Jetzt bin ich tatsächlich zum ersten Mal sprachlos … Folgender Sachverhalt: Bei einem Mandanten haben wir bislang digitale Rechnungen erstellt und kürzlich auf die E-Rechnung umgestellt. Nach der Umstellung ist uns aufgefallen, dass in der E-Rechnung plötzlich ein falscher Rechnungsempfänger ausgewiesen wird, obwohl sich die Daten gegenüber der bisherigen digitalen Rechnung nicht geändert haben. Nach Rücksprache mit DATEV liegt die Ursache offenbar darin, dass bei einem zu langen Rechnungsempfänger automatisch auf die Mandantenbezeichnung zurückgegriffen wird. Bei längeren Firmennamen wird diese wiederum gekürzt, sodass letztlich ein falscher Empfänger in der E-Rechnung erscheint. Die von DATEV empfohlene Lösung lautet, den Rechnungsempfänger manuell in den ZMSD unter den Adressdaten der Rechnungsanschrift in die „abweichenden Adressstammdaten“ zu übernehmen bzw. auf zwei Zeilen aufzuteilen. Wieso bekommt die DATEV das nicht selbst programmiert, dass sich der Empfänger dann auf zwei Zeilen aufteilt? Wieso muss ich das manuell machen? Ehrlich gesagt finde ich das bei größeren Kanzleien kaum praktikabel. Wie soll man diese Anpassung bei über 1.000 Mandanten manuell durchführen? Hat jemand von euch bereits ein ähnliches Problem gehabt oder eine Idee, wie man das effizient lösen kann? Leider lassen sich die Adressstammdaten meines Wissens nach nicht über eine Arbeitsplatzliste auswerten, sodass man die betroffenen Fälle beispielsweise per Excel auf Zeichenlängen prüfen könnte. Bin gespannt, was ihr zu berichten habt...
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