Sehr geehrte Damen und Herren,
wir tauschen mit versch. Mandanten die Datenbestände über die Bestandsdienste Rewe aus.
Ist es immer noch so, dass die gespeicherten Daten aus den Coronahilfsprogrammen in unseren gespeicherten Datenbeständen überschrieben werden, wenn wir einen Datenbestand vom Mandanten einspielen?
So war es zumindest in 2020, 2021...
Vielen Dank und Gruß
Na klar. Weil DATEV mittels Bestandsdienste den gesamten Bestand überschreibt und keine Konsolidierung macht. So, als wenn man 2 Excel Tabellen nutzt und diese gegenseitig überschreibt. Dann schaut Windows auch nicht in die Excel Tabelle und prüft, was vorhanden ist und was nicht, sondern überschreibt die ganze Datei. Analog macht das DATEV 1:1 genauso.
Das sagt schon der Menüpunkt: Sie finden die Überbrückungshilfen unter „Auswertungen“. Das Ganze ist also lediglich eine Auswertung des Fibubestandes mit zusätzlichen Eingabemöglichkeiten.
Da Sie beim Einspielen der Daten den FiBu-Bestand ersetzen, woher sollen dann die „alten“ Daten kommen? Die Auswertung hat sich dadurch ja aktualisiert.
In Fall der Corona-Bearbeitung (nur Kanzlei) würde ich mit dem Mandanten ausschließlich Vorläufe austauschen (Karewe-Bestand > Export > DATEV-Format).
Im Mandantenverbund mit z.B. Mittelstand Faktura.... wäre das aus meiner Sicht auch gar nicht anders darstellbar (AfA, Jahresabschluss, etc.).