Hallo Community,
ich wende mich vor allem an alle Experten zum Bereich Office-Anwendungen im Kontext mit der DATEV Office-Basisschnittstelle. Ich möchte abfragen, ob ich mit dem folgenden Problem alleine bin, oder ob es noch andere Leidensgenossen gibt. Es mag ja auch sein, dass es sich um ein reines Installationsproblem auf der Windows-Seite handelt (was ich aber nicht glaube, wie ich noch schildern werde).
Bei mir passiert häufig - aber nicht wirklich systematisch nachvollziehbar - dass nach Nutzung eines Office-Programms (v.a. Word und EXCEL) auf Benutzerebene sich die Office-Instanz nicht abschaltet. Das führt dann dazu, dass der ganze DATEV-Arbeitsplatz nicht mehr reagiert. Eingaben sind dann einfach nicht mehr möglich. Erst wenn über den Taskmanager auf Benutzerebene die Instanz beendet wird, ist ein Weiterarbeiten wieder möglich.
Dieses Problem hat bei der Rechnungsschreibung (EO comfort) zu massiven Problemen geführt. Farben wurden nicht mehr umgesetzt, der Übertrag wurde nicht eingefügt, das Layout des Rechnungsmusters wurde verändert, der Druck hat ewig lange gedauert. Die DATEV hat zuerst an einen Fehler im Rechnungsmuster gedacht, was aber - wie ich vermutet hatte 😉 - der falsche Ansatz war. Erst als ein Mitarbeiter die INI-Datei geändert hat und ein Zusatz eingefügt wurde, dass die Word-Instanz auch wirklich abgeschaltet wird, haben sich die Probleme (halbwegs) gegeben.
Das Grundproblem ist der DATEV, denke ich, schon bekannt (vgl. Dokument 104470, 1005697) und wird bei Windows verortet. Das ist für die DATEV natürlich eine angenehme Lösung, weil es die Verantwortung für das Funktionieren der eigenen Programme wegschiebt.
Also - bin ich alleine oder ist das ein Phänomen unter dem auch andere leiden? Oder hat irgend jemand sogar DIE Lösung für das Problem parat?
Beste Grüße
H. Heitschmidt
Nachtrag: Wir verwenden Office 2013.
Problem könnte minimiert werden, wenn die DATEV bei der COM-Automation neue Instanzen verwenden würde.
Welche (Office-)Version setzen Sie ein?
Wir hatten ein vergleichbares Problem vor - gefühlt - Jahren. Es waren tatsächlich unsaubere und inkompatible Office-Installationen. Seit die Registry-Einträge manuell "bereinigt" wurden haben wir damit keine Probleme mehr (jedenfalls in Anwalt classic)
Wertes Community-Mitglied,
also ich gehe mal davon aus, dass es keine Probleme mit der Office-Installation gibt. Darauf deutet erst einmal nichts im sonstigen Umfeld hin. Außerdem hat - wie gesagt - der Eingriff in die INI-Datei zur Beendigung der Instanz im Prozess der Rechnungsschreibung geholfen.
Davon abgesehen war dieses Problem aufgetreten nach der Installation der Programm DVD 12.0 (!). Es nervt also schon einige Zeit... Das drängt den Verdacht auf, dass es wohl doch etwas mit der DATEV-Welt zu tun hat. Die DATEV jammert ja auch immer, Microsoft würde sich sperren, wenn es um Verbesserung von Schnittstellen in den DATEV-Programmen geht. Nun, was soll man dazu sagen: die DATEV ist halt doch nicht der Nabel der Software-Welt...
Besten Dank für Ihren Hinweis
H. Heitschmidt
Ich vermute einmal das es der Trägheit der DATEV-Anwendung geschuldet ist, da sämtliche Unterlagen in einer Datenbank gespeichert sind und diese immer erst lokal in ein Temp-Ordner gespeichert und zurückgeschrieben werden müssen.
Schlimmer ist noch bei den Steuererklärungsprogrammen, wenn man hier eine individuelle Anlage geöffnet hat und man das Programm vollständig geschlossen werden soll, dann bleibt die Office-Instanz immer noch geöffnet.
Ich habe mich mit dem Umstand abgefunden. Ist halt DATEV...
Gruß Achilleus
Werter Achilleus,
das von Ihnen angesprochene Verhalten in den Steuerprogrammen im Zusammenhang mit individuellen Anlagen ist mir auch bekannt (und auch der DATEV - siehe meinen Dokumentenhinweis) und führt zu Druckproblemen. Egal ob "echt" gedruckt oder als pdf-Datei abgelegt werden soll. Wenn man da nicht aufpasst, dauert der Druck etliche Minuten und hängt, weil das Programm auf die Beendigung der EXCEL-Instanz wartet.
Dafür aber gibt es eine Lösung: man starte VOR dem Druck EXCEL und alles ist gut (wenn man auch wirklich daran gedacht hat 😏).
Beste Grüße
H. Heitschmidt