Hallo zusammen,
unsere Mandantin hat eine E-Rechnung ins EU-Ausland versendet und auf der Rechnung die USt-ID des Kunden geschrieben. In der ZM ist nun aufgefallen, dass die USt-ID des Kunden anders ist als in den Debitoren-Stammdaten hinterlegt. DUO scheint die USt-ID Nummer aus der Rechnung übernommen zu haben und die Stammdaten zu ignorieren. Sehe ich das richtig?
Kann ich irgendwo einsehen, welche Daten aus der E-Rechnung DUO übernimmt. Ist es so gewollt, dass die Stammdaten ignoriert werden?
Hallo @Jinye,
bei der Verarbeitung von E-Rechnungen in DATEV Unternehmen online werden die im Rechnungsdokument enthaltenen strukturierten XML-Daten weiterverwendet. Diese XML-Werte sind bei E-Rechnungen führend und damit maßgeblich für die weitere Verarbeitung.
Aus diesem Grund werden hinterlegte Stammdaten des Geschäftspartners bei E-Rechnungen nicht herangezogen. Auch wenn dort abweichende Angaben (z. B. Zahlungsbedingungen oder Bankverbindungen) gepflegt sind, werden diese nicht zur Ergänzung oder Überschreibung verwendet
Daher ist Ihr beobachtetes Verhalten korrekt: Die in der E-Rechnung enthaltene USt-IdNr. wird für die weitere Verarbeitung herangezogen, auch wenn in den Debitoren-Stammdaten eine abweichende USt-IdNr. hinterlegt ist.