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Hallo, wir betreiben einen W8 R2 und beabsichtigen in der ersten Augustwoche den Umzug auf neue HW mit W12 R2. Sämtliche Datev-Aktivitäten laufen über rdp (4 User), dies soll auch so bleiben.
Läßt sich mittels Datensicherung und Rückspielen auf den neuen Server alles 1:1 abbilden und so auf unkomplizierte Weise eine Migration durchführen ?
Grüße .
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Gelöst! Gehe zu Lösung.
Theoretisch ja. Wäre dann aber ein Aufwand, da der Servername sich geändert hat. Es gibt von der DATEV auch einen Server Umzugs Assistenten. Man müsste aber prüfen, ob sich die Kosten lohnen ( Anzahl Mandate/Programme) oder ob eine komplette Neuinstallation der Programme auf der neuen Hardware und die Rücksicherung der Bestände günstger ist.
Sehr geehrter Herr Kinzler.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Den Assistenten habe ich mir auch schon angesehen (zumindest teilweise, da unter meinem administrativen OS nicht alles korrekt angezeigt wird), dieser scheint aber nicht ganz auf unseren Zweck und unsere Größe abzuzielen.
Sie schreiben "theoretisch ja"....
Wenn nur die Umgebung das Problem sein sollte, haben wir schon ein Prozedere geplant:
Datensicherung alter Server - exakte Nachbildung der alten Maschine im LAN (ipaddr-Rechnername, user usw.) - Neuinstallation Datev-SW von DVD, Rücksichern auf neuen Server. ( alles natürlich ohne Konflikte im LAN zu verursachen )
Kann, bzw. wird das so funktionieren ?
Wenn Name/IP identisch sind, sollte die Rücksicherung von Windvsw1/ConfigDB ausreichend sein. Anschließend Neuinstallation. Die vorhandenen Daten werden dann erkannt und "übernommen".
Ich verstehe das so: Erst Windvsw1 in entspr. Pfad bzw Laufwerk ablegen (geht auch nur ein Umkopieren bei getrennter Datenbank ?) und dann eine Neuinstallation von DVD.
Ja. Zumindest früher hat das so funktioniert.
Einfach die Datev-Leitfäden (Info-DB) dazu befolgen. Hat bei mir schon mehrfach gefunzt ![]()
Bestenfalls: Trockenversuch. D.h. die produktiven Systeme bestehen lassen (Festplatten) u. den Umzug auf einem anderen Medium vollziehen.
Für Festplattenmigrationen kann ich die Samsung-Software empfehlen.
Moin,
verstehe ich das richtig: DC, Dateidienste, SQL Server, alle TS Rollen und Sitzungshost auf einer Maschine?
Das ist eine Konfiguration, die MS so nicht mehr empfiehlt. Gerade DC und Sitzungshost sollten unbedingt getrennt werden, mit 2012R2 können sie einen Hyper-V Host (Core) aufsetzen und haben dann 2 2012R2 Lizenzen zur Verfügung. (Geht auch unter VMWare).
Gruß
KP
Also von einer (Windows Server) Core Installation würde ich definitiv abraten!
Eine Core Installation im Fehlerfall zu troubleshooten ist einfach nur unnötig komplex bishin zu unmöglich. Einen wirklichen Vorteil für Core gibt es eigentlich auch nicht.
Hallo k.Pf. Danke für die Nachricht. Nun, Windows als ServerOS ist bei uns nur ein "notwendiges Übel" für Datev.
Kein DC, smb oder sonst etwas dort. Ausschließlich die DatevSW (für 4 Benutzer). Alles andere wird unabhängig davon bereit gestellt - so zusagen 4 virtuelle Einzelplätze mit einer einzigen Funktion (Datev).
Reden wir hier über DATEV für eine Kanzlei oder für ein Unternehmen?
Im Falle der Kanzlei kann ich ebenfalls von einer Core-Installation nur abraten. Ebenso die Variante DC, DNS, DHCP,WINS und Hyper-V Host für den TS würde ich unter 2012R2 nicht (mehr) machen (es wird wie schon gesagt seitens MS nicht empfohlen).
ABER: DC, DNS, DHCP, WINS und Hyper-V Host auf einem Blech unter Server 2012 (wird genau so wenig empfohlen) läuft bei Kunden tadellos. Unter R2 hab ich negative Erfahrungen gemacht.
Ansonsten im Falle der Kanzlei, wie auch immer ob TS virtuell oder als "Blech-gegen-Blech": Neue Maschinen korrekt hochziehen mit allem was dazugehört genau nach DATEV-Vorgabe also alle Rollen stumpf weg installieren so wie "die" es wollen. Server-Namen, IP wenn möglich gleich lassen. Umzug dann manuell ohne Umzugsassistenten, ganz normal durch kopieren der notwendigen Verzeichnisse laut DATEV-Dokument. Anschließend DATEV-Installation durchführen.
Nur für DATEV Windows Server anschaffen und administrieren (lassen)?
Evtl. ist auch hier DATEV Smart IT oder ein PARTNERasp die bessere Wahl.
Moin,
in so einem Fall ist ein kleiner Server (die Komponenten des kleinen Terra Servers sind auch z. B. bei Alternate zur bekommen) mit 2012R2 das Richtige. USV, Datensicherung, User CALs und RDP Lizenzen sollten vorhanden sein. Das System nach den genannten DATEV Dokumenten aufsetzen (gleicher Name!) und das vorher gesicherte windvs1 Verzeichnis nach Vorgabe einkopieren.
Ich würde überlegen, die VM Essentials anzuschaffen und das Ganze zu virtualisieren.
Gruß
KP
In einem "Firmenverbund" (3) mit z.Zt. ca. 80 Mitarbeitern. 4 KollegInnen bearbeiten Lohn- und Finanzwesen mit Datev . Ich selber habe nur bei HW-Erneuerung (ca alle 4-5 Jahre, Backup und gelegentlicher Pflege damit zu tun.
Wenn nach einem Clean-Install der neuen Maschine die Datev-Installation die vorher einkopierten relevanten Daten automatisch erkennt und korrekt einbindet, ist alles OK. Natürlich werden wir das "nicht destruktiv" vollziehen, um nach einem Fehlschlag immer noch die alte Maschine zur Verfügung zu haben. Danke
Der fin. Aufwand hält sich in Grenzen, zumal wir jeweils mehrere baugleiche HW für div. Dienste, das meiste unter bsd, betreiben und dazu eine baugleiche, nackte "extra-Kiste" bereit halten (ohne HDD), um im Falle eines HW-Defektes, dank RAID1, sofort weiter arbeiten können. Hat sich schon einmal prima bewährt.
Ich schwöre auf die Strategie: "one service per machine". Grüße.
Ob die Strategie mit einer "nackten Kiste" in Zeiten der Virtualisierung noch sinnvoll ist? Ich denke nicht.