Guten Tag zusammen, ich arbeite mit dem Abrechnungsprogramm LODAS. Diesen Monat wurde für einen Mitarbeiter die zweite Unterhaltspfändung zugestellt. Beide Pfändungsbescheide beinhalten einen Unterhaltsrückstand. Der Mitarbeiter hat neben einem niedrigen Gehalt einen Dienstwagen. Bei der Abrechnung traten nun zwei Probleme auf. Das erste Problem: Vom Nettogehalt wurden PKW und beide Pfändungen abgezogen, so dass der Mitarbeiter unterhalb der vom Amtsgericht angeordneten Freigrenze von 934 € fiel. Ich habe dann eine neue Lohnart für den PKW angelegt und diese Lohnart pfändungsfrei gestellt. Trotzdem fiel der Mitarbeiter weiterhin unter diese 934 €. Das zweite Problem: Ich hatte sowohl Pfändungsrückstand als auch laufender Unterhalt in beiden Pfändungen eingegeben. Außerdem habe ich bei beiden Pfändungen einen Freibetrag von 934,- € und eine Quote von 50% eingetragen. Dennoch bediente die Probeabrechnung nur den ersten Gläubiger und der andere ging leer aus. Über die Rangfolge ließ sich nichts steuern. Die Rangfolge musste ich nachfolgend eingeben (Rang 1; Rang 2), da Datev sonst keine neue Pfändung angelegt hätte. Leider war ich irgendwann mit meinem Latein am Ende und habe die Pfändungsbeträge manuell als fixen Pfändungsabzug eingegeben. Aber das kann ja nicht die dauerhafte Lösung sein, zumal der Mitarbeiter variable Lohnbestandteile hat und damit auch jeden Monat ein anderes Einkommen. Habe ich irgendetwas übersehen? Ich wäre froh, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Vielen Dank im Voraus.
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