abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Umzug auf neue Maschine

16
letzte Antwort am 21.07.2016 08:05:30 von jan
Dieser Beitrag ist geschlossen
0 Personen hatten auch diese Frage
jubi
Beginner
Offline Online
Nachricht 1 von 17
2323 Mal angesehen

@

Hallo, wir betreiben einen W8 R2 und beabsichtigen in der ersten Augustwoche den Umzug auf neue HW mit W12 R2. Sämtliche Datev-Aktivitäten laufen über rdp (4 User), dies soll auch so bleiben.

Läßt sich mittels Datensicherung und Rückspielen auf den neuen Server alles 1:1 abbilden und so auf unkomplizierte Weise eine Migration durchführen ?

Grüße .

@

mkinzler
Meister
Offline Online
Nachricht 2 von 17
432 Mal angesehen

Theoretisch ja. Wäre dann aber ein Aufwand, da der Servername sich geändert hat. Es gibt von der DATEV auch einen Server Umzugs Assistenten. Man müsste aber prüfen, ob sich die Kosten lohnen ( Anzahl Mandate/Programme) oder ob eine komplette Neuinstallation der Programme auf der neuen Hardware und die Rücksicherung der Bestände günstger ist.

0 Kudos
jubi
Beginner
Offline Online
Nachricht 3 von 17
432 Mal angesehen

Sehr geehrter Herr Kinzler.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Den Assistenten habe ich mir auch schon angesehen (zumindest teilweise, da unter meinem administrativen OS nicht alles korrekt angezeigt wird), dieser scheint aber nicht ganz auf unseren Zweck und unsere Größe abzuzielen.

Sie schreiben "theoretisch ja"....

Wenn nur die Umgebung das Problem sein sollte, haben wir schon ein Prozedere geplant:

Datensicherung alter Server - exakte Nachbildung der alten Maschine im LAN (ipaddr-Rechnername, user usw.) - Neuinstallation Datev-SW von DVD, Rücksichern auf neuen Server.  ( alles natürlich ohne Konflikte im LAN zu verursachen )

Kann, bzw. wird das so funktionieren ?

0 Kudos
mkinzler
Meister
Offline Online
Nachricht 4 von 17
432 Mal angesehen

Wenn Name/IP identisch sind, sollte die Rücksicherung von Windvsw1/ConfigDB  ausreichend sein. Anschließend Neuinstallation. Die vorhandenen Daten werden dann erkannt und "übernommen".

jubi
Beginner
Offline Online
Nachricht 5 von 17
432 Mal angesehen

Ich verstehe das so: Erst Windvsw1 in entspr. Pfad bzw Laufwerk ablegen (geht auch nur ein Umkopieren bei getrennter Datenbank ?) und dann eine Neuinstallation von DVD.

0 Kudos
mkinzler
Meister
Offline Online
Nachricht 6 von 17
432 Mal angesehen

Ja. Zumindest früher hat das so funktioniert.

theo
Experte
Offline Online
Nachricht 7 von 17
432 Mal angesehen

Einfach die Datev-Leitfäden (Info-DB) dazu befolgen. Hat bei mir schon mehrfach gefunzt

in dubio pro theo
0 Kudos
theo
Experte
Offline Online
Nachricht 8 von 17
432 Mal angesehen

Bestenfalls: Trockenversuch. D.h. die produktiven Systeme bestehen lassen (Festplatten) u. den Umzug auf einem anderen Medium vollziehen.

Für Festplattenmigrationen kann ich die Samsung-Software empfehlen.

in dubio pro theo
0 Kudos
Offline Online
Nachricht 9 von 17
432 Mal angesehen

Moin,

verstehe ich das richtig: DC, Dateidienste, SQL Server, alle TS Rollen und Sitzungshost auf einer Maschine?

Das ist eine Konfiguration, die MS so nicht mehr empfiehlt. Gerade DC und Sitzungshost sollten unbedingt getrennt werden, mit 2012R2 können sie einen Hyper-V Host (Core) aufsetzen und haben dann 2 2012R2 Lizenzen zur Verfügung. (Geht auch unter VMWare).

Gruß

KP

jan
Fortgeschrittener
Offline Online
Nachricht 10 von 17
432 Mal angesehen

Also von einer (Windows Server) Core Installation würde ich definitiv abraten!

Eine Core Installation im Fehlerfall zu troubleshooten ist einfach nur unnötig komplex bishin zu unmöglich. Einen wirklichen Vorteil für Core gibt es eigentlich auch nicht.

jubi
Beginner
Offline Online
Nachricht 11 von 17
432 Mal angesehen

Hallo k.Pf. Danke für die Nachricht. Nun, Windows als ServerOS ist bei uns nur ein "notwendiges Übel" für Datev.

Kein DC, smb oder sonst etwas dort. Ausschließlich die DatevSW (für 4 Benutzer). Alles andere wird unabhängig davon bereit gestellt - so zusagen 4 virtuelle Einzelplätze mit einer einzigen Funktion (Datev).

0 Kudos
Gelöschter Nutzer
Offline Online
Nachricht 12 von 17
432 Mal angesehen

Reden wir hier über DATEV für eine Kanzlei oder für ein Unternehmen?

Im Falle der Kanzlei kann ich ebenfalls von einer Core-Installation nur abraten. Ebenso die Variante DC, DNS, DHCP,WINS und Hyper-V Host für den TS würde ich unter 2012R2 nicht (mehr) machen (es wird wie schon gesagt seitens MS nicht empfohlen).

ABER: DC, DNS, DHCP, WINS und Hyper-V Host auf einem Blech unter Server 2012 (wird genau so wenig empfohlen) läuft bei Kunden tadellos. Unter R2 hab ich negative Erfahrungen gemacht.

Ansonsten im Falle der Kanzlei, wie auch immer ob TS virtuell oder als "Blech-gegen-Blech": Neue Maschinen korrekt hochziehen mit allem was dazugehört genau nach DATEV-Vorgabe also alle Rollen stumpf weg installieren so wie "die" es wollen. Server-Namen, IP wenn möglich gleich lassen. Umzug dann manuell ohne Umzugsassistenten, ganz normal durch kopieren der notwendigen Verzeichnisse laut DATEV-Dokument. Anschließend DATEV-Installation durchführen.

jan
Fortgeschrittener
Offline Online
Nachricht 13 von 17
432 Mal angesehen

Nur für DATEV Windows Server anschaffen und administrieren (lassen)?

Evtl. ist auch hier DATEV Smart IT oder ein PARTNERasp die bessere Wahl.

0 Kudos
Offline Online
Nachricht 14 von 17
432 Mal angesehen

Moin,

in so einem Fall ist ein kleiner Server (die Komponenten des kleinen Terra Servers sind auch z. B. bei Alternate zur bekommen) mit 2012R2 das Richtige. USV, Datensicherung, User CALs und RDP Lizenzen sollten vorhanden sein. Das System nach den genannten DATEV Dokumenten aufsetzen (gleicher Name!) und das vorher gesicherte windvs1 Verzeichnis nach Vorgabe einkopieren.

Ich würde überlegen, die VM Essentials anzuschaffen und das Ganze zu virtualisieren.

Gruß

KP

0 Kudos
jubi
Beginner
Offline Online
Nachricht 15 von 17
432 Mal angesehen

In einem "Firmenverbund" (3) mit z.Zt. ca. 80 Mitarbeitern. 4 KollegInnen bearbeiten Lohn- und Finanzwesen mit Datev . Ich selber habe nur bei HW-Erneuerung (ca alle 4-5 Jahre, Backup und gelegentlicher Pflege damit zu tun.

Wenn nach einem Clean-Install der neuen Maschine die Datev-Installation die vorher einkopierten relevanten Daten automatisch erkennt und korrekt einbindet, ist alles OK. Natürlich werden wir das "nicht destruktiv" vollziehen, um nach einem Fehlschlag immer noch die alte Maschine zur Verfügung zu haben. Danke

0 Kudos
jubi
Beginner
Offline Online
Nachricht 16 von 17
432 Mal angesehen

Der fin. Aufwand hält sich in Grenzen, zumal wir jeweils mehrere baugleiche HW für div. Dienste, das meiste unter bsd, betreiben und dazu eine baugleiche, nackte "extra-Kiste" bereit halten (ohne HDD), um im Falle eines HW-Defektes, dank RAID1, sofort weiter arbeiten können. Hat sich schon einmal prima bewährt.

Ich schwöre auf die Strategie: "one service per machine". Grüße.

0 Kudos
jan
Fortgeschrittener
Offline Online
Nachricht 17 von 17
432 Mal angesehen

Ob die Strategie mit einer "nackten Kiste" in Zeiten der Virtualisierung noch sinnvoll ist? Ich denke nicht.

0 Kudos
16
letzte Antwort am 21.07.2016 08:05:30 von jan
Dieser Beitrag ist geschlossen
0 Personen hatten auch diese Frage