Hallo,
ein Mandant nutzt den Firefox (aktuelle Version 100,XX irgendwas, wobei Problem schon im April aufgetaucht ist) und hat das kuriose Problem, das er die UStVA in den Auswertungen Rechnungswesen nicht drucken/anzeigen kann. Alle anderen Auswertungen funktionieren. Bei der UStVA bekommt er nur eine leere Seite angezeigt, wenn er die UStVA drucken/als PDF erstellen will. Kann sich das jemand erklären? Cache wurde natürlich einmal geleert.
Im Edge funktioniert es natürlich.
Genau wegen solchen Kuriositäten empfehle ich immer Chrome oder Edge zu nutzen. Ist ja auch Vorgabe der DATEV --> siehe hier
Moin Moin
Das es sich "nur" um eine generierte Webseite handelt, sehe ich keine vernünftigen Grund, warum die Seite nicht angezeigt werden soll. Allerdings, wird sie nicht angezeigt, sind die Daten dazu nicht im Browser verfügbar, dann klappt der Ausdruck natürlich auch nicht.
Firefox hält sich meines Wissens an die Standards wie HTML 5. . Spricht deshalb m.E. dafür, dass die Webseite eine Chromium-spezifische Funktion nutzt.
Das Firefox mit der Smartcard anders interagiert (und es deshalb einer Sonderbehandlung braucht), das ist für mich verständlich (obwohl, als Anwender erwarte ich von einer Webseite bzw. einer Webanwendung, dass sie in allen Browsern, die die Webstandards unterstützen funktionieren - da hat Datev nachholbedarf). Nicht aber, dass eine "simple" Auswertungsseite nicht funktioniert.
Hilft Ihnen natürlich nicht weiter. Prüfen Sie bitte einmal die Einstellungen von Firefox. Eigentlich sollte in der Standardkonfiguration nichts derartiges auftreten, doch wir wissen leider nicht, was die Datev-Entwickler sich so einfallen lassen. Vielleicht springt eine Einstellung bei der Überprüfung ins Auge.
Sonst einen Service-Kontakt aufmachen.
Oder wenn Ihr Mandant nicht auf Firefox fixiert ist, auf einen auf Datenschutz und SIcherheit achtenden Chromium-Browser umsteigen. Mein Empfehlung ist derzeit Brave, aber es ist sicherlich nicht der einzige empfehlenswerte Browser.
HTH QJ
Moin Herr Thiel
Chrome telefoniert recht viel nach Hause. D.h., über Ihre Kanzlei und über Ihre Mitarbeiter sammelt Google eine Menge Daten - bei Ihren Mitarbeitern sind es personenbezogene Daten.
Möchten Sie wirklich, dass Google über Ihre Kanzlei Bescheid weiß? Und was ist mit dem Mitarbeiterschutz? Wenn sich ein Mitarbeiter beschwert, wie wollen Sie dessen Daten aus Google (und mit wen auch immer Google die Daten geteilt hat) heraus kriegen? Können Sie nicht. Was ist dann die Folge: Wahrscheinlich wird Ihr Datenschutzbeauftragter eine Meldung an die Landesbehörde machen müssen.
Und wenn bezüglich eines Mandanten umfangreiche Recherchen im Netz mit Chrome gemacht wurden - was ist, wenn Google den Mandanten identifizieren kann? Die Vertraulichkeit ist für den Recherchesachverhalt hin!
Ganz so schlimm soll es mit Edge nicht sein, nach der letzten C't - Untersuchung (die ich las). Das Problem bleibt. Eigentlich bleibt es mit jedem Browser, mal mehr mal weniger und je nachdem, wie der Browser konfiguriert wird. Und da gilt: weniger Infos weitergeben ist besser.
Insofern muss ich gestehen, verstehe ich nicht die weite Verbreitung vor allem von Chrome in Unternehmen. Es sei denn die Admins bügeln die Anweisung der Chefs aus.
So meine Meinung
QJ
@quantenjoe schrieb:Moin Herr Thiel
Chrome telefoniert recht viel nach Hause. D.h., über Ihre Kanzlei und über Ihre Mitarbeiter sammelt Google eine Menge Daten - bei Ihren Mitarbeitern sind es personenbezogene Daten.
Die Alexa bei den Mitarbeitern in der Küche sammelt auch Daten, mein Handy in der Hosentasche sammelt auch Daten. Wenn ich mich morgens ins Auto setze, kommt von "Karten" ein Pop-Up: XX Minuten zur Arbeit über XXX Straße fahren
Also wenn es danach geht, ist es meiner Meinung nach egal welcher Browser, da so gut wie alles "mit telefoniert".
Der Mandant hat keine Probleme Edge/Chrome zu benutzen, aber er macht eigentlich alles mit dem Firefox (Cache hatte über 2GB Daten) Und bis April ging die Auswertung der UStVA ja noch. Und alle anderen Auswertungen BWA etc. funktonieren ja auch. Der Servicekontakt war ehrlicherweise mal wieder für den Po. Mehr als eine Standartantwort kam da nicht, mit Verweis auf das der Firefox nicht richtig unterstützt wird blablabla. Das kann es nicht sein liebe Datev. Der Firefox hat 25% Marktanteil! Wenn es danach geht, hätte man auch nicht zuerst das Smartlogin für IOS vor Android entwickeln dürfen.
@JonasThiel: Bist Du des Wahnsinns fette Beute? 😂 Hör auf! Also ich habe ja noch Karten aus Papier im Auto. Falls der Akku mal leer ist und so ...
@glasi schrieb:
Der Firefox hat 25% Marktanteil!
Hatte. Nach meinen Zahlen aktuell eher so 7,5%. Also zu vernachlässigen. Aber gut, glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast 😄.
Ich korrigiere ca. 20% in Deutschland
| Firefox 99.0 | 14,51% |
| Firefox 98.0 | 5,32% |