Hallo,
ich habe ein Problem:
Mein Mandant möchte ein hälftiges 13. Gehalt als Durchschnitt aus den letzten 6 Gehältern zahlen.
Es gab zwischendurch Gehaltsanpassungen. Diese Lohnart wird jedes Jahr sowohl im Sommer als auch zu Weihnachten benötigt.
Ich möchte gerne eine Lohnart, die mir diese Arbeit abnimmt, aber bei jedem Versuch eine Lohnart mit Durchschnitt einzurichten bekomme ich den Fehler:
Das Feld: "Faktorschlüssel" ist ungültig: Der Faktorschlüssel ist für diese Stammlohnart nicht zugelassen.
Ich probiere es mit Stammlohnart 203 sonst.Bruttobez. jhrl
und Faktorschlüssel 126 (Durchschnitt 5 der letzten 6 Monate)
Ich arbeite mit Durchschnitten für Lohnfortzahlung und Urlaub, geht das nur mit Tagen und Stunden? Darf ich keine Festbezüge benutzen?
Vielen Dank im Voraus.
MFG
Antje
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Hallo,
so etwas kann man über die Entgeltkomponenten ->Sonderzahlungen abbilden. Ist zwar etwas kniffelig, aber lässt sich machen.
Viel Spaß.
Sie möchten ja nicht nur den Schnitt der letzten 6 Monate, sondern rechnen auch nur ein halbes Gehalt ab. Das lässt sich sowieso nicht darstellen.
Ich nutze bei diversen Mandanten eine excel. Die packe ich entweder zur Sonderzahlung, manchmal aber auch unterjährig bei Veränderungen an.
Das ist natürlich mühsamer, aber anders gehts nicht...
LG
Anne Koch
Hallo Chance,
ich habe das jetzt ausprobiert und es funktioniert, Vielen Dank!
Ich habe mir eine Dummy-Entgelttabellen erstellt und sie nur "Test" genannt, mehr habe ich dort nicht eingetragen. Habe ich irgendwelche Nachteile oder potenzielle Schwierigkeiten, wenn ich eine Entgelttabelle erstellt habe, aber nur für die Berechnung 2x im Jahr?
Ich freue mich, dass es eine Lösung für mein Problem gibt.
MFG
Antje
Mit den Entgeltkomponenten habe ich noch nicht gearbeitet. Mein "aber anders geht es nicht" war daher eher auf einen inneren Monolog zurückzuführen.
Bei Mandanten, bei denen ich mit excel rechne/arbeite, bekommen nicht alle Mitarbeiter Sonderzahlungen und nicht alle nach gleicher Formel. Daher ist mir die excel-Übersicht lieber.
Wenn ich das Arbeiten mit Entgeltkomponenten richtig verstehe, richte ich das auf Mandanteneben ein und es gilt erstmal für alle Mitarbeiter? Die Unterdrückung nehme ich dann auf Mitarbeiterebene vor?
@AntjeLS schrieb:Ich habe mir eine Dummy-Entgelttabellen erstellt ...
Nicht Entgelttabelle, sondern Entgeltkomponenten!
@sokrates schrieb:Mit den Entgeltkomponenten habe ich noch nicht gearbeitet. Mein "aber anders geht es nicht" war daher eher auf einen inneren Monolog zurückzuführen.
Bei Mandanten, bei denen ich mit excel rechne/arbeite, bekommen nicht alle Mitarbeiter Sonderzahlungen und nicht alle nach gleicher Formel. Daher ist mir die excel-Übersicht lieber.
Wenn ich das Arbeiten mit Entgeltkomponenten richtig verstehe, richte ich das auf Mandanteneben ein und es gilt erstmal für alle Mitarbeiter? Die Unterdrückung nehme ich dann auf Mitarbeiterebene vor?
Genau, bei Sonderzahlungen kann man es auf Mitarbeiterebene unterdrücken, bei Zulagen muss man es auf Mitarbeiterebene zuordnen. Man kann ja verschiedene Sonderzahlungen anlegen für die unterschiedlichen Berechnungsmethoden. Ist beim einrichten erstmal ein bisschen Aufwand, aber dafür läuft es dann wunderbar automatisch.
Hallo hexhex,
bei Entgeltkomponenten habe ich meine Sonderzahlung definiert, diese wollte aber einer Entgelttabelle zugeordnet werden und dafür habe ich einen Dummy erstellt.
MFG Antje