Wir haben ein Mandat Ende 2021 abgegeben. Den Baulohn haben wir mit Lohn und Gehalt gerechnet. Der neue Berater hat dann 2022 mit Lodas abgerechnet.
Jetzt möchte der Mandant wieder zu uns wechseln. Wie stellen wir es jetzt am besten an ab 2023 wieder mit Lohn und Gehalt abzurechnen. Die Bestände bis 2021 haben wir ja noch. Es fehlt nur das Jahr 2022.
Da es ca 30 Mitarbeiter sind ist es auch zu aufwendig, das ganze Jahr als Testmandat einzutragen.
Irgendwer eine einfache Idee die geht?
Kann man den Mandant im gleichen Datenpfad nochmal unter einer anderen Nummer anlegen und wie neu starten oder was für eine Lösung gibt es dazu, die nicht Tage dauert.
Am Schönsten wäre natürlich das Jahr Testmandant. 😀 Das das allerdings zu aufwendig ist, kann ich nachvollziehen.🙄
Also neue Mandantennummer und los geht's. Nehmen Sie nur beim "alten" Mandanten die Steuernummer raus. Ich würde den "alten" Mandanten vorsorglich zum Testmandanten machen. Das aber alles auch nur, wenn ich den alten Mandantenbestand noch behalten will.
Wenn Sie keine dPA nutzen, alle Daten in DUO sind, alles archviert ist, könnten Sie auch den alten Mandanten sichern, danach löschen und gegen den neuen Mandantenstamm ändern, Datenimport wie bei einem neuen Mandanten. Ich bin mir nicht 100% sicher, dass Sie sofort auf die alte Mandantennummer importieren können, aber Sie können von einer neuen Mandantennummer auf eine alte kopieren, das hat bei mir funktioniert. Also sollte ein Import auf die alte Nummer nicht funktionieren, dann auf eine andere Mandantennummer rein, auf die alte kopieren und die neue wieder löschen.
Das ist ja kompliziert. Das haben wir noch nie so gemacht.
kann ich auch die Daten vom alten Mandanten auf eine neue Nummer mit den noch jetzt vorhandenen Mitarbeitern kopieren (Kopierassistent) die dazugekommenen Mitarbeit neu anlegen und mit neuem Abrechnungsbestand dann unter der neuen Nummer weiter machen?
Unternehmen online haben wir nicht. Was ist dPA?
Ich habe dann den Mandaten doppelt im System. Geht sowas?
@schöni schrieb:Ich habe dann den Mandaten doppelt im System. Geht sowas?
Ja.
Was ist dPA?
Die digitale Personalakte, aber wenn Sie kein Unternehmen online nutzen, werden Sie diese auch nicht nutzen.
Sie sollten über Unternehmen online nachdenken. Als Kanzlei ist das doch kein Problem. Dann könnten Sie alle alten Jahre nach Unternehmen online übergeben und hätten weiterhin alle Auswertungen im Zugriff.
Dann löschen Sie den Mandanten und machen einen Mandantenimport des neuen Bestands.
kann ich auch die Daten vom alten Mandanten auf eine neue Nummer mit den noch jetzt vorhandenen Mitarbeitern kopieren (Kopierassistent) die dazugekommenen Mitarbeit neu anlegen und mit neuem Abrechnungsbestand dann unter der neuen Nummer weiter machen?
Das wäre dann Kopiervariante 2. Sie hätten allerdings keine Vortragswerte.
@t_r_: Und wie verhält es sich mit ANO? Schlägt solch ein Wechsel des Steuerberaters bis auf die Mitarbeiter am Ender der Kette durch, die sich dann auch ihren Teil denken? Oder bleibt ANO im gesamtem Prozess (LuG > LODAS > LuG) bestehen und hat keinerlei Auswirkung? Insbesondere im Zusammenspiel mit dem neuen Cockpit sehe ich da manuelle 💩 Arbeit auf einen zukommen.
Nachher haben die Mitarbeiter dann zwar 1 DATEV Konto aber dadrin dann 3 Arbeitgeber, der aber immer derselbe ist? Wenn ja, verstehe ich, dass Digitalisierung 0 Spaß macht, wenn‘s so kompliziert ist.
ANO haben wir zum Glück nicht.
Bei Kopiervariante 2 hätten wir im alten Mandanten die Daten bis 2021. 2022 wäre dann nicht da. 2023 ginge dann im neuen Mandaten los.
verstehe ich das so richtig?
Ein Problem ist auch, das der jetzige Berater auch unsere Daten aus den Vorjahren nicht nach lodas übernehmen konnte. Er hat alsoauch nur 2022 im System
Richtig, das ist der Grund warum ich nach Unternehmen online gefragt habe. Wenn Sie das nutzen und einen Datenübertrag über die Datev machen, haben Sie alle Auswertungen in Unternehmen online.
Nachher haben die Mitarbeiter dann zwar 1 DATEV Konto aber dadrin dann 3 Arbeitgeber, der aber immer derselbe ist? Wenn ja, verstehe ich, dass Digitalisierung 0 Spaß macht, wenn‘s so kompliziert ist.
Ich befürchte, dass das nichtso einfach geht. Musste ich mich bisher nicht mit befassen. Da der Umzug zwischen den Beratern inklusive Abrechnungsprogrammwechsel noch nie so einfach mit ANO war, glaube ich leider nicht, dass das nur ein Klick ist. 🙄
Leider nutzen weder wir noch der jetzige Berater Unternehmen online.
Könnte ich auch einfach den Abrechnungstag hochsetzen oder Monatswechsel machen bis 01/2023 als Testmandat und dann nur die neuen Mitarbeiter die 2022 noch nicht da waren anlegen?
@schöni schrieb:Könnte ich auch einfach den Abrechnungstag hochsetzen oder Monatswechsel machen bis 01/2023 als Testmandat und dann nur die neuen Mitarbeiter die 2022 noch nicht da waren anlegen?
Nein, das funktioniert nicht, da die Mitarbeiter ja über den 31.12.2021 hinaus beschäftigt sind.
Leider nutzen weder wir noch der jetzige Berater Unternehmen online.
Das mit dem jetzigen Berater verstehe ich nicht ganz:
Wir haben ein Mandat Ende 2021 abgegeben. Den Baulohn haben wir mit Lohn und Gehalt gerechnet. Der neue Berater hat dann 2022 mit Lodas abgerechnet.
Danach sind Sie doch der Berater. Im Übrigen könnten Sie trotzdem Unternehmen online nutzen. Das macht auch Sinn, wenn Sie nicht der Berater sind. Befassen Sie sich mal damit, ggf-reicht auch Personal Add-On für Ihre Zwecke. Wenn Sie nicht für alle Mandanten die eAU abrufen möchten, wäre die Befassung mit den Datev Onlinelösungen echt von Vorteil.
In Ihrem jetzigen Fall fahren Sie mit Auswertungen Personalwirtschaft aus Unternehmen online echt am Besten.
Wenn die Auswertungen dann in Unternehmen online wären, kann man dann auch noch die Daten zur elektronischen BP zur deutschen Rentenversicherung senden. Geht das mit Unternehmen online ohne Datenbestand?
Sie können der Rentenversicherung über die euBP die Daten bereitstellen. Dafür benötigen Sie "nur" den Datenübertrag des Vorberaters von dem Lodas-Jahr.
Sie müssen dann einerseits die LuG und andererseits die Lodas-Daten über das Programm euBP bereitstellen. Dafür gibt es auch eine Anleitung von der Datev.
Unternehmen online ist vollkommen unabhängig von der euBP.
Auch wenn ich mich wiederhole, Auswertungen Personalwirtschaft - Teil von Unternehmen online oder Personal Add-On - sollten Sie selbst nutzen und auch ihrem Mandanten bereitstellen. Leicher haben Sie nicht alle Auswertungen wieder im Zugriff und Ihr Mandant auch - ohne Papierablage.
Wenn mein alter Bestand jetzt die Nummer 10000 hat und bis 2021 geht, kann ich den dann auf die Nummer 10001 kopieren, dann die 10000 löschen und die Daten aus dem Übertrag von lodas aus dem Rechenzentrum mit dem Assistenten auf die 10000 übernehmen. Geht das da mein alter Mandant ja gleichlautend auf der Nummer 10001 liegt.
Ein Übertrag von lodas nach Lohn und Gehalt geht ja ( natürlich nur Stammdaten aber aktuell)
geht der Übertrag wenn der Altbestand unter einer anderen Mandantennummer liegt?
Ja, das geht. Wie ich bereits geschrieben habe:
Ich bin mir nicht 100% sicher, dass Sie sofort auf die alte Mandantennummer importieren können, aber Sie können von einer neuen Mandantennummer auf eine alte kopieren, das hat bei mir funktioniert. Also sollte ein Import auf die alte Nummer nicht funktionieren, dann auf eine andere Mandantennummer rein, auf die alte kopieren und die neue wieder löschen.
Den bisherigen Bestand sollten Sie unbedingt vor Import des neuen Bestands kennzeichnen. Also z. Bsp. Mandantennamen um den Begriff "Altbestand" ergänzen. Sie müssen außerdem die Leistung bei dem alten Bestand neu zuordnen, damit zukünftig die Mandantenstammverknüpfung, Gegenstandwerteexport und ähnliches über den neuen Bestand laufen.
ok. Das Geht ja. Also muss ich Ihn nicht zwingend aus dem System nehmen. Andere Nummer und Bezeichnung reicht.
Der Übertrag aus dem Lodas mit Stand 31.12.2022 ist besser als meine Kopie aus 2021 mit manuellen Anpassungen. Man kann ja auch etwas übersehen. Ich hoffe das von Lodas, dann auch die Resturlaubsbestände nach Lohn und Gehalt übernommen werden.
DUO werden wir dann auch in 2023 angehen. Zum Glück kommt zum 01.01.2023 meine Tochter (Steuerberaterin) mit ins Unternehmen. Die kennt sowas. Ich bin eben doch ein älteres Urgestein.
@schöni schrieb:
DUO werden wir dann auch in 2023 angehen. Zum Glück kommt zum 01.01.2023 meine Tochter (Steuerberaterin) mit ins Unternehmen. Die kennt sowas. Ich bin eben doch ein älteres Urgestein.
Dann hätten Sie auch das Lodas-Jahr, wenn Sie DUO im kommenden Jahr einrichten.