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Protokoll Datenübernahme aus DATEV in externes Programm

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letzte Antwort am 08.05.2026 11:34:09 von Rosi0812
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Rosi0812
Einsteiger
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Liebe Community,

 

wir arbeiten mit einem externen Dienstleister eines Zeiterfassungsprogramms, in das auch div. Daten aus der Lohnabrechnung einfließen. So auch die Lohnergebnisdaten. 
Nun gibt es ein Problem, dass die Lohndaten in zwei Mandanten bei jeweils einer Person im Februar nicht eingeflossen sind. Das ist eher zufällig aufgefallen.
Beide Personen hatten im Februar eine Bonuszahlung, die per Märzklausel ins Vorjahr geflossen ist. Ich bin relativ überzeugt, dass das Programm das nicht verarbeiten konnte und deshalb die beiden Personen in dem Abrechnungsmonat komplett nicht übernommen hat.
Ich bin mit dem Dienstleister schon länger im Gespräch, die wiederum mit DATEV kommuniziert. Von Seiten der DATEV will man das noch nicht als Auslöser sehen und nun wird eine DATEV-Auswertung angefordert, in der aufgelistet ist, ob/welche Daten zur Übernahme bereitgestellt wurden. 

 

Und jetzt kommt Ihr ins Spiel...

Kann ich solch ein Protokoll bzw. eine Auflistung aus DATEV für den Monat Februar für einzelne Mandanten rausziehen/erstellen, aus der hervorgeht, welche Daten zur Übernahme zur Verfügung gestellt wurden?

 

Vielen Dank für Eure Hilfe, viele Grüße
Rosi0812

 

 

zieglerconsult
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Hallo!

 

ich würde in Lohn und Gehalt zunächst auf Mandantenebene über Mandant → Ausgeben gehen. Dort beim Auswertungspaket die Protokolle auswählen und den Zeitraum konkret auf 02/2026 bis 02/2026 eingrenzen. Danach sollte das Verarbeitungsprotokoll auswählbar sein, das du über die Seitenansicht öffnen und als PDF ausgeben kannst. Das wäre aus meiner Sicht der erste Nachweis, welche Verarbeitung für den Februar tatsächlich gelaufen ist. Ergänzend würde ich für genau diesen Monat noch Lohnjournal und Brutto/Netto-Auswertung danebenlegen, um zu sehen, ob die betroffenen Arbeitnehmer im Februar überhaupt mit Ergebnisdaten auftauchen bzw. ob die Bonuszahlung wegen Märzklausel ins Vorjahr verschoben wurde. Ein spezielles „Fremdsystem hat genau diese Daten erhalten“-Protokoll würde ich eher beim angebundenen Dienstleister bzw. beim verwendeten Lohnergebnisdatenservice erwarten; aus DATEV heraus wäre der konkrete Startpunkt aber Mandant → Ausgeben → Auswertungspaket Protokolle → Verarbeitungsprotokoll.

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zieglerconsult
Erfahrener
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Das Daten-Analyse-System Personalwesen liefert Ihnen kein technisches Übergabeprotokoll, aber es beantwortet genau die zentrale Frage, die dahintersteht: Gab es im Februar überhaupt Daten, die hätten übergeben werden können?

 

Wenn Sie im Daten-Analyse-System den Monat Februar aufrufen und sich die betroffenen Mitarbeiter auf Mitarbeiterebene ansehen, können Sie sich gezielt Felder wie Steuerbrutto, SV-Brutto, SV-Tage oder laufendes Entgelt anzeigen lassen. Wenn Ihre Vermutung zur Märzklausel zutrifft, werden Sie dort feststellen, dass für diese Personen im Februar schlicht keine Werte vorhanden sind, also faktisch „0“.

 

Und genau das ist die entscheidende Aussage: Für den Monat Februar wurden für diese Mitarbeiter keine verwertbaren Lohnergebnisdaten erzeugt. Damit existiert aus Sicht eines angebundenen Fremdsystems auch nichts, was hätte übernommen werden können.

 

Das DAP ersetzt also kein Schnittstellenprotokoll, aber es liefert Ihnen den fachlichen Nachweis, den DATEV an der Stelle letztlich auch meint: Nicht die Frage, was wurde übergeben, sondern zunächst was stand überhaupt zur Übergabe bereit. Wenn dort nichts vorhanden ist, kann auch keine Übergabe erfolgt sein.

 

In Kombination mit dem Verarbeitungsprotokoll aus Mandant → Ausgeben → Protokolle → Verarbeitungsprotokoll haben Sie damit eine saubere Argumentationslinie: Die Abrechnung wurde verarbeitet, aber für die betroffenen Mitarbeiter sind im Februar keine Ergebnisdaten entstanden, da die Werte im Rahmen der Märzklausel ins Vorjahr verschoben wurden. Entsprechend konnten auch keine Daten an das Fremdsystem übergeben werden.

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Rosi0812
Einsteiger
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Hallo zieglerconsult,

 

herzlichen Dank für die ausführlichen Vorschläge. Ich habe alles nach und nach durchprobiert und erstellt.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung:

- aus dem Verarbeitungsprotokoll habe ich keine verwertbaren Daten zum Transfer zwischen DATEV und dem Dienstleister gefunden. Hier sind nur die eingeflossenen Daten (Lohnimportdatenservice) vom Dienstleister an DATEV zu erkennen. Dazu Monatsabschluss, Erstattungsanträge. eAU, Datenaustausch EEL, Stammdatenimport etc.

- aus DALYS habe ich eine Auswertung erstellt, die die abgerechneten Daten (und zwar die, die auch beim  Dienstleister wieder einfließen sollen) zeigt. Dieser Mandant hat glücklicherweise nur 5 Mitarbeiter. Alle Daten von den anderen 4 Mitarbeiterin sind ins Zielsystem eingeflossen - nur die kompletten Daten der Mitarbeiterin mit dem Bonus (+Märzklausel) fehlen komplett. 

 

Ich habe Deine Argumente bezüglich des Datenprotokolls eines Fremdsystems genutzt, um dem Dienstleister noch einmal deutlich zu machen, dass das Protokoll eher auf deren Seite zu suchen ist. Nochmal herzlichen Dank dafür.

Nun warte ich auf die Reaktion und hoffe, dass man sich in der Expertenrunde (Datev + Dienstleister) mit den neuen Erkenntnissen weiter an die Problembehebung herantastet.

Viele Grüße
Rosi0812

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letzte Antwort am 08.05.2026 11:34:09 von Rosi0812
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