Hallo!
Ist es denkbar, dass die aktuelle "Sicherheitspaket compact"-Software jegliche Weitergabe der USB-Ports per Remote-Desktop blockiert?
Der Windows 10 Rechner, auf dem nun das aktuelle "DATEV Unternehmen Online" und das für die Nutzung der USB-Sticks "mIdentity" benötigte "Sicherheitspaket compact" installiert wurde, funktioniert prima mit der DATEV Software, kann aber seitdem anderes USB-Equipment nicht mehr an den per RemoteDesktop genutzten WTS Client durchreichen...
Kann es sein, dass die "Sicherheitspaket compact" einfach pauschal jegliche Weitergabe von USB Ports per RDP blockiert? Oder sonstwie manipuliert?
Falls "ja", kann ich das irgendwie wieder deaktivieren - ohne "compact" de-installieren zu müssen?
Über jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar!
Gruss,
JD
Moin Moin
In unserer Kanzlei funktioniert das Durchreichen weiterhin problemlos.
Was ich allerdings in den letzten Wochen beobachte ist, dass hin und wieder der Durchreichprozeß irgendwie sich aufhängt, an etwas stört oder sonst wie das Durchreichen nicht klappt. Dann hat zuverlässig hier ein Neuanmelden auf dem TS geholfen.
Ich hoffe Neuanmelden hilft auch bei ihnen.
QJ
Stellt sich ggf. dann auch die Frage: muss das so? DATEV Unternehmen online ist eine reine Browseranwendung, die auf jedem PC läuft. Auch im HomeOffice. DUO ist nicht an einen PC gebunden, sondern nur an die Medien: SmartCard / mIDentity / SmartLogin. Und statt ich lokal was durchreiche auf einen PC wo ich genauso gut auch am Client die gleiche Anwendung nutzen könnte?
Danke für die Info!
Ich hatte mich allerdings x-mal erneutr mit dem TS neu verbunden (mit Ab- und Wiederanmeldung), ohne dass es jemals zu einer erfolgreichen Übergabe des USB-, genauer der zugehörigen virtuellen-COM-Ports kam.
Bis zum Tage der Installation der "Sicherheitspaket compact"-Software hatte das praktisch immer problemlos funktioniert.
Ich werde die Software versuchsweise de-installieren und prüfen, ob dann alles wieder funktioniert.
Hoffe mal, die Software hinterlässt keine Spuren in der Registry oder ähnlich, die dann auch weiterhin die Geräte-Übergaben per RDP verhindert ...
Sorry, mein Fehler, ich meinte "DATEV Belegtransfer", nicht "DATEV Online"...
So oder so benötigen wir an dem Rechner beide Möglichkeiten:
a) den Aufbau der RDP Verbindung zum Windows Terminal Server MIT Durchreichung von USB- / virtuellen COM-Ports - und
b) die Möglichkeit zur Nutzung von "DATEV Belegtransfer", also zwangsläufig auch des mIdentity Sticks.
Seit der Installation der DATEV-Software geht nur noch b)...
Ich vermute schwer, dass sie für den Ausfall von a) verantworlich ist.
Vielleicht kann mir ja die technische Hotline was dazu sagen. Ich versuchs mal.
So order so aber vielen Dank fürs Feedback!
Mal um die Ecke gedacht, wenn es so ist: VPN steht? Dann kann man auch lokal die Adresse der Belegablage erreichen? Und dann dem Belegtransfer lokal sagen, hier liegen deine Belege, welche aber per VPN gemappt werden.
Sonst auch mal ggf. überlegen den Belegtransfer am Server zu installieren? Zentral + die Überwachung einzuschalten?
Weiß ja nicht genau, was Sie wie mit dem Belegtransfer tun.
Nochmals danke an alle, die hier mit diskutiert haben!
Ich konnte nun mit Hilfe Dritter das Problem an anderer Stelle lösen.
Die DATEV Software 'Sicherheitspaket compact' hatte hier keinen Einfluss
und funktioniert auch weiterhin problemlos.
Viele Grüße aus Germering
@metalposaunist schrieb:Sonst auch mal ggf. überlegen den Belegtransfer am Server zu installieren?
Moin Herr Rohde
So machen wir das um unsere eigenen Rechnungen hochzuladen.
Um weitere Mandanten zu werben, ist auch angedacht, dass wir selber scannen. Die Scans in den richtigen (überwachten) Ordner zu schicken ist auch nicht schwer. Es scheint sich zu bewähren. Scheint, weil es bei uns Widerstand gibt - aus einer gewissen Bequemlichkeit. Und doch bringt es jetzt schon Zeitersparnis und weniger Ärger. Unser Scanner kann allerdings auchalles in einen mandanteneigenen Ordner speichern (mit Zugriffsrechten, also nicht jeder darf in einen Ordner einfach was reinschannen, was beispielsweise bei Ordnern für die Kanzlei ja Sinn macht.). Das wird sicherlich oft ebenso möglich sein, aber wohl nicht bei allen.
Meine Erfahrungen einfach mal zur Verfügung gestellt.
QJ
Nur zur Klärung des Hintergrundes meiner Anfrage:
Es geht hier nicht um eine Kanzlei, sondern um ein sehr kleines Unternehmen, welches seine Belege und Rechnungen per "Belegtransfer" hochlädt, so dass sie der zuständigen Steuerkanzlei in geeigneter Form zur Verfügung stehen.