Aus dem heutigen Newsletter:
Mit der DVD 9.1 werden funktionelle Erweiterungen im Rechnungswesen
ausgeliefert, die neue oder größere Datenbankfelder benötigen. Trotz
zusätzlicher Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenbedarfes kann es bei
Systemen mit geringem freien Festplattenspeicher ggf. zu Installationsproblemen
kommen.
Die Systeme sollten daher mindestens 10% Reserve beinhalten.
Wir empfehlen vor Installation die Überprüfung der Speicherkapazität und ggf.
eine Erweiterung.
Weiß jemand schon mehr über die "funktionellen Erweiterungen" ?
Viele Grüße aus Lippstadt
Domenic Tillmann
Gelöst! Gehe zu Lösung.
Beitrag vom Nutzer gelöscht
Moin Herr Hecker,
möglich wäre es...danke für die Einschätzung.
Schönes Wochenende
Domenic Tillmann
Immerhin wird ein komplett neues Wirtschaftsjahr angelegt.
Wenn dann bei den Rechnungswesen- Beständen die Jahresübernahmen durchgeführt werden, dann ist - mit Verlaub gesagt - eine Datenträger- Belegung von 90 Prozent extrem auf Kante genäht.
Wenn bei der Datenanpassung dann eine temporäre Datei angelegt wird, muß alles massiv gegen die Wand klatschen...
Ich hätte die Empfehlung erwartet, daß ca. 50 Prozent freier Platz angestrebt werden soll, und daß ab 2/3 Belegung Handlungsbedarf besteht.
...alles Spekulation...
der Jahreswechsel ist ja jetzt nicht so neu, soll ja schon mal vorgekommen sein?! aber der Hinweis ist neu, zumindest ist mir ein solcher Hinweis nicht in Erinnerung, da glaube ich schon eher an die Änderungen wg. GOBD...
50% frei würde ja bedeuten, dass sie eine Verdopplung des Gesamtbestandes befürchten...da meist ja nicht nur Karewe installiert ist, halte ich das für übertrieben...vielleicht bringt ja ein Datev-Mensch die Antwort?!
Ich "befürchte" das nicht, halte es aber für denkbar, daß im Rahmen eines Update- Programms die jeweils aktuelle Datenbank in Form einer Sicherheitskopie temporär vorgehalten werden könnte, oder lediglich durch die neuen Felder die Datenbank mal schnell um 10 GB wächst.
Auch halte ich es für sinnvoll, wenn es möglich bleibt, eine Kopie jeder Datenbank aus der Sicherung in einen zweiten Datenpfad zurückzuspielen, um z.B. den ReWe- Bestand eines Mandanten wider herzustellen.
Da die ReWe- Datenbank ca. 1/3 der kompletten Daten ausmacht, ist meines Erachtens eine dauerhafte Belegung von mehr als 2/3 des Datenträgers fahrlässig und vor der nächsten Datenanpassung besteht Handlungsbedarf.
Bei der 50%- Regel muß man sich einfach keinen Kopf machen, ob irgend etwas gegen die Wand kracht.
... Und ich meine 50 % nach Einspielen der Januar- Updates...
Übrigens... was bedeutet 10 Prozent Reserve?
- 10 % der größten Datei?
- 10 % des kompletten DATEV- Arbeits- Bestandes?
Hallo Herr Tillmann!
Vielleicht liegt das an den zusätzlichen Protokollierungsmaßnahmen durch GoBD.
Viele Grüße
Mike Hecker
Hallo Herr Hecker,
Sie könnten tatsächlich Recht haben, ist ja doch einiges was geändert wird:
GoBD: Ausblick auf geplante Neuerungen.
Grüße aus Lippstadt
Domenic Tillmann
Sehr geehrter Herr Tillmann, sehr geehrte Damen und Herren,
gerne konkretisiere ich die getroffenen Aussagen.
Die Rechnungswesen-Datenbanken können sich im Rahmen der Datenanpassung zur Programm-DVD 9.1 bzw. Mittelstands-DVD 5.1 (Januar 2016) um ca. 10% der Datenbankdatei (.mdf) vergrößern (im Einzelfall auch weniger oder etwas mehr).
Ursächlich hierfür sind, wie sie schon richtig vermuten, die Einführung des Leistungsdatum für Ein- und Ausgangsrechnungen zum Zwecke einer korrekten Periodenzuordnung in BWA und UStVA, sowie die GoBD. Beide Themen erfordern neue Datenbankfelder pro Buchungssatz.
Für die meisten Systeme sollte dies kein Problem darstellen. Mit 10% Reserve auf der Datenpartition sollten sie auf der sicheren Seite sein.
Mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
Johannes Breitenbach
IT-Service Rechnungswesen
DATEV eG