@vogtsburger schrieb: Ich bin auch absolut kein Freund von Abo-Modellen. Nur, dass das leider nicht zukunftsfähig ist und wenn Sie Entwickler wären, würden Sie es genauso machen. DATEV, Microsoft, Teamviewer, Adobe, Apps auf dem Smartphone - jede vernünftige Software sollte nur per Abo zu bekommen sein, weil man nur so die Weiterentwicklung der Software in Sachen Sicherheit und Features auf lange Sicht sichern kann. Software ist menschengemacht und beinhaltet Fehler, die behoben werden müssen und irgendwann ist der investierte Kaufbetrag aufgebraucht und die Entwickler arbeiten für lau? Irgendwann hat jeder die programmierte Software und allein durch Neuverkäufe rechnet sich das Geschäft nicht mehr. Bleiben wir beim Beispiel der Banking-Software. Sie kaufen es einmalig für Betrag x und haben damit Features abc erworben. Dank neuer EU Richtlinie wird auf XS2A Schnittstelle umgestellt, die die Software zum Zeitpunkt des Kaufs nicht versteht. Ergo müssen Programmierer ein Update entwickeln, das eingespielt werden muss. Entweder das Update kostet wieder einen Betrag X, damit sie die Entwickler bezahlt machen oder Sie müssen drauf verzichten. Warum also nicht gleich ein Abo nutzen, bei dem die Weiterentwicklung dann kostenlos mit drin ist und den Weiterbestand der Software fördert? Software hat man früher einmal gekauft - heute macht das rein aus Sicherheitsgründen keinen Sinn. Dass Teamviewer so lange gebraucht hat in DE, um ein Abo einzuführen - ist mir nach wie vor unergründlich. So nutzten etliche Firmen Version 6 oder 7, weil es eben funktioniert aber auch weil man jede Version einmalig für einen hohen Betrag kaufen soll - der Invest aber nach 12 Monaten durch eine neue Version eigentlich wieder sinnlos war. Das macht natürlich niemand. Wenn das Gegenüber dann einfach den aktuellen TV nutze; man aber Version 7 als Hauptversion besaß - na Dankeschön 🙄. Pay per Use ist die Zukunft.
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