Ich würde dieses Thema gerne wieder hervorholen. Wir überlegen in unserer Kanzlei gerade, ob wir auf den Automatisierungsservice Rechnungswesen umstellen sollen. Gestern hatte ich ein Telefonat mit einer DATEV-Mitarbeiterin und ihrer Aussage nach rentiert sich der Service nur, wenn z. B. in der Bank viele Sachkonten gebucht werden und man jeden Monat die Lerndatei anpassen müsste. Bei Nutzung von Personenkonten (Debitoren und Kreditoren) würde sich der Service nicht lohnen. Kurz zum Hintergrund: Alle unsere Mandanten nutzen ausschließlich DUO und werden alle debitorisch/kreditorisch gebucht (auch EÜR). Demnach werden die Ein- und Ausgangsrechnungen entsprechend der OCR-Erkennung als Buchungsvorschläge vorbelegt. Durch Zurückschreiben der Buchungsinformationen lernt das System, auf welche Aufwands- bzw. Erlöskonten die Rechnungen gebucht werden sollen. Auch der Kreditor oder Debitor wird korrekt vorgeschlagen. In der Bank ordnen unsere Mandanten die entsprechenden Rechnungen den Kontoumsätzen zu oder erstellen über das System Überweisungen, womit die Rechnungen den Umsätzen bereits zugeordnet sind. Bei den übrigen Kontoumsätzen wie z. B. Miete, Gehaltszahlungen o. ä. greift die Lerndatei mit einer Erfolgsquote von ca. 95%. Jetzt stellt sich mir die Frage: Wozu brauchen wir dann noch den Automatisierungsservice? Könnt ihr mir diese Frage beantworten bzw. wie sind die Erfahrungen? Lohnt es sich?
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