Hallo zusammen, kurz vorneweg: Ich bin Softwareentwickler und wir arbeiten an dem Thema Belegvollständigkeit und Mandanten-Mitwirkung. Ich würde gerne noch besser verstehen, woran es in der Praxis wirklich hakt. Hier sagte auch jemand sinngemäß, dass der Mandant, der auf die dritte E-Mail des Sachbearbeiters nicht reagiert, auch nicht auf eine automatisierte Erinnerung reagieren wird. Das leuchtet mir ein. Ein neues Werkzeug, das den Mandanten selbst anschreibt, löst das Problem nicht. Aber kann es den anderen helfen? Ein Steuerberater hat mir seine Mandantenaufteilung grob etwa so beschrieben: 5 % verweigern sich komplett, 10 % laufen digital von allein und der Rest hat seinen Bankzugang freigegeben und die Kanzlei bucht für die Mandanten. Ist das repräsentativ oder eher ein Einzelfall? Mich interessiert deswegen, wie viel Arbeit darin steckt, fehlende Belege einzufordern. Also: Wie viel Aufwand fließt pro Monat in einen Mandanten, um für Vollständigkeit zu sorgen? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
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