Hallo zusammen,
ich habe eine kurzfristig beschäftigte Arbeitnehmerin auf Stundenlohnbasis (EUR 12,00 pro Stunde). Eintritt 25.08.2020, Austritt 12.09.2020. Für August sind 26,5 Stunden abzurechnen. Als Mitarbeitertyp habe ich bei der Neuanlage der Arbeitnehmerin "kurzfristig Beschäftigte/r mit Steuerklasse" ausgewählt, was auch so vom Mandanten gewünscht ist. Steuerklasse I, evangelische KiSt (9%).
Als Stammlohnart habe ich die "101 Stundenlohn" verwendet. LODAS errechnet korrekterweise EUR 318,00 Gesamt-Brutto (und auch Steuerbrutto), nimmt jedoch einen Steuerabzug (LSt und KiSt) von insgesamt EUR 15,12 vor.
Die EUR 318,00 für August sind aber doch noch unter der Grenze für den LSt-Abzug bei Steuerklasse I. M.E. darf dann keine LSt berechnet werden.
Ich vermute, dass das mit dem untermonatigen Eintritt zusammenhängt und LODAS eine Hochrechnung auf einen vollen Monat macht.
Was muss ich wo einstellen, damit die (vermutliche) Hochrechnung auf einen vollen Steuermonat nicht gemacht wird?
Habe auch schon probiert, "herumzutricksen", indem ich die Lohnart auf "Gehalt" geändert habe und die EUR 318,00 als Festbezug ohne Kürzung im Teil- und Ausfallmonat erfasst habe - der Lohnsteuerabzug wird nach wie vor gemacht...
Oder liegt das Problem ganz woanders?
Vielen Dank schonmal vorab für hilfreiche Antworten!
Liebe Grüße
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Ich vermute, dass das System die Tagestabelle wählt, die meiner Kenntnis nach auch in Anwendung gebracht werden müsste.
@raeubertochter schrieb:
Was muss ich wo einstellen, damit die (vermutliche) Hochrechnung auf einen vollen Steuermonat nicht gemacht wird?
Da müssen Sie eine Gesetzesänderung bei der Bundesregierung beantragen.
Die Berechnung der Lohnsteuer ist völlig korrekt und darf auch von LODAS nicht "umgangen" werden können - dann würde das Programm vermutlich nicht mehr zertifiziert werden.
Viele Grüße
Uwe Lutz
Natürlich, da stand ich wohl ganz schön auf dem Schlauch...!
Danke für's "Auf-die-Sprünge-helfen" 🙂