5 Antworten Neueste Antwort am 15.08.2018 15:07 von michael

    Frage zu den Kosten des Datensicherns ins Rechenzentrum

    michael Einsteiger

      Hallo zusammen,

       

      ich habe eine Frage zu folgendem Szenario:

       

      Der Buchführungsdatenbestand eines Mandanten kann bekanntlich durch Sicherung am PC einerseits und durch Sicherung im Rechenzentrum andererseits erfolgen. Die Sicherung im Rechenzentrum wird über das Datensenden aus "Bestandsdienste Rechnungswesen" durchgeführt.

       

      Kostet das Datensichern eines Buchführungsdatenbestandes im DATEV-Rechenzentrum etwas?

       

      Ich freue mich über Antworten.

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        • 1. Re: Frage zu den Kosten des Datensicherns ins Rechenzentrum
          Andreas Briefs Aufsteiger

          Hallo Herr Kuhlmey,

           

          die Leistung "Daten senden" ist über die monatliche IT-Service- und Sicherheitspauschale (Artikel 20640) abgegolten und wird nicht zusätzlich berechnet.

           

          Beste Grüße

          Andreas Briefs

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          • 2. Re: Frage zu den Kosten des Datensicherns ins Rechenzentrum
            michael Einsteiger

            Vielen Dank für die schnelle Antwort.

             

            Hierzu noch eine zusätzliche Frage:

            Ich habe bereits in unterschiedlichen Steuerbüros gearbeitet und dort Buchhaltungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen erstellt. Im Rahmen dessen wurde ich jedoch weder angewiesen, eine PC-Sicherung, noch eine RZ-Sicherung zu erstellen. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich nie Sicherungen erstellen musste. Erfolgt die Sicherung der Buchführungsdatenbestände in einer anderen Art und Weise? Falls ja, wie? Gibt es Erfahrungswerte, welche Sicherungsmethoden "üblich" sind? Oder macht das jeder so wie er denkt?

             

            Ich freue mich über Antworten.

            • 3. Re: Frage zu den Kosten des Datensicherns ins Rechenzentrum
              Gelöschter Nutzer Einsteiger

              Mit dem Senden der Daten in das RZ (Rewe) werden diese gesendeten Daten auch gespeichert und können ggf. wieder eingespielt werden. Dies ist zwar aus meiner Sicht keine Sicherung im klassischen Sinne (eher eine Teilsicherung bestimmter Daten - eben nur der Daten die ins RZ gesendet werden), erfüllt aber mehr oder weniger denselben Zweck (soweit mein aktueller Kenntnisstand). Das kann beim DATEV-Mandantenübertrag mächtig ärger machen, wenn der Vorberater vergessen hat, etwas zu senden.

               

              Wer aber gar nicht ins Rechenzentrum sendet und auch aus dem Bestandsmanager (PC-Sicherung) oder den Datenbanken keine Sicherung macht, hat auch eben keine solche.

               

              Mit LuG verhält es sich da ganz konträr, mit dem Senden ins RZ gibt es keine Sicherung, diese muss gesondert ausgeführt werden. Gleiches gilt für die Steuerprogramme.

              Geändert am 15.08.18 um 14:10 Uhr 1 von 1 Personen fanden dies hilfreich
              • 4. Re: Frage zu den Kosten des Datensicherns ins Rechenzentrum
                mkinzler Fachmann

                Eine Sicherung im RZ oder als lokal aus Bestandsdiensten ist eher zusätzlich.

                Eine loakle Datensicherung erfolgt auf Datei oder "Rechner"/Image-Ebene. Eine Sicherung auf Bestandsebene ist eher wichtig bei testweise Einspielungen oder geplanten Änderungen am Bestand um diesen (einen) bei Problemen wieder rücksichern zu können.

                Bei einem Serverausfall wäre es zwar auch möglich die Bestände so wieder einzuspielen, der Zeitaufwand für das Einspielen und das (laufende) Sichern war aber viel zu groß.

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                • 5. Re: Frage zu den Kosten des Datensicherns ins Rechenzentrum
                  michael Einsteiger

                  Aha. Okay. Jetzt ergibt das für mich langsam einen Sinn. Es kommt also immer darauf an, welchen Sicherungszweck man verfolgt.

                   

                  Wenn beispielsweise ein gewerblicher Mandant die Finanzbuchhaltung durch ein eigenes Buchhaltungsbüro erstellen lässt und diesen Datenbestand zum Zwecke der Abschlusserstellung an den Steuerberater schickt, ist eine Bestandssicherung sinnvoll, weil der um die Abschlussbuchungen ergänzte Datenbestand nach Abschlusserstellung an den Mandanten zurückgesendet werden kann, damit die Eröffnungsbilanzwerte für das neue Geschäftsjahr korrekt eingespielt werden.

                   

                  Eine "Globalsicherung" des Kanzleidatenbestands erreicht man schneller durch Image-Erzeugung, weil es zu ineffektiv wäre, einzelne Datenbestandssicherungen jeweils einzeln wieder einzuspielen.

                   

                  Danke für Eure Antworten!