2 Antworten Neueste Antwort am 07.10.2017 17:10 von uwelutz

    Mutterschutzlohn Minijobber mit Hauptbeschäftigung

    holzi Neuling

      Hallo,

      leider komme ich nicht weiter. (Ich arbeite mit Lohn und Gehalt.)

      Ich habe eine Minijobberin (Stundenlohn) mit einer SV pflichtigen Hauptbeschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber.

      Sie hat durchschnittlich 292,50€ monatlich in den letzten 3 Monaten vor Beginn der Schutzfrist verdient. Der Verdienst aus der Hauptbeschäftigung

      ist  mir nicht bekannt.

      Bei der Probeabrechnung erhalte ich leider eine Reihe von Fehlermeldungen:

      Hinweis #LN21330

      Weder in der gesetzlichen noch in der freiwilligen Krankenversicherung besteht eine Versicherung, so dass die

      Meldung 03 - Mutterschaftsgeld für die Zeit ab dem ..... nicht erstellt werden konnte.

      » Überprüfen Sie die Eingabe zur Krankenversicherung.

       

      Hinweis #LN12972

      Es kann für Monat 09/2017 kein Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld ermittelt werden. Der tägliche

      Nettoverdienst in Höhe von 7,71 EUR ist niedriger als das Mutterschaftsgeld der Krankenkasse in Höhe von

      13,00 EUR.

       

      und

       

      Hinweis #LN12952

      Für die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld wurden die laufenden Entgelte aus den Lohnkonten

      der Monate 06/2017, 05/2017 und 04/2017 entnommen. Die laufenden Entgelte dürfen nicht in allen Fällen 1 : 1

      für die Zuschussberechnung verwendet werden (siehe Elektronisches Wissen Lohn und Personal).

      » Prüfen Sie die verwendeten Bruttoverdienste und geben Sie ggf. abweichende Brutto- und Nettowerte für die

      drei abgerechneten Monate vor Beginn der Mutterschutzfrist ein.

      und

       

      Fehler #LN16210

      EAAG: Das Feld monatliches Brutto ist fehlerhaft. Es sind nur Werte größer als 0 zulässig.

       

      welche Eingabe (n) fehlt hier und wo.

      Leider finde ich keine Info zu den Fehlerhinweisen. (bin noch ein Neuling)

       

      Danke für einen Hinweis.

      (leichte Verzweiflung)

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        • 1. Re: Mutterschutzlohn Minijobber mit Hauptbeschäftigung
          Sabine Hauch DATEV-Mitarbeiter

          Hallo,

           

          anbei ein Ausschnitt aus dem Mutterschutzgesetz (MuSchG):

           

          Frauen, die Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben, erhalten während ihres bestehenden Arbeitsverhältnisses für die Zeit der Schutzfristen von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen 13 Euro und durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoverdienst.
          Das durchschnittliche kalendertägliche Arbeitsentgelt ist aus den letzten drei abgerechneten Kalendermonaten zu berechnen.

           

          Anhand des Verarbeitungsprotokolls wird ein kalendertäglicher Nettoverdienst von 7,71€ ermittelt und somit besteht kein Anspruch auf Zuschuss vom Arbeitgeber.

           

          Bitte wenden Sie sich direkt an uns über die Rufnummer 0911/319 35600, damit wir Ihre Anfrage auf Ihr Beispiel bezogen detailliert besprechen können.

           

          Viele Grüße

           

          Sabine Hauch
          Personalwirtschaft
          DATEVeG

          • 2. Re: Mutterschutzlohn Minijobber mit Hauptbeschäftigung
            uwelutz Erfahrener

            Der Verdienst aus der Hauptbeschäftigung ist mir nicht bekannt.

             

            Hallo holzi,

             

            ohne diesen kommen Sie allerdings nicht weiter. Bzw. genau genommen benötigen Sie von der Krankenkasse die Angabe, welcher Anteil an dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld auf die Tätigkeit bei Ihnen erfolgt.

             

            Sie müssen dazu die Entgeltbescheinigung zur Berechnung des Mutterschaftsgeldes über sv.net an die Krankenkasse der Mitarbeiterin melden. Dies geht nicht über LODAS bzw. LOHN und GEHALT, da hier ja die Bundesknappschaft als Kasse hinterlegt ist. Die Meldung muss aber an die eigentliche Krankenkasse.

             

            Sobald Sie die Info haben, welcher Anteil auf die Tätigkeit bei Ihnen entfällt, können Sie dann die Abrechnung und Erstattung korrekt erstellen.

             

            Viele Grüße

            Uwe Lutz