metalposaunist
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@mosachse schrieb:

Es gibt keine Standards. 


Wird es nie geben. Sage niemals nie aber unsere Regierung hat davon leider keinen Plan, als das man das Problem lösen kann.  

 


@mosachse schrieb:

Es gibt eine völlig unkontrollierte, nicht standardisierte Flut an Rechnungen und Belegen auf unterschiedlichsten (!) Zugangswegen und in unterschiedlichen Formaten.


Jap. Da hilft nur #Wissen im Betrieb des Mandanten. Wenn da niemand auch irgendeinen Plan hat, wird's schwierig. Aber auch dabei hilft nur mandantengenaue Beratung. Ja, kostet viel Zeit, kostet viel Geld, weil 0 skalierbar aber anders sehe ich da aktuell keine Möglichkeit. Es mangelt auf allen Seiten an IT-Wissen und wenn nicht, dann an Zeit das umsetzen und ggf. noch an Hartnäckigkeit aka Projekte auch zu beenden und kritisch nachzufragen. 

 

Rechnungen per E-Mail müssen erstmal alle an rechnung@ landen. Gibt es keine extra Adresse beim Kreditor, muss man sich mit Exchange online Regeln behelfen und das intern automatisieren. Rechnungen, die nie per E-Mail kommen, wo der Anbieter nur den Portaldownload zur Verfügung stellt, frühstückt man mit GMI oder invoicefetcher ab. Dann braucht es passende Schnittstelle & Aufgabenverteilung, wer was wann wo macht (RDS 1.0 vs. Belegbilderschnittstelle und deren Auswirkung). Und alle Rechnungen, die nur per Post kommen, scannt man auf rechnung@ direkt passend ein, wo dann der weitere Bearbeitungsschritt passiert.

 

Gewusst wie 💡. Und wenn man neue Kreditoren hat, muss man #drandenken, rechnung@ einzutragen oder wenn nicht möglich, die Exchange online Regel anpassen. Das bedarf dann meistens einem guten IT-Partner, der nicht 8W für die Anpassung der Regel braucht. 

 

Und wenn man Kreditkarten hat, dran denken, den Beleg zu fotografieren oder auf Lösungen von pleo oder getmoss setzen, die auf dem Smartphone nach dem Beleg schreien, sobald man bezahlt hat.  

 

DAS - sind Prozesse und Workflows. Ist man selbst nicht dazu in der Lage das umzusetzen, beauftragt man jemanden damit. Andernfalls wird, wie Du beschreibst, das "Chaos" ausbrechen und man braucht Tools wie taxflow, die dann automatisiert Belege anfordern. Was aber auch nicht die Ursache, sondern nur die Auswirkung ist. Technisch cool aber das Problem an der Basis packen ist eher mein Ding. Aber auch ich werde lernen müssen, dass nicht alle so sind und denken wie ich. Daher @mosachse: Nie wird man das Problem lösen, solange der Mensch noch in der Kette ist, der aktiv was tun muss und damit vergessen kann.  

 


@mosachse schrieb:

Wahrscheinlich muss es früher oder später definierte Zugangswege für Rechnungen geben, die dann an DATEV angebunden werden können.


Dann hast Du vielleicht vollständige Rechnungen. Der Mensch, der diese Portale bedienen muss, bleibt. Oder wie weit wollt ihr automatisieren?  

 


@mosachse schrieb:

@metalposaunist Hast Du noch irgendwelche Tipps zur Verbesserung der Vollständigkeit der Belege für Finanzbuchführungen?


Nein. Wir schwimmen die gleiche Welle. Mehr davon steht in meiner Signatur als # drin. 

 

Weil Bilder mehr als 1000 Worte sprechen, passend dazu:

 

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#EmpoweringPeopleInTechnology – Daniel Bohle
www.metalposaunist.de
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