erfahrungsgemäß zu vermeidbarem Mehraufwand im laufenden Betrieb.

 

 

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MAJ
Beginner
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Nachricht 3 von 5
207 Mal angesehen

Guten Tag,

 

wir arbeiten seit über 10 Jahren mit einem Mandanten zusammen der DOMUS ERP der DOMUS Software AG einsetzt.

Weitere Informationen: https://www.datev.de/web/de/marktplatz/domus-erp

 

Der Austausch von Buchungsdaten mit Belegbildern kann über DATEV Belegtransfer und DATEV Buchungsdatenservice erfolgen.

 

Grüße

Marc Junghans

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Interceptor
Erfahrener
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Nachricht 4 von 5
193 Mal angesehen

Mein Favorit: NOVALIS Hausverwaltung

 

mfg 

zieglerconsult
Erfahrener
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Nachricht 5 von 5
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@Interceptor  schrieb:

Mein Favorit: NOVALIS Hausverwaltung

 

mfg 


Die ist mega! Aber teuer leider.

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letzte Antwort am 29.04.2026 14:48:06 von zieglerconsult
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